Sklaverei
p-2siehe auch Herrschaft, Macht, Autorität, Revolution, Ethik, Ausbeutung, Gerechtigkeit

001 Wer die Macht besitzt hat verständlicherweise eine positive Einstellung.

002 Wir sind und bleiben trotz aller Freiheit Sklaven der Sprache.

003 Armut ist Sklaverei.

004 Die Repression liegt weniger in der Existenz ihrer Institutionen, als in ihrer Legitimation.

005 Staat ist im wesentlichen Macht und Macht ist im wesentlichen Unterdrückung.

006 Der Macht unangenehme oder gefährliche Wahrheiten, Erkenntnisse oder Informationen werden einfach unterdrückt.

007 Die Maschine nimmt "dem Menschen" zwar Arbeit ab, macht ihn aber gleichzeitig zu ihrem Sklaven.

008 Am wichtigsten ist, daß alle Menschen ihre knechtischen Instinkte und Gewohnheiten verlieren.

009 Frauen waren im frühen Naturzustand Tauschobjekte oder einfach Waren und so ist dieses Unterdrückungsverhältnis auch heute noch größtenteils kulturell institutionalisiert.

010 Rollen gibt es nur in einer durch Macht strukturierten Gesellschaft. Rolle ist Unterwerfung, wenn es nicht die Machtrolle ist.

011 Vorgespiegelte Einheit durch Unterdrückung von Freiheiten.

012 Ordnung ist ein klare Beziehung zwischen dem Ganzen und den Teilen, wir aber durch Unterdrückung wesentlicher Unterschiede bewerkstelligt.

013 Wenn die Menschen sich nicht selbst beherrschen, muß etwas anderes sie beherrschen.

014 Das Grundschema der Moral ist die Unterordnung der partikularen Bedürfnisse. Wünsche und Bestrebungen unter die gesellschaftlichen Anforderungen.

015 Anpassung ist nicht nur Identifizierung, sondern auch Unterwerfung.

016 Angst treibt zu Gehorsam und Anpassung.

017 Durch unauffällige Herrschaftsmittel gehorchen die Menschen jetzt freiwillig.

018 Gehorsam als moralischer Wert ist ein raffiniertes Mittel zur Herrschaftssicherung. Der perfekte Untertan sieht keinen Grund mehr, sich aufzulehnen und zu rebellieren, um sich zu befreien.

019 Angst ist ein ideales Herrschaftsmittel.

020 Mit der materiellen Belohnung ist immer die Ausübung von mehr oder weniger Zwang verbunden.

021 Der Kern jeder Neurose ist der Kampf um Unabhängigkeit und Freiheit.

022 Eine sog. Freiheit führt nur in eine neue Knechtschaft hinein.

023 Der Unterdrückte hat ein Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins.

024 Der Unterdrücker ist ebenso Sklave des Systems wie der Knecht.

025 Das Milgram-Gehorsam-Experiment zeugt vom sklavischen Antihumanismus unserer Zeitgenossen.

026 Der Ausdruck "Arbeiter" ist gleichbedeutend mit Unterdrückter.

027 Finanz ist etwas für Sklaven.

028 Einheit ist Sklaverei.

029 Vor den Göttern besteht nur, wer sich ohne Rest unterwirft.

030 Jeder kann glücklich werden, wenn er sich nur mit Haut und Haar unterwirft.

031 Ausbeutung ist verschleierte Unterdrückung.

032 Gemietete Arbeit ist indirekte Sklaverei.

033 Die Mehrheit ist nicht die Mehrheit von Bürgern, sondern von Sklaven.

034 Der unbeherrschte Mensch ist Spielball beliebiger Reize.

035 Privilegien sind immer repressiv.

036 Der Arbeiter ist der unmittelbare Abkömmling des Sklaven.

037 Einen demokratischen Untertanen kann es nicht geben.

038 Die Beziehung zwischen Herr und Knecht hat ihre Wurzel in einer bestimmten Arbeitsweise.

039 Wir sind Sklaven der Zeit, was immer wir auch sonst sind.

040 "Alle Herrschaft ist Aufnahme des Denkens und Wollens des Herrschers in das Sein der Beherrschten."

041 Das Unbewußte wird unterdrückt und von freier Mitteilung abgehalten.

042 "Alles muß aus Liebe und dem Geist des Dienens heraus gemacht werden."

043 Die Regierung von Menschen durch Menschen ist Sklaverei.

044 Zur Bildung von Gesellschaften, Vereinigungen und Körperschaften oder zum Zustandekommen von Kongressen oder ökonomischen und politischen Einrichtungen braucht man keine Regierungen.

045 Frei sein heißt durch seinen eigenen Willen gelenkt werden; durch fremden Willen gleitet werden ist Sklaverei und Grausamkeit der übelsten Sorte.

046 "Armut ist das Symptom, aber Knechtschaft ist die Seele der Krankheit."

047 Jeder Handel oder Verkauf von Arbeit ist eine Form der Sklaverei.

048 Selbsterkenntnis allein befreit uns von Knechtschaft und Abhängigkeit.

049 Die Gier nach Wissen ist nicht minder Sklaverei.

050 Denken heißt abhängig sein,. Es gibt kein Denken, das unabhängig wäre.

051 Man kann Ideen nicht ausrotten, indem man sie unterdrückt.

052 Jede Klasse ist entweder Sklave oder Ausbeuter.

053 Alles, was nicht konform ist, unterdrückt.

054 Der Magier wünscht zu wissen, damit er dienen kann.

055 Die Vernunft ist der Sklave der Leidenschaften.

056 Meinungskonflikte werden des öfteren auch gewaltsam unterdrückt.

057 Nur der ist ein guter Knecht, der sich selber knechtet.

058 Es gibt zwei Wege: entweder, man frägt sich, wer man selber ist, also Selbsterkenntnis, oder man unterwirft sich einem Guru und läßt sich führen.

059 Der diskrete Charme der abstrakten Konditionierung der Megamaschine.

060 Es gibt nur freiwillige Knechtschaft.

061 Eine Regel befolgen ist keine Handlung.

062 Sklaverei der Begierden und Leidenschaften.

063 Sklaverei der Begriffe.

064 Bis gegen Ende des Mittelalters war das Ideal der sozialen Beziehung nicht Wechselseitigkeit, sondern wohlmeinende Herrschaft und pflichtschuldige Unterwerfung.

065 Indem man seine Pflicht tut kann man seiner Verantwortung ausweichen.

066 Unterdrückung herrscht, wenn der eine Mangel leidet, während er sich zu Tode arbeitet und der andere im Überfluß schwimmt, ohne etwas zu tun.

067 Der Sklave steht außerhalb der Menschheit.

068 "Auch erregt der Tyrann gern Kriege, damit die Untertanen keine Muße behalten und beständig eines Führers bedürfen."

069 Frustration, d.h. die Unterdrückung spontaner Verhaltensbedürfnisse als Ursachen der Aggression.

070 Der Sklave hatte keine Familie, seine Kinder wurden wie der Zuwachs der Tiere betrachtet.

071 Es ist die Aufgabe der Regierung, vor Unterdrückung und Knechtschaft zu schützen.

072 Zuerst wurden die Kriegsgefangenen erschlagen, später dann aus den bekannten Gründen versklavt.

073 Für Platon war die Sklaverei nicht nur eine bloße Konvention, sondern in der Natur verwurzelt.

074 "Wer zu sterben gelernt hat, hat vergessen, was es heißt, Sklave zu sein. Zu sterben wissen befreit uns von aller Unterwerfung und jeden Zwang."

075 "Qui potest mori, non potest cogi."

076 Es gibt kein "Pactum subjectionis, keinen Akt der Unterwerfung, durch den ein Mensch seinen Status als frei Handelnder aufgeben und sich selbst zum Sklaven machen kann. Durch einen solchen Akt würde er sein Menschsein verlieren.

077 "Um ein Prinzip zum Triumph zu führen muß ein Prinzip vernichtet werden."

078 Für den Sklaven, der mit seiner Rolle zufrieden ist, muß die Befreiung notwendigerweise von außen kommen. Er muß sozusagen gezwungen werden, frei zu sein.

079 "Den Sklaven erkennt man nicht an seinem Gehorsam und nicht an der Härte seiner Arbeit, sondern an seiner Erniedrigung zum Werkzeug und seiner Verwandlung von einem Menschen zu einer Sache."

080 "Die Zukunft ist der einzige Besitz, den die Herren den Sklaven gern zugestehen."

081 Ängste und Gefühle werden unterdrückt, bzw. verdrängt.

082 Zügellosigkeit ist Knechtschaft.

083 Der wahre Sündenfall des Menschen ist seine Entfremdung von sich selbst, seiner Unterwerfung unter die Macht.

084 Im ganzen Neuen Testament ist kein Wort gegen die Sklaverei gesagt.

085 Freud bezeichnet die merkwürdige Umwandlung des Unterdrückten in ein zivilisiertes Verhalten als Sublimierung.

086 Beherrschung oder Unterwerfung, aber keine Solidarität.

087 Die Geschichte des Fortschritts ist eine Geschichte des Kampfes gegen die Sklaverei.

088 Über der Ethik des Eigennutzes steht die Ethik des Dienens.

089 Keiner befiehlt, wo niemand gehorcht und keiner gehorcht, wo niemand befiehlt.

090 Das Gefühl der Erniedrigung ist nichts anderes, als das Gefühl Objekt zu sein.

091 Die Hoffnung ist das Gängelband der Unterwerfung.

092 "Jedesmal, wenn der Sklave die Herrschaft erträglich macht, eilt er den Herren zu Hilfe."

093 Es gibt keine Macht ohne den Preis der Unterwerfung.

094 Die Unterdrückung des individuellen Wollens durch das unausweichliche Gesetz eines höheren Willens.

095 Die Unterdrückung in den Schulen ist offensichtlich.

096 Zum Sklaven seiner Schuldgefühle oder Ideale werden.

097 Jedermann muß sich den Ergebnissen einer objektiven Untersuchung unterwerfen.

098 Knechtet uns lieber, aber macht uns satt.

099 Die Masse hängt an ihren Herren, sie liebt die Peitsche.

100 Der Sinn der Geschichte besteht in der Abschaffung der Sklaverei.

101 Der Mensch der untersten Stufe ist der Sklave, der den Rang einer Ware hat.

102 "Um nicht mit dem Tod leben zu müssen, ziehen wir es täglich vor nicht zu leben, d.h.: das Leben in uns und um uns auf mannigfache Art zu unterdrücken, zu begrenzen und zu beschränken."

103 Subjektive Werte werden zugunsten objektiver Werte unterdrückt.

104 "Eines andern Knecht soll niemand sein, der für sich selbst kann bleiben allein."

105 Ist es nicht besser, die Knechtschaft nicht überlebt zu haben.

106 Wenn ein Mensch anfängt seine Sklaverei gern zu haben und auf sie stolz zu sein, ist das das Schrecklichste, was einem Menschen passieren kann.

107 Seid nicht wie Knechte, die ihrem Herrn um des Lohnes willen dienen.

108 Der Aufstieg des Sklaven zur Person brachte das Gesetz dazu, den Bereich der Arbeit regeln zu müssen.

109 Alle Unterdrückung ist zugleich immer Triebunterdrückung.

110 Staatliche Ordnung ist wesentlich repressive Ordnung.

111 Strafe ist ihrem Wesen nach Repression.

112 Die Lohnarbeit ist die maskierte Fortsetzung der Sklaverei.

113 Der Mensch ist nicht mehr Knecht der Natur, sondern Knecht des Menschen.

114 Die Knechtschaft ist nicht so unerträglich, wie die zur Selbständigkeit notwendige Geistesstärke.

115 Knechtschaft als das Unvermögen seine Leidenschaften zu meistern.

116 Der Mensch wird solange Knecht sein, solange er Knecht seiner Laster ist.

117 Alle Privilegien haften am Blute.

118 "Das Trachten nach Wohlleben ist eine Leidenschaft, die man die Mutter der Knechtschaft nennen kann."

119 An die Stelle der physischen Unterdrückung ist die geistige Vernichtung getreten.

120 "Einige Menschen sind von Natur aus frei und andere sind Sklaven; für die letzteren ist die Sklaverei angemessen und gerecht zugleich."

121 Es gibt Menschen, die an der Unterwerfung Lust empfinden.

122 Der Übermacht zu weichen ist ein Akt der Notwendigkeit, nicht des freien Willens.

123 Die Leute fürchten die Sklaverei weit weniger, als die Armut.

124 Das Denken ist die einzige Freiheit, die mit physischen Mitteln nie völlig unterdrückt werden kann.

125 für Aristoteles war der Mensch ein sprechendes Werkzeug.

126 Einzig und allein dem Unterdrückten kommt die Rolle des Anklägers zu.

127 Scheinbare Einstimmigkeit wird leicht durch Versklavung erzielt.

128 Die Christen nahmen den Sklaven als gleichwertiges Mitglied in ihre religiöse Gemeinschaft.

129 Dinge zu geniessen, ohne von ihnen abhängig zu werden, ist eine Kunst.

130 Sollen wir ewig Sklaven unserer eigenen Denkgesetze bleiben?

131 Die Gewohnheit ist es, die uns das Knechtsein gelehrt hat.

132 Wenn Gott existiert, dann ist der Mensch ein Sklave.

133 Der Staat soll unser Diener sein, nicht wir Sklaven des Staates.

134 Nichts ist einleuchtender, als die gegenseitige Abhängigkeit der Gegensätze. Jeder, der andere zum Sklaven macht, wird selber zum Sklaven.

135 Nachahmung ist Sklaverei, bisweilen göttliche Sklaverei.

136 "In euch sitzt es, es ist nicht draussen."

137 Millionen leben davon, daß sie einander schinden.

138 Zur Knechtschaft wird man durch Gewalt oder Täuschung gebracht.

139 "Der erste Grund für die freiwillige Knechtschaft ist die Gewöhnung."

140 Wir können nicht an einem Ort Macht ausüben, ohne daß das an einem anderen Ort zur Sklaverei führte.

141 Unterwerfen ist das Abgeben von Verantwortung.

142 Wahre Demut hat nichts Knechthaftes.

143 Der Bezwingung mit der Waffe muß die Bezwingung des Geistes mit den Machtmitteln des Geistes folgen.

144 "In dir ein edler Sklave ist, dem du die Freiheit schuldig bist."

145 Pflicht verlangt Unterwerfung.

146 "Das Unvermögen des Menschen, seine Affekte zu zügeln und einzuschränken, nenne ich Knechtschaft."

147 Schon die Kinder in der Schule sind Arbeitssklaven.

148 "Die Menschen erneuern durch ihre eigene Arbeit eine Realität, die sie in steigendem Maß versklavt."

149 Der Endzweck der politischen Vereinigung ist die Erhaltung der unabdingbaren Menschenrechte (Freiheit, Eigentum, Freiheit von Unterdrückung)

150 Die Kinder sind Sklaven ihrer Eltern.

151 Das Individuum wird den höheren Bedürfnissen des Ganzen untergeordnet.

152 Die Sklaverei raubt der Arbeit die Würde.

153 Meist gehorchen wir Gesetzen nur aus Furcht vor Strafe und nicht aus Einsicht. r>
154 Was die
Wissenschaft durch ihre Abstraktionen außer acht läßt, kommt einer Unterdrückung der Tatsachen gleich.

155 Unfreiwillige Arbeit bringt nicht einmal ein Viertel dessen an Leistung, was freiwillige Arbeit hervorbringt.

156 Die Herrschaft der Schlechten beruth letzten Endes auf der Feigheit der Beherrschten.

157 Schablonisierung der Untertanen, um den Beherrschern derselben ihre Herrschaft zu sichern.

158 Jede Herrschaftsorganisation beruth in letzter Linie auf dem Glauben der Beherrschten, daß eine Existenz ohne bedrückende Machtorganisation nicht möglich ist.

159 "Wer zahlt, der schafft an."

160 Die Schule ist Untertanenfabrik.

161 "Dennoch bin ich der Ansicht, daß es moralisch besser ist zu töten, als sich versklaven zu lassen."

162 Wird das Gewissen systematisch und methodisch unterdrückt, kommt es entweder zu Konformismus oder Totalitarismus.

163 "Kein Mensch ist gut genug, um eines anderen Menschen Herr zu sein."

164 "Angebot und Nachfrage sind bereits Symptome für Sklaverei."

165 Unterscheidung zwischen Recht auf Besitz zur unabhängigen Lebensführung und dem Recht zur unbegrenzten Anhäufung von Eigentum, das für andere auch drückend werden kann.

166 Tugend ohne Herrschaft und Unterwerfung.

167 "Kein Feminismus ohne die Befreiung aller Unterdrückten. Keine Befreiung der Unterdrückten ohne Feminismus."

168 "Niemand braucht sich je besiegen zu lassen - es liegt an einem selbst, ob man unbesiegbar ist."

169 "Alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist."

170 "Keine wirkliche Installierung der Menschenrechte ohne Ende der Ausbeutung, kein wirkliches Ende der Ausbeutung ohne Installierung der Menschenrechte."

171 Sklaven sind keine Menschen, sondern Sachen.

172 "Was hilft mir das Feierkleid der Freiheit, wenn ich daheim im Sklavenkittel."

173 Nur durch das Wissen können wir uns geistig befreien von der Versklavung durch falsche Ideen, Vorurteile und Idole.

174 ".... während die Diener der Kirche an den Tafeln der Reichen sitzen und den Armen Unterwürfigkeit predigen."

175 "Und für den Schlechtweggekommenen, den Beherrschten, wird ein illusionäres Allgemeininteresse ausgegeben, eine formale Gleichheit der Gesetze im bürgerlichen Staat, ein homogen gemachter Anstrich überall."

176 Die blinde Entwicklung der Technik verschärft die gesellschaftliche Unterdrückung und Ausbeutung.

177 Mit Voltaire verkündete Heine, daß die Herren nicht mit Sporen an den Füßen und die Diener nicht mit Sätteln auf dem Rücken zur Welt gekommen sind.

178 Befreiung von geistiger Unterdrückung.

179 Ausbeutung besagt, daß Armut das Resultat von Unterdrückung ist.

180 Macht verdankt niemand sich selbst, sie ist immer denen geschuldet, die sie unterstützen.

181 Das Leben in der Zeit ist ein Leben in der Unterdrückung.

182 Die Ausschließlichkeit der Objektivität ist Sklaverei.

183 Befreiung des Menschen aus dem Fluch der ökonomischen, politischen sowie gesellschaftlichen Unterdrückung und Ausbeutung.

184 "Der Staat beruth auf der Sklaverei der Arbeit. Wird die Arbeit frei, so ist der Staat verloren."

185 Sklave sein, heißt gezwungen sein für andere zu arbeiten, ebenso wie Herr ein bedeutet, von fremder Arbeit zu leben.

186 "Ohne die Peitsche wird der Neger nicht arbeiten", sagten die Sklavenbesitzer.

187 Fiktionen sind Ursache geistiger Unterdrückung.

188 "Die Internationale der Unterdrückten steht einer Internationale der Unterdrücker gegenüber."

189 "Armut und Sklaverei sind nur zwei Formen, fast möchte man sagen zwei Namen, derselben Sache, deren Wesen darin besteht, daß die Kräfte eines Menschen größtenteils nicht für ihn selbst, sondern für andere verwendet werden."

190 Der Sklave ist ein Opfer der Gewalt, der Arme ein Opfer der List.

191 Mit einer Rassentheorie wurde die Sklaverei der Schwarzen gerechtfertigt.

192 "Die Macht des Herrn. Das ist der Ehrgeiz der Diener."

193 La pauvrete, c'est l'esclavage! (Armut ist Sklaverei.)

194 "Der Pöbel ist der widerwärtigste aller Tyrannen."

195 "Die Macht trägt das Böse und die Unfreiheit im Schoße."

196 "Arm, fröhlich und unabhängig! - das ist beisammen möglich; arm, fröhlich und Sklave! - das ist auch möglich, - und ich wüßte den Arbeitern der Fabrik-Sklaverei nichts Besseres zu sagen: gesetzt sie empfinden es nicht überhaupt als 'Schande', dergestalt, wie es geschieht, als Schrauben einer Maschine und gleichsam als Lückenbüßer der menschlichen Erfindungskunst 'verbraucht' zu werden! Pfui! zu glauben, daß durch höhere Zahlung das 'Wesentliche' ihres Elend, ich meine ihre unpersönliche Verknechtung, gehoben werden könne! Pfui! sich aufreden zu lassen, durch eine Steigerung dieser Unpersönlichkeit, innerhalb des maschinenhaften Getriebes einer neuen Gesellschaft, könne die Schande der Sklaverei zur Tugend gemacht werden! Pfui! einen Preis zu haben, für den man nicht mehr Person, sondern Schraube wird!"

197 "Wo geherrscht wird, da gibt es Massen: wo Massen sind, da gibt es ein Bedürfnis nach Sklaverei. Wo es Sklaverei gibt, da sind der Individuen nur wenige..."

198 Jede Herrschaft vergegenständlicht den Beherrschten.

199 Die Versachlichung der Person geschieht durch den Verkauf von Arbeitskraft als einer Ware.

200 Noch im 19. Jahrhundert waren Sklaven dingliches Eigentum.

201 "...denn wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei Übrigens wer er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter."

202 Der Unternehmer übt die Autorität aus, der Arbeiter muß gehorchen.

203 Die Koordination der Tätigkeiten verlangt es, daß einige anordnen und andere gehorchen müssen.

204 "Der Kapitalist kauft nämlich nicht nur ein bestimmtes Arbeitsvermögen, sondern für die Dauer der Arbeitszeit auch die vollkommene Unterwerfung der Arbeitskraft unter seinen Willen."

205 Macht ist ein Zwangsverhältnis zwischen Herr und Knecht.

206 Menschen gebrauchen ihre Macht, um andere für ihre eigenen Zwecke auszubeuten.

207 "Sogar Aristoteles hielt den Sklaven für ein beseeltes Werkzeug."

208 Die Unterdrückung der sinnlichen Mannigfaltigkeit unter die objektive Anforderung

zuschriften
Hinweis: Bei den nicht näher gekennzeichneten Textstellen handelt es sich um Passagen, die in verschiedenen Quellen mehr oder weniger sinngleich auftauchen, so daß nicht klar ist, wer von wem abgeschrieben hat.