Wille
Adolf Bolliger - Die Willensfreiheit
siehe auch Gefühl, Vernunft, Irrationalität, Praxis, Aktivität, Egoismus, Moral, Interesse, Macht, Freiheit

001 Der Rechtsgedanke gründet sich auf die Möglichkeit des freien menschlichen Wollens.

002 Zur Moralität gehört die Möglichkeit des subjektiven Begehrungsvermögens, die Autonomie des Willens.

003 Das Sittliche beruth vor allem auf Willensverhältnissen, auf Verhältnissen zwischen 'wollenden' Subjekten.

004 Wer seinen freien Willen aufgibt oder wem er genommen wird, hat keine Sittlichkeit mehr in seinen Handlungen. Ohne freien Willen gibt es keine Moral, kein Recht und kein Unrecht.

005 Der Wille kann sich nur auf subjektiv Wertvolles richten. Das Böse selbst zu wollen vermag nur der Satan.

006 Der Wille ist ein Punkt, zu dem das Denken allein nicht gelangen kann.

007 Das Wissen zu mehren ohne den Willen zu bilden, wird euch weit mehr zum Nachteil geraten, als ihr euch vorstellen könnt.

008 In der Hypnose, in der Erziehung, in der autoritären Situation wird der Wille für bestimmte Zwecke fügsam gemacht und falls dies nicht gelingt, gebrochen.

009 Die Annahme einer Willensfreiheit ist logischer Nonsens.

010 Wäre der Wille noch so frei, so wird er doch von Stimmungen und Laune geleitet.

011 Bejahung und Verneinung, bzw. Zustimmung und Ablehnung bezeichnen die Doppelrichtung des Willens.

012 "Ein solcher Wille einer Gesamtheit existiert nur in den Hirnen von Theoretikern, die nicht von der liebgewordenen Gewohnheit lassen können, sozialen Gebilden eine quasi-personenhafte Existenz zuzuschreiben." - Hans Albert, Ökonomische Ideologie und politische Theorie, Göttingen 1954, Seite 121

013 Die Wirklichkeit des Ichs liegt im Willen.

014 Gefühle sind nur Modifikationen des Willens.

015 Wirklich wollen ist dasselbe wie tun.

016 Bewußtsein ist nie identisch mit der bloßen Gegenwärtigkeit eines Phänomens, sondern es bezeichnet immer auch eine Bedeutung desselben. Bewußtsein ist immer intentionales Erleben.

017 Der Wille ist Ausdruck eines Machtanspruchs.

018 Es gibt kein Gebot, das der Mensch nicht falsch auslegen könnte, um es mit seinem Willen in Übereinstimmung zu bringen.

019 Alle Erkenntnis beruht auf der Anerkennung eines Sollens, d.h. auf einem Willensakt.

020 Macht ist Durchsetzungsfähigkeit des eigenen Willens.

021 Das Denken hat den Zweck 'wahr' zu sein, das Wollen hat den Zweck gut, zu sein, das Fühlen
hat den Zweck 'Schönheit' zu erfassen.

022 Das Gesetz ist der allgemeine Wille.

023 Aneignung ist die Folge des Willens.

024 Der Wille ist immer subjektiv.

025 Irrational ist der Wille, der vom Denken abgelöst ist.

026 Der freie Wille hat unbedingten Wert.

027 "Einen wirklichen Willen hat nur der 'einzelne' Konsument, und dieser bringt ihn in einer konkreten Marktsituation durch seinen Kaufakt zum Ausdruck. Der in der Souveränitätstheorie auftretende Wille der 'Gesamtheit' der Konsumenten ist dagegen eine ökonomische Konstruktion. Es kann ja keinem Zweifel unterliegen, daß die 'Souveränität des Konsumenten' das ökonomische Pendant zur 'Souveränität des Staatsbürgers' der demokratischen Ideologie ist, die in der Staatswissenschaft die gleiche Rechtfertigungsfunktion erfüllt wie jene in der Wirtschaftswissenschaft ... daß es daher weder angebracht ist, die freie Güterwahl des Konsumenten als seine Herrschaft über die Produktion, noch die freie Personenwahl des Staatsbürgers als seine Herrschaft über die Exekutive zu interpretieren." - Hans Albert, Ökonomische Ideologie und politische Theorie, Göttingen 1954, Seite 116

028 Der Wille als eigentliche Grundwurzel im Menschen.

029 Für eine funktionierende Demokratie ist politische Willensbildung unerläßlich.

030 "Nicht der Wille ist uns gegeben, Wille ist ein Abstraktum, wir kennen nur Akte unseres Wollens, und von jedem dieser Akte erfahren wir, daß er von einer Vorstellung abhängig ist, die wir als sein Motiv bezeichnen. Wie oder wodurch er aber von seinem Motive überhaupt abhängt, das ist uns genauso bekannt oder unbekannt, als es uns bekannt und zugleich unbekannt ist, wie eine Bewegung von einer anderen abhängt. Auch die 'Motivation', der Zusammenhang von Natur und Willensentschluß, lüftet das Geheimnis nicht, das der Metaphysiker hinter der Verursachung sucht." - Alois Riehl, Einführung in die Philosophie der Gegenwart, Leipzig/Berlin 1919, Seite 177

031 Charakter ist Gewohnheit und Regelmäßigkeit des Wollens.

032 Der Eigenwille ist der eigentliche Grund der Gründe.

033 Der selbstbeherrschte Mensch hat seinen Willen gezähmt, so daß er klar und dienstbar ist.

034 "Die Verknüpfung zwischen Zeichen und Bezeichnetem enthält stets ein konventionelles Element, das irgendwie willensmäßig gestiftet ist." - Rudolf Carnap, Der logische Aufbau der Welt, Ffm/Berlin/Wien 1979

035 Macht kann übertragen werden, nicht aber der Wille.

036 Der Trieb wird bisweilen vom rationalen Willen reguliert, aber auch vom irrationalen Willen verstärkt.

037 Der Krieg ist ein Akt der Gewalt, bei dem der Gegner gezwungen werden soll, den eigenen Willen zu erfüllen.

038 Die Individualität ist von allen Problemen das schwierigste.

039 Der Willensschwäche steht die Willensstärke gegenüber.

040 "Eine ganze Reihe von äußerst wichtigen Verpflichtungen und Relationen sind unabhängig von einer Übereinstimmung zweier gleichwertiger Willenskundgebungen entstanden. Was man noch  Vertrag  nennt, wie die  Schalter-Verträge,  Abkommen mit dem Gas- und Elektrizitätswerk, Beförderungsabkommen, Arbeitsverträge, öffentliche Lasten, kollektive Arbeitskonventionen, sind nur einseitige Zustimmungen zu vorher festgelegten Rechtsordnungen ohne eigentliche Willenskundgebung des  Vertragschließenden;  dieser nimmt nur noch ein Statut an, das ihm auferlegt wird und das er nicht mehr ändern kann; er beugt sich nur noch, da er seine Integration einer bereits konstituierten Gruppe verdankt." - Georges Gurvitch, Grundzüge der Soziologie des Rechts, Darmstadt und Neuwied 1974, Seite 101

041 Jeder Willensakt ist auf die Zukunft gerichtet.

042 "Es brennt nichts in der Hölle denn eigener Wille." - Theologia Deutsch in Aldous Huxley, Die ewige Philosophie, München 1987

043 "Aber der Teufel hatte die Karten so sonderbar gemischt, daß man über die Intentionen nichts mehr sicher sagen kann." - Heinrich Heine, Beiträge zur deutschen Ideologie, Ffm/Berlin/Wien 1971, Seite 27

044 Der Wille beruth auf Überzeugung und Interesse.

045 Der sittliche Wille ist der Wille, der kein Übel tun will, weil er kein Übel leiden will.

046 Die Rechtswidrigkeit einer Handlung ist nicht in ihr selbst begründet, sondern im Gewollten.

047 "Guter Wille verleiht uns Friede." - Aurelius Augustinus, Bekenntnisse, München 1985, Seite 372

048 Solange ein Individuum mit dem Gesetz nicht in Konflikt gerät, kann davon ausgegangen werden, daß sein Wille und der Gesamtwille identisch sind.

049 "Zuletzt wird die Unsicherheit so groß, daß die Menschen vor jeder Willenskraft die befiehlt in den Staub fallen." - Friedrich Nietzsche, Wille zur Macht

050 Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, wo ein Weg ist, ist auch ein Ziel.

051 Aus dem eigenen Willen entsteht der Widerspruch.

052 In der Zenschulung muß der Verstand seinen Platz dem Willen überlassen.

053 "Mein Bein kannst du an die Kette legen, aber nicht meinen Willen." - Epiktet in Bertrand Russell, Philosophie des Abendlandes, Wien/Zürich 1988, Seite 281

054 Das Verlangen, dem Überlegung vorangeht, heißt Wille.

055 "Die Freiheit des Willens und die Isolation der Fakta. - Unsere gewohnte ungenaue Beobachtung nimmt eine Gruppe von Erscheinungen als eins und nennt sie ein Faktum: zwischen ihm und einem andern Faktum denkt sie sich einen leeren Raum hinzu, sie 'isoliert' jedes Faktum. In Wahrheit aber ist all unser Handeln und Erkennen keine Folge von Fakten und leeren Zwischenräumen, sondern ein beständiger Fluß. Nun ist der Glaube an die Freiheit des Willen gerade mit der Vorstellung eines beständigen, einartigen, ungeteilten, unteilbaren Fließens unverträglich: er setzt voraus, daß 'jede einzelne Handlung isoliert und unteilbar' ist; er ist eine 'Atomistik' im Bereiche des Wollens und Erkennens. - Gerade so wie wir Charaktere ungenau verstehen, so machen wir es mit den Fakten: wir sprechen von gleichen Charakteren, gleichen Fakten: 'beide gibt es nicht'. Nun loben und tadeln wir aber nur unter dieser falschen Voraussetzung, daß es 'gleiche' Fakta gebe, daß eine abgestufte Ordnung von 'Gattungen' der Fakten vorhanden sei, welcher eine abgestufte Wertordnung entspreche: also wir 'isolieren' nicht nur das einzelne Faktum, sondern auch wiederum die Gruppen von angeblich gleichen Fakten (gute, böse, mitleidige, neidische Handlungen usw. - beide Male irrtümlich. - Das Wort und der Begriff sind der sichtbarste Grund, weshalb wir an diese Isolation von Handlungen-Gruppen glauben: mit ihnen 'bezeichnen' wir nicht nur die Dinge, wir meinen ursprünglich durch sie das 'Wahre' derselben zu erfassen. Durch Worte und Begriffe werden wir jetzt noch fortwährend verführt, die Dinge uns einfacher zu denken, als sie sind, getrennt voneinander, unteilbar, jedes an und für sich seiend. Es liegt eine philosophische Mythologie in der 'Sprache' versteckt, welche alle Augenblicke wieder herausbricht, so vorsichtig man sonst auch sein mag. Der Glaube an die Freiheit des Willens, das heißt der 'gleichen' Fakten und der 'isolierten' Fakten -, hat in der Sprache seinen beständigen Evangelisten und Anwalt." - Friedrich Nietzsche, Menschliches Allzumenschliches - Ein Buch für freie Geister, Frankfurt 1982, Seite 452f

056 Wille und Sicht sind eng miteinander verflochten.

057 "Schwermut ist die Sünde, nicht tief und innerlich zu wollen..." - Sören Kierkegaard in Karl Jaspers, Psychologie der Weltanschauungen, Berlin/Heidelberg/New York 1971, Seite 422

058 Der freie Wille erzeugt notwendig Unrecht.

059 Die Sanktionssysteme sind in dem Augenblick gefährdet, da ihre moralische Gewißheit schwindet.

060 "Die Welt in der einer lebt ist festgemacht durch das, was ein Mensch in seinem Dasein will." - Hans Leisegang, Einführung in die Philosophie, Berlin 1966

061 "Es dauern die Staaten nur so lange, als es einen 'herrschenden Willen' gibt, und dieser herrschende Wille für gleichbedeutend mit dem eigenen Willen angesehen wird. Es kann der Staat sich des Anspruches nicht entschlagen, den Willen des Einzelnen zu bestimmen, darauf zu spekulieren und zu rechnen. Für ihn ist's unumgänglich nötig, daß niemand einen 'eigenen Willen' habe; hätte ihn Einer, so müßte der Staat diesen ausschließen hätten ihn Alle, so schafften sie den Staat ab." - Max Stirner, Der Einzige und sein Eigentum, Leipzig 1892, Seite 199

062 Alle Erkenntnisse sind anderen vorgezogen.

063 Der Mensch kann nicht vertreten werden. Es gibt keinen allgemeinen Willen.

064 Um der Verantwortung willen muß der rationale Wille über die Empfindung bestimmen.

065 Der Wille ist eine Erscheinung des Bewußtseins.

066 Im falschen Bewußtsein ist Wissen und Wollen nicht geschieden.

067 Die Hypnose ist ein Phänomen der Willensbeeinflußung.

068 Der Wille ist auch nur eine bestimmte Art des Denkens wie etwa die Rationalität oder der Glaube.

069 Sämtliches Gut ist auf den Willen bezogen, der etwas will.

070 Wer soll herrschen? Wessen Wille soll Gesetz sein?

071 Die Bedürfnisse leiten sich von der Willensfähigkeit ab.

072 Demokratie gilt als die Möglichkeit der Teilnahme aller an der Willensbildung.

073 Verneinung ist mehr als die Bejahung Resultat des Willens.

074 Atmung, Herz und Kreislauf arbeiten ohne Willen.

075 Das Strafrecht enthält als Norm den freien Willen.

076 Wo ist die Grenze vernünftiger Bedürfnisse.

077 Wollen heißt Widersprüche wecken.

078 "Zweifel bricht das Werk, Glaube beschleußt den Willen." - Paracelsus, ohne weitere Quelle

079 In der Politik wird dem Allgemeinen die Form eines konkreten Willens gegeben.

080 Das Wahlrecht ist das fundamentalste Recht, indem sich der Wille des Staats vollzieht.

081 Der letzte Wille als Willenspermanenz des Eigentümers über seinen Tod hinaus.

082 Alle willentlichen Handlungen werden durch Überlegung bestimmt. Der Wille ist die letzte Neigung beim Überlegen.

083 "Wille und Verstand sind ein und dasselbe." - Baruch Spinoza, Ethik, Stuttgart 1977, Seite 233

084 Ein Wille, der nichts beschließt, ist kein wirklicher Wille.

085 Der begriffliche Verstand ist mit dem wählenden Willen konform.

086 Die Trennung von Wahrnehmung und Handeln erlaubt uns nicht zu müssen, sondern zu wollen.

087 Der Wille ist nur ein anderes Wort für den Menschen im Menschen.

088 Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt.

089 Dem Willenlosen leuchtet die Einsicht auf.

090 Wille ist Wahlfreiheit.

091 Der "freie Wille" ist eine Spekulation, die nicht bewiesen werden kann.

092 Der Egoismus will den anderen seinen Willen aufzwingen.

093 Das Rechtsverhältnis ist ein Willensverhältnis.

094 Der als Begehren niemals befriedigte Wille führt zu Leiden.

095 Nach der Gehirnwäsche wollen Menschen machen, was sie sollen.

096 Gut und schlecht wohnen ausschließlich im Willen.

097 Wille, Gefühl oder Verstand sind bloße Sammelnamen.

098 Die Gerechten haben überhaupt keinen Willen - was Gott will, das gilt ihnen alles gleich.

099 Wollen und Zürnen sind in ihrer Gewaltsamkeit wesensverwandt.

100 Der Mensch erzeugt eine soziale Ordnung, damit in die Funktionen der sozialen Beziehungen Regelmäßigkeit kommt und ihr Ablauf durch Verläßlichkeit gesichert sei.

101 Die Volkssouveränität ist das Prinzip des Mehrwillens.

102 Der Wille ist die Fähigkeit zu bejahen oder zu verneinen, nicht aber das Verlangen etwas zu tun.

103 In der Einheit des Willens liegt Kraft.

104 "Der Genuß liegt nicht in dem, was ich genieße, sondern darin, meinen Willen zu bekommen." - Sören Kierkegaard, Entweder - Oder, Köln 1985, Seite 33

105 Freiheit ist die Einheit von Sollen und Wollen.

106 Wir identifizieren uns mit unserem Denken, Fühlen und Wollen.

107 Keiner kann für den anderen Wollen. Wille ist ohne Allgemeinheit.

108 Im Denken, Fühlen und Wollen sind wir mit unseren Interessen engagiert.

109 Moral gründet sich auf die eigene Beurteilung durch den freien Willen.

110 Die objektive Welt ist die durch allen Willensprimat nicht ausschaltbare.

111 Im Okkultismus beruth alles auf dem Willen.

112 Interessen sind Willenszwecke.

113 Der Wille ist ein bloßes Wort.

114 Der natürliche Wille ist schlechthin egoistisch.

115 Mit dem Willen überhaupt hört auch der böse Wille auf.

116 Was der Mensch am meisten will, das glaubt er am liebsten.

117 Nichts wollen macht Gott gleich.

118 Unsere Psyche ist ein Kampfplatz widerstreitender Willen.

119 "Die rechte Kunst ist zwecklos, absichtslos!" - Eugen Herrigel, Zen in der Kunst des Bogenschiessens, Bern/München/Wien 1984, Seite 41

120 Im Willen selbst liegt die magische Kraft.

121 "Stat pro ratione voluntas." (Statt des Grundes gilt der Wille.)

122 Kein magnetischer Akt ist ohne den Willen wirksam.

123 Erziehung ist die Bildung der Willensqualitäten.

124 Einsicht stärkt Tatkraft und Charakter.

125 "Dem Geist ist der Glaube, dem Willen die Liebe natürlich." - Blaise Pascal, Über die Religion und über einige andere Gegenstände, Heidelberg 1978, Seite 54

126 "Der Eigenwille wird sich niemals zufrieden geben, selbst dann nicht, wenn er alles hätte, was er wünscht, aber in dem Augenblick, wo man auf ihn verzichtet, ist man zufrieden." - Blaise Pascal, Über die Religion und über einige andere Gegenstände, Heidelberg 1978, Seite 218

127 Intentionalität ist die Beziehung des Bewußtseins auf etwas.

128 Das ethische Gewissen als Feingefühl für die Reinheit des Willens.

129 Wie unterscheiden wir das, was wir wollen von dem, was wir sollen?

130 Der einzige Weg Gott zu erkennen ist die Befolgung seines Willens.

131 "Das Wissen muß sterben, um als Wille wieder aufzuerstehen." - John Henry Mackay, Max Stirner - Sein Leben und sein Werk, Freiburg/Br. 1977, Seite 108

132 Der Sieg der Liebe ist die Willenlosigkeit.

133 Das interessante am Hypnose-Experiment ist, daß der Probant immer irgendeinen, mehr oder weniger plausiblen Grund dafür angibt, was er unter Hypnose tut oder getan hat.

134 Der Gegensatz zu gewollt ist unter Zwang.

135 Wahl ist Willensübertragung.

136 Der Wille ist das Prinzip der Subjektivität.

137 Für den Willen gibt es im Grund nur Unzufriedenheit und Befriedigung.

138 In der wahren Liebe bleibt weder Ich, noch Mich, Mein, Mir, Du, Dein und dergleichen.

139 "Wer deinen Willen brechen will, der hats mit Dir zu tun und ist dein Feind." - Max Stirner, Der Einzige und sein Eigentum, Leipzig 1892, Seite 240

140 Der Kampfwille ist von moralischer Bedeutung.

141 Der Gesundungswille hat eine seelische Grundlage.

142 Der Geschlechtstrieb ist der Brennpunkt des Willens.

143 Unfreiwillige Arbeit erreicht nicht ein Viertel dessen, was freiwillige Arbeit leistet.

144 Der Wille liegt außerhalb von Raum und Zeit und ist durch keine Schranken der Individuation behindert.

145 Der Wille des Volkes ist nicht übertragbar, nicht einmal der Wille des Einzelnen.

146 Das Wesen der Gewalt ist Zwang. Zwang und Freiwilligkeit schließen sich aus.

147 "Ideen sind Willensaufgaben und allein als Ziele des Schaffens und Handelns müssen sie verstanden werden. Sie gelten, aber sie sind nicht. Ideen sind Willensbegriffe, nicht Sachbegriffe." - Alois Riehl, Einführung in die Philosophie der Gegenwart, Leipzig/Berlin 1919, Seite 166

148 "Keiner lebt, weil er das will, aber nachdem er lebt, muß er es wollen." - Ernst Bloch, Naturrecht und menschliche Würde, Ffm 1985, Seite 15

149 Wir haben keinen freien Willen, wenn es keine freie Aufmerksamkeit gibt.

150 Leben heißt leben wollen.

151 Das oberste Gesetz des menschlichen Wollens ist das Verschaffen von Lustgefühlen und die Vermeidung von Unlust.

152 Glaube ist Glaube an eine höhere Macht, auf die der menschliche Wille keinen Einfluß hat.

153 Die Wirkung des Willens ist ein großer Punkt in der Medizin.

154 Alle Überzeugungsmühe ist vergeblich, wenn jemand nicht verstehen will, sich Argumenten verschließt und mutwillig Mißverständnisse und Schikanen ins Feld führt.

155 Die Ablösung des Intellekts vom Willen ist der höchste Grad der Objektivität.

156 Der Wille ist eine Bezeichnung für die Kraft der Bevorzugung, der Wahl des Urteils.

157 Nichts als Zwang kann unseren selbstsüchtigen Willen anderen aufnötigen.

158 Der Wille ist nicht übertragbar ohne Willensentäußerung.

159 Der Wille gibt Identität.

160 Der vereinigte Wille eines ganzen Volkes ist eine Vertragsfiktion.

161 Das richtige Denken hängt ebensosehr vom richtigen Wollen ab, wie das richtige Wollen vom richtigen Denken.

162 "Wenn du etwas tust, das ich will, dann tue ich etwas, was du willst - das ist die allgemeinste Form der Tauschbeziehung." - Kenneth Boulding, Ökonomie als Wissenschaft, München 1976, Seite 26

163 "Der Kapitalist kauft nämlich nicht nur ein bestimmtes Arbeitsvermögen, sondern für die Dauer der Arbeitszeit auch die vollkommene Unterwerfung der Arbeitskraft unter seinen Willen." - Otto Ullrich, Technik und Herrschaft, Ffm 1979, Seite 113

164 Die Jllusion der Willensfreiheit ist aufs innigste verknüpft mit der Illusion des Ich-Gefühls.

165 Der einzelne Willensakt ist nur ein sprachlicher Ausdruck.

166 die mystische Kraft des Willens

167 Niemand ist so krank wie der, der nicht geheilt werden will.

168 Wertgefühle sind Relationen unserer Empfindungen zu unserem Willen.

169 "Konstituierend für ein Macht- und Herrschaftsverhältnis bleibt ja eine asymmetrische Willensübertragung." - Otto Ullrich, Technik und Herrschaft, Ffm 1979, Seite 174

170 Bewußtsein ist immer intentional. Es hat immer etwas "im Sinn" und ist auf Objekte gerichtet. Wir können niemals Bewußtsein als solches erreichen, sondern immer nur Bewußtsein 'von' etwas.

171 "Es ist der Wille, der die ganze Macht besitzt. Er macht den Himmel und er macht die Hölle." - William Law in Aldous Huxley, Die ewige Philosophie, München 1987, Seite 22

172 "Die Lehre vom Willen ist wesentlich erfunden zum Zweck der Strafe, d.h. des Schuldigfinden-Wollens." - Friedrich Nietzsche, Götzendämmerung oder wie man mit dem Hammer philosophiert, Ffm 1985

173 Wirklichkeit ist eine Qualität von Phänomenen, die ungeachtet unseres Wollens vorhanden sind.

174 Für den Mystiker ist der freie Wille illusorisch.

175 die Gestaltung des Willens.

176 Freisein heißt tun können, was man will, nicht wollen können, was man will.

177 Der gemeine Wille ist der Wille zum Leben.

178 Vernunft meint immer den Willen zur Vernunft.

179 Beabsichtigen ist kein Erlebnis.

180 Der Wille ist verlorengegangen und dann zerbrochen.

181 Ohne eine Entwicklung der Willens- und der Verstandeswelt geht die Moral zugrunde.

182 Mehrere geschlossene und logisch gleichwertige, aber einander widersprechende normative Ordnungen sind möglich, zwischen denen sich der Mensch letztlich nur mittels eines Willensentschlusses entscheiden kann.

183 Namen wie Denken, Fühlen oder Wollen sind eben Namen.

184 Menschliche Motive lassen sich nicht addieren oder subtrahieren, sondern werden schon durch ihr Zusammenwirken immer wieder anders, als sie vorher waren.

185 Der Wille selbst ist etwas einheitliches.

186 Absichten, die nicht zu Handlungen führen sind selbstzerstörerisch.

187 Konkurrenz ist ein soziales Phänomen und kann nicht als eine gewollte Folge von Handlungen von Konkurrrenten erklärt werden.

188 Der objektive Wille ist der Wille Gottes, nicht der Wille des Menschen.

189 Der Schlüsselbegrifff bei der Struktur des Verhaltens ist der Begriff der Intentionalität.

190 Das Recht ist der Wille ein Machtverhältnis zu befestigen.

191 Willensunfähige Personen wie Kinder und Wahnsinnige.

192 die possessive Willensmacht als Eigentumsursprung.

193 Niederhaltung oder Auflösung des Partikularwillens durch Regel, Ordnung oder Vernunft.

194 Wenige Menschen erkennen die wirklichen Motive ihrer wichtigsten Handlungen.

195 Der Materialist glaubt nicht an einen freien Willen.

196 Der Wunsch ist, im Gegensatz zum Willen, ein Passivstreben.

197 Die Tatsachen des sozialen Lebens sind Willensinhalte.

198 Erkenntnis nützt nichts, wenn sie nicht mit dem Willen zu handeln verbunden ist.

199 Wir fühlen uns als Täter unserer Taten und widerstreben jedem Automatismus.

200 Aller Wille ist auf Macht gerichtet.

201 Der Wille kann nur in Richtung auf einen Wert tätig werden.

202 Der Wille ist seinem Wesen nach stets freier Wille.

203 Wir handeln willkürlich oder unwillkürlich.

204 Psychologie ist im Wesentlichen Erforschung des Willens.

205 Der Wille ist im Gegensatz zum Trieb ein geistiger Akt.

206 Niemand kann wollen, was er will.

207 Die Zwecke, die sich das Wollen setzt, sowie die Regeln, an die es sich gebunden findet.

208 Die Moral setzt notwendig Freiheit als Eigenschaft des Willens voraus.

209 Die Handlungen eines Menschen lassen sich nicht nach den Naturgesetzen erklären, sondern sind Ergebnis seines Wollens.

210 Wollen ist mit dem Streben nach Lust identisch.

211 Voraussetzung für Recht und Moral ist der freie Wille.

212 Wille ohne Freiheit ist ein leeres Wort.

213 Immer wieder werden die Prozesse der staatlichen und marktlichen Willensbildung miteinander verglichen.

214 "Der Wille ist eine besondere Weise des Denkens: das Denken als sich übersetzend ins Dasein." - G. W. F. Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, Ffm 1986, Seite 47

215 "In diesem Elemente des Willens liegt, daß ich mich von allem losmachen, alle Zwecke aufgeben kann. Der Mensch allein kann alles fallen lassen, auch sein Leben." - G. W. F. Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, Ffm 1986, Seite 51

216 "Ein Wille, der nur das abstrakte Allgemeine will, will 'nichts' und ist deswegen kein Wille." - G. W. F. Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, Ffm 1986, Seite 54

217 "Das Besondere, was der Wille will, ist eine Beschränkung, denn der Wille muß, um Wille zu sein, sich überhaupt beschränken, daß der Wille 'etwas' will, ist die Schranke, die Negation." - G. W. F. Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, Ffm 1986, Seite 54

218 Einen gemeinsamen Willen zu haben macht die Sphäre des Vertrags aus.

219 Der Wille ist das, was die Subjektivität ausmacht.

220 Die Beherrschung der unmittelbaren Antriebe durch den Willen. Die Pflicht gegen die Neigung.

221 "Der Wille, nicht die ökonomischen Bedingungen, ist die Grundlage einer sozialen Revolution." - Michail Bakunin in Karl Marx, MEW 18, Seite 633f

222 Der Pessimismus der Intelligenz steht dem Optimismus des Willens gegenüber.

223 Die ursprüngliche Kraft des Willens ist Opposition.

224 Der eigene freie Wille und die Selbstbestimmung des Individuums ist das sittlich Höchste, das der Mensch kennt.

225 Der Wille des Volkes bildet die Grundlage der öffentlichen Gewalt. Dieser Wille muß durch allgemeine Wahlen zum Ausdruck kommen.

226 Autoritäre Erziehung besteht darin, den Willen des Kindes kleinzukriegen.

227 Das Wesen des Ichs ist der Wille.

228 Der Wille ist das Urbild der Wünsche, Neigungen, Absichten und Begierden.

229 "Alles Sprachliche kann immer mißverstanden werden. Daß wir uns so oft verstehen, beruth größtenteils auf dem guten Willen: auf dem Wunsch zu verstehen." - Karl Popper, Logik der Forschung, Tübingen 1989, Seite XXVII

230 "Wenn die Vernunft und der Wille machtlos sind, dann bleibt das Animalische das einzige ungebrochene Element im Menschen." - Franz Borkenau, Der Übergang vom feudalen zum bürgerlichen Weltbild, Darmstadt 1971, Seite 57

231 "Da die wahre Freiheit unmöglich ist, ist der Wille 'an sich' frei, faktisch im steten widerspruchsvollen Streben nach dieser Freiheit begriffen, dies Streben ist ein Prozess progressiver Annäherung." - Franz Borkenau, Der Übergang vom feudalen zum bürgerlichen Weltbild, Darmstadt 1971, Seite 323

232 Die praktische Anwendung der Logik ist zum großen Teil von unserem Willen abhängig. Alle Normierungen sind machtlos, wenn der gute Wille zum logischen Denken fehlt.

233 "Wenn Gott etwas wollte, aber es nicht könnte, wäre in der Tat sein Wille größer, als seine Macht." - Aurelius Augustinus, Bekenntnisse, München 1985, Seite 431

234 Bejahen ist nichts anderes, als wollen.

235 "Denn aus verkehrtem Willen ward Leidenschaft, und da der Leidenschaft ich nachgab, ward Gewohnheit daraus, Gewohnheit aber, der man nicht widersteht, wird zum Zwang." - Aurelius Augustinus, Bekenntnisse, München 1985, Seite 199

236 Verschiedene Willen schaffen Zwiespalt und streiten so lange miteinander, bis eine Wahl getroffen wird.

237 "Voluntas est superior intellectu." (Der Wille steht über dem Denken.) - Duns Scotus, ohne weitere Quelle

238 "Ein Wille ist vernünftig, wenn er nur das will, was er vermag." - Sören Kierkegaard, Die Leidenschaft des Religiösen, Stuttgart 1981, Seite 174

239 Der Wille kann nur funktionieren, wenn er ungebrochen und unteilbar ist.

240 Der allgemeine Wille sollte die vielen in eine Einheit zusammenbinden.

241 Freiheit hat ihren Ursprung nicht im Wollen, sondern im Können.

242 Der Wille kann keine Idee sein.

243 "Wenn wir von einem Hervorrufen von Ideen durch etwas anderes als den Willen reden, dann spielen wir nur mit Worten." - George Berkeley, Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis, Hamburg 1979, Seite 40

244 "Denn der Mensch will lieber noch das Nichts wollen, als nicht wollen." - Friedrich Nietzsche in Colli/Montinari (Hg), KSA Bd. 6, München 1988, Seite 353

245 "Das Streben, alles unter einen Hut zu bringen, jede gesellschaftliche Betätigung einem zentralen Willen zu unterwerfen und diesen mechanisch einzugliedern, liegt aller und jeder Macht zugrunde." - Rudolf Rocker, Nationalismus und Kultur, Bd. 1, Bremen o. J., Seite 71

246 Der Wille zur Macht ist stets Wille zur Ausbeutung des Schwächeren.

247 Der Wille ist ein Lasttier, das der Teufel reitet.

248 Das Interesse ist der Bezug auf den Willen.

249 Wo es keinen Willen gibt, gibt es weder Subjekt noch Objekt.

250 Nicht vom Tun und Erfolg handelt es sich in der Ethik, sondern allein vom Wollen.

251 "Es gibt keinen Willen und keine Aufmerksamkeit als besondere psychische Mächte." - Ernst Mach, Erkenntnis und Irrtum, Darmstadt 1991, Seite 64

252 "Es gibt keinen Gegensatz zwischen Vorstellung und Willen." - Ernst Mach, Erkenntnis und Irrtum, Darmstadt 1991, Seite 109

253 Jede Verletzung des Willens schmerzt.

254 Der Richter hat nur die Tat zu strafen, nicht die Absicht.

255 die berufenen Künder des Gemeinwillens.

256 "Der Wille erhebt sich über die kausale Erkenntnis." - Paul Natorp in Hans-Ludwig Ollig (Hg), Neukantianismus, Stuttgart 1982, Seite 113

257 Was wir sinnvollerweise unter Bildung verstehen betrifft, den Verstand, das Gefühl und den Willen.

258 "Erziehen aber ist vornehmlich Wollenmachen." - Paul Natorp in Hans-Ludwig Ollig (Hg), Neukantianismus, Stuttgart 1982, Seite 125

259 Eine Untersuchung über die Verwendung, welche in einer Rechtsordnung von den Willensakten der Menschen gemacht wird, ist zu einer Feststellung der juristischen Grundbegriffe unentbehrlich.

260 Nur die Handlungen eines Individuums, das auch anders hätte handeln können, unterliegen der moralischen Bewertung.

261 "Tugend und Untugend liegen allein im Willen." - Meister Eckhart, Deutsche Predigten und Traktate, Zürich 1979, Seite 42

262 "Dann ist der Wille vollkommen recht, wenn er ohne jede Ich-Bindung ist. Und in solchem Willen vermagst du alles, es sei Liebe oder was du willst." - Meister Eckhart, Deutsche Predigten und Traktate, Zürich 1979, Seite 66

263 Jeder Willensakt ist in der Form eines Gedankens gegeben.

264 Man kann nur freiwillige Handlungen moralisch beurteilen.

265 Affekte als starke Aufregungen des Willens.

266 Oft verkleidet sich ein nicht anders 'können' in ein anders 'wollen'.

267 "Die Religion fordert das Aufheben des Willens, das weltliche Prinzip legt ihn dagegen zugrunde." - G. W. F. Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Religion, Bd. 1, Ffm 1986, Seite 243

268 Die Beziehung des Willens zur Sinnlichkeit ist größer, als die zum Verstand.

269 Die Autonomie des Willens ist oberstes moralisches Gebot.

270 "Man kann weder fühlen wollen, noch gezwungen werden zu fühlen." - Perls/Hefferline/Goodmann, Gestalttherapie - Grundlagen, München 1991, Seite 171

271 Das Können ist im Verhältnis zum Wollen immer begrenzt.

272 Wo aber hört der denkende Mensch auf und fängt der wollende an.

273 'Kampf' ist das Streben, den eigenen Willen gegen einen widerstrebenden anderen durchzusetzen.

274 Der Wille ist keine Form der natürlichen Energie.

275 "Moralische Beurteilungen sind nicht aus den Behauptungen biologischer oder historischer Natur ableitbar, sondern nur so zu begründen, daß der menschliche Wille als die Fähigkeit zur Selbstbestimmung anerkannt wird." - Vgl. Hans-Ludwig Ollig, Der Neukantianismus, Stuttgart 1979, Seite 130

276 Wir können mit unseren Willensentscheidungen nicht warten, bis wir allwissend geworden sind, sondern müssen oft sofortige Entschlüsse fassen, zu deren Richtigkeit uns keine langwierige Überlegung hilft.

277 Die Vernunft ist zugleich der Wille zur Vernunft.

278 Was kann gegensätzlicher sein, als das individuelle Wollen und die äußere Notwendigkeit.

279 Zwang ist die erfolgreiche Übertragung eines fremden Willens gegen den eigenen Willen.

280 Was der Mensch wirklich will ist nicht Glück, sondern ein Grund zum Glücklichsein.

281 der lustsuchende und schmerzmeidende Wille.

282 Der Verstand wird vom Willen verführt.

283 Versenkung in das, was allem Wirken und Wollen entrückt ist.

284 Das willen- und bedürfnislose Schauen wird dem bedürftigen Wollen gegenübergestellt.

285 Werte wenden sich an den Willen.

286 "Wollen kann man nur Einzelnes, das Ganze kann man nicht wollen." - Karl Jaspers, Psychologie der Weltanschauungen, Berlin/Heidelberg/New York 1971, Seite 227

287 Der Wille ist die Kausalität von innen gesehen.

288 "Jedem Wollen steht ein Nichtwollen gegenüber." - Karl Jaspers, Psychologie der Weltanschauungen, Berlin/Heidelberg/New York 1971, Seite 238

289 Das Gesetz ist die Erklärung des allgemeinen Willens.

290 Schon bei der Begriffsbildung wird die Beobachtung vom subjektiven Willen geleitet.


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