Sicherheit
siehe auch Ordnung, Recht, Macht, Eigentum, Wissen, Glaube, Angst

001 Die Stimme des Gewissens ist letzte Instanz im Bereich der Frage nach der Gewißheit.

002 Es braucht auch Schutz gegen die Tyrrannei des herrschenden Meinens und Empfindens.

003 Eine Schutzstruktur darf sich nicht auf Inhalte berufen.

004 Die Überzeugung ist keine logische, sondern eine moralische Gewißheit.

005 Gewißheit durch völlige Unterwerfung und Selbsterniedrigung.

006 Was die Macht schützt, ist sich selbst gegen alle anderen.

007 Ohne Sicherheit keine Freiheit.

008 Eine aus dem Chaos entwickelte Ordnung wird dauerhafter sein und in einem engeren Verhältnis zu ihren Bedürfnissen stehen, als irgendeine von außen aufgezwungene Ordnung.

009 Das Unterwerfen unter eine allmächtige Autorität gewährt den höchsten Grad an Sicherheit.

010 Wir geben unsere Individualität für die Sicherheit hin.

011 "Menschliche Vergesellschaftung impliziert durch ihre Natur Solidarität unter den Individuen. Jedes Individuum gehört einer sozialen Grundeinheit an, die das Ego definiert und von der das Ego als Gegenleistung Sicherheit, Sorge und die unreduzierbaren materiellen Lebensnotwendigkeiten bekommt. Außer in sehr ungewöhnlichen Zuständen und Perioden des sozialen Verfalls wurden diese Ziele nie von der Gesellschaft abgeleugnet, oder in Frage gestellt."

012 Wahrheit, Gewißheit und Wert liegen in naher Bedeutungsverwandschaft zur Geltung.

013 "Bei der zu bevorzugenden Tatbestandsfeststellung kommt es nicht so sehr darauf an, daß die absolute Wahrheit eruiert wird, sondern daß des Streitens ein Ende werde. Hätte das Suchen nach dem 'wirklichen' Tatbestand, das Forschen nach der 'Wahrheit' kein Ende - und wie könnte es ein Ende haben, da dem Menschen doch absolute Wahrheit unerreichbar bleibt -, dann würde das gerechteste Recht im Prozess seiner Anwendung vereitelt. Darum will das positive Recht vor allem eine Friedensordnung sein. Auch im Interesse von 'Ruhe und Sicherheit' muß es ausgeschlossen sein, daß jeder beliebige seine subjektive Meinung über das, was gerecht sei, an Stelle der von der 'berufenen Autorität' gesetzten Normen stellen dürfe. Anstelle des Ideals der Gerechtigkeit tritt mit dem Prinzip der Rechtskraft das Ideal des Friedens. Und dieses Friedensideal ist dem Gerechtigkeitsideal direkt entgegengesetzt."

014 "Eine gefährliche Schulung, die die taoistische Tradition überliefert! Und man versteht, warum die taoistischen Bünde und die Schriften der Meister mit dem Geheimnis des Unverständlichen und Vieldeutigen umgeben sind, denn der Nichteingeweihte soll abgehalten werden, gefährliche Wahrheiten zu entdecken, die ihm ohne Leitung durch einen Erfahrenen nur zum Schaden gereichen können."

015 die Unsicherheiten des Marktes

016 Das Ich ist für Augustin unmittelbare Erlebnisgegebenheit von unbezweifelbarer Gewißheit. Das Ich steht über den Taten.

017 Den größten Genuß vom Dasein einzuernten heißt: gefährlich leben.

018 ohne Sorge, d.h. selig

019 Die Einhaltung von Verträgen muß garantiert sein.

020 "Das primäre Ziel der Politiker muß immer und mit Recht die Macht sein. Denn wenn sie die Macht nicht gewinnen und erhalten, sind alle ihre Bemühungen gescheitert. Die Macht zu sichern heißt, sich Ideen zu unterwerfen."

021 die Erfordernisse der Herrschaftssicherung.

022 Es gibt keine andere Gewißheit, als die moralische.

023 Je lebloser, desto sicherer.

024 Das Bedürfnis, die bestehende Ordnung zu sichern.

025 Freiheit existiert nur, wo das Recht sie zur Gewißheit macht.

026 Wir müssen für beides planen: für Sicherheit und Freiheit.

027 Den Menschen ist die Sorge um die Erhaltung der Freiheit reizender, als der Genuß derselben.

028 Der religiöse Glaubensbegriff hat große Ähnlichkeit mit dem Begriff des Vertrauens.

029 Sicherheit ist der höchste soziale Begriff der bürgerlichen Gesellschaft.

030 Die Sicherheit, für die der Staat sorgt, gebiert den Massenmenschen.

031 Der Staat darf sich in nichts einmischen, was nicht allein die Sicherheit betrifft.

032 Gehirn und Nervensystem schützen uns davor, daß wir von einer Menge größtenteils unnützen und belanglosen Wissens überwältigt und verwirrt werden.

033 Solange man an irgendeiner weltlichen Sicherheit festhält, solange ist die Selbstaufgabe unvollständig.

034 Vorstellungen und Manipulationen des Verstandes können uns eine falsche Sicherheit suggerieren.

035 "Die Versicherung einer Existenzsicherheit läßt ein großes Energiepotential ungenutzt, das einst von der Notwendigkeit zu überleben absorbiert wurde."

036 Das Streben nach Einheit und Harmonie ist ein Streben nach Sicherheit.

037 Wenn sich alle Dinge verändern, dann ist es unmöglich, etwas bestimmtes über sie auszusagen.

038 Ein Schema verleiht Sicherheit.

039 Soziale Gefährlichkeit ist ein psychologischer Begriff, der nichts mit Schuld zu tun hat.

040 Der Gegensatz von Bestimmten und Unbestimmten scheint dem Gegensatz von Rationalismus und Irrationalismus zu entsprechen.

041 Die Tore des Unbewußten werden von den Eingeweiden bewacht.

042 Vernunft verankert in Beruf, Staat, Recht und Wirtschaft.

043 Das Gesetz führt einen Faktor der Gewißheit und Sicherheit ins soziale Leben ein.

044 Das Bezweifelbare ist das Ungewisse.

045 Ohne zu vertrauen, kann niemand leben.

046 Der Tod ist in Wahrheit die einzige Sicherheit im Leben.

047 Sicherheit - keine Experimente!

048 Sinn bedeutet soviel wie Erhebung aus der Fraglichkeit.

049 Der Terror ist die Methode einer despotischen Regierung, die Ruhe ist ihr Ziel, aber diese Ruhe ist kein Frieden.

050 Die Sicherheit beim Gehorchen keine Fehler machen zu können ist eine trügerische, weil das persönliche Gewissen nicht vertreten werden kann.

051 Subatomare Teilchen existieren nicht mit Sicherheit an bestimmten Orten.

052 "Und setzet ihr nicht das Leben ein - nie wird euch das Leben gewonnen sein."

053 Es gibt einen Punkt, an dem die Vorsicht aufhört und die Feigheit beginnt.

054 Es verlangt so unendlich viel Mut Vertrauen zu können.

055 Hauptbeschäftigung unserer Zeit ist die Vorsorge und Absicherung gegen die Eventualitäten des Schicksals.

056 Die Ideologie der Sicherheit

057 Alles im Bewußtsein drängt nach Gewißheit und Unfraglichkeit.

058 Versicherungen (Krankenkasse, Renten- und Altersversicherung)

059 emotionale Sicherheit.

060 Das Vorhandensein fester Körper beruht auf der Stabilität der Atome, sowie der Existenz einheitlicher Stoffe.

061 Identität gibt dem Einzelnen Sicherheit.

062 Menschen, die sich sicher fühlen geben Frieden.

063 Wiederholungen verschaffen Sicherheit.

064 "Jeder Mensch, dessen Herz nicht länger von irgendeinem Zweifel erschüttert wird, weiß mit Gewißheit, daß es kein Wesen gibt, außer nur Einem."

065 Sicherheitskonzepte bewahren die Ungleichheit als Ordnung.

066 Überfluß als Mittel der Freiheitssicherung.

067 Privateigentum soll den Schutz des Individuums gegen den Staat gewährleisten.

068 Schutzmechanismen des charakterlichen Panzers

069 Die Verläßlichkeit des Werts einer Münze

070 Die rechtsstaatliche Sicherheit muß die Sicherheit der Bürger vor Eingriffen schützen und nicht die Sicherheit einer herrschenden Ordnung garantieren.

071 Ohne Orientierung in Raum und Zeit und ohne die versichernde Bestätigung eines praktischen Außenweltbezugs entstrukturiert sich die Innenwelt.

072 Recht auf Schutz der moralischen und materiellen Interessen

073 Zuverlässig, d.h. voraussagbar

074 Die Mittel des Angriffs und der Verteidigung haben keine Grenzen.

075 Die vergewissernde Form des Identischen.

076 Durch den Rechtsschutz ist das Eigentum definiert.

077 Gefühlsmäßige Ambivalenz als Unsicherheit

078 Unsicherheit bereitet Verzweiflung.

079 Unstrukturiertheit erhöht Unsicherheit, Unsicherheit erhöht Angst.

080 Das, was man am sichersten weiß verdichtet sich zum Gewissen.

081 Die Hölle des Zusammenbruchs aller Sicherheit.

082 Für Vielfalt und Freiheit müssen wir mit Unsicherheiten und Selbstdisziplin bezahlen.

083 Das Ich will sich durch Kontrolle und Berechnung der gegenständlichen Welt versichern.

084 Innere Stabilität ist Identität.

085 Der Kulturmensch hat für ein Stück Glücksmöglichkeit ein Stück Sicherheit eingetauscht.

086 Liebe in Form der Hingabe schwächt die stabilisierende Selbstsicherheit.

087 Gewißheit als Dauerhaftigkeit und Eindeutigkeit.

088 Der religiöse Glaube ist unerschütterlich.

089 Schützen kann man auch Privilegien gegenüber unterdrückten oder diktatorische Machtpositionen.

090 Wir müssen uns davor hüten sicheres Wissen mit eindeutigen Definitionen gleichzusetzen, die undiskutiert weitergegeben werden können.

091 "die Gefahr der Gefahren - das Individuum."

092 Die Flucht in die Geborgenheit des Todes

093 Die Illusion der Gewißheit

094 Mystifizierung dient der Verteidigung und Sicherung der eigenen Person.

095 Viele Menschen sind instinktunsicher geworden.

096 Sicherheit ist eine Beziehung und keine absolute Eigenschaft einer Partei. Sicherheit ist etwas, das man gemeinsam hat und das geteilt ist.

097 "Es ist so bequem, dem Unbegreiflichen zu mißtrauen!"

098 Nach dem Wegfall des göttlichen Schutzes wird das Selbstbewußtsein des individuellen Ichs zum Garanten eines modernen Sicherheitsgefühls.

099 Freiheit ist niemals sicher und bequem.

100 Der Tod als Verwirklichung eines Primärwerts, nämlich der Sorglosigkeit.

101 Die grauenerregende Sicherheit der Somnambulen

102 Feindschaft ist eine Funktion von Unsicherheit.

103 Jeder Mensch strebt im Naturzustand nach Selbsterhaltung.

104 Es gibt nichts geheiligtes am Leben eines Angreifers.

105 Veränderung als Risiko.

106 Solange das Privateigentum besteht, wird es des Schutzes bedürfen.

107 Die innere Freiheit kann nicht durch Verfassung und Gesetz gesichert werden.

108 "Die Abstraktion wurde die Himmelsleiter, auf welcher der Philosoph zur Gewißheit emporstieg."

109 Erhalten heißt den Zerfall der Einzelelemente verhindern.

110 Angeblich ist nur das Alte und Erprobte sicher.

111 Solidarität erfordert eine schützende Haltung gegenüber jedermann.

112 Die Garantie der Rechtssicherheit besteht darin, daß Recht und Gesetz das staatliche Handeln binden können.

113 Gewißheit ist für den Menschen die höchste Macht, zu ihr gibt es keinen Gegensatz.

114 das uralte Mysterium der Lebenssicherung

115 Im Reich der Ideen herrscht eine Sicherheit, die es im Handeln nicht gibt.

116 Die Menschen sich zum Zweck des gegenseitigen Schutzes ihres Eigentums am Leben, Freiheit und Besitz.

117 Sicherheit als Gut

118 Gott ist eine Macht, der man absolut vertrauen kann.

119 Es gibt im Leben nur die Gewißheit, daß alle Menschen sterben müssen.

120 Die Vergänglichkeit der Erscheinungen täuscht die Vernunft.

121 Abhängigkeit gibt anscheinend äußerliche Sicherheit.

122 Eine wirkliche Einheit zerstört oder verwischt nicht die Unterschiede, sondern schützt und bewahrt sie.

123 "Komplexe Technologien wie die Atomkraft sind von Natur aus totalitär."

124 Gewißheitsstreben und Wahrheitssuche sind nicht identisch.

125 Beziehung zwischen Eigentum und dem Bedürfnis nach Sicherheit.

126 Das Bedürfnis nach Liquidität erwächst aus der Ungewißheit über die Zukunft. Bei richtiger Voraussicht würde es niemand für nötig erachten, Geld zu halten.

127 "Das Wagnis des Glaubens an das unbedingte Anliegen ist das größte Wagnis, das ein Mensch eingehen kann. Denn wenn sich dieses Unbedingte als bedingt erweist und der Glaube daran als trügerisch, so kann der Lebenssinn eines Menschen daran zerbrechen."

128 Ein Erkennen des letzten Zieles gibt es nicht, nur ein Vertrauen in den Weg.

129 Sicherheit erscheint immer erstrebenswerter, als Freiheit.

130 Unsicherheit bedeutet eine Chance und bringt oft auch eine belebende Wirkung hervor.

131 Zusammenhang von Schutz und Sicherheit.

132 Es ist Aufgabe von Regierungen vor Unrecht und Unterdrückung zu schützen.

133 Seines Lebens sicher zu sein

134 Urteilssicherheit

135 Die Sicherheit der Konformität

136 für den Rechtsschutz keinen allzuhohen Preis zu bezahlen

137 Freiheit und Sicherheit sind gegenseitige Ergänzungen und keine Gegensätze.

138 Normen bieten ein Gefühl der Sicherheit.

139 Alle Typisierungen des Alltagslebens werden als gesichert und gesellschaftlich bewährt erlebt.

140 Die Rangordnung hilft die Gruppe zu stabilisieren.

141 nationale Sicherheit

142 Zufall als Gegensatz der Gewißheit

143 Um irgendwie gesichert zu sein, muß man sich dem Konkurrenzkampf unterwerfen.

144 Sicherungstendenzen des Methodendenkers

145 Die Gesellschaft muß vor Verbrechern geschützt werden.

146 Die Macht zu erhalten ist noch schwieriger, als sie zu gewinnen.

147 Herrrschaftsfreiheit ist die einzige dauerhafte Garantie jeder dauerhaften sozialen Ordnung.

148 Die Gesamtpsyche ist auf ein Gefühl der Sicherheit ausgerichtet.

149 Gegenseitigkeit ist das sicherste Mittel und die größte Sicherheit, die beste Garantie der Existenz.

150 Einer der umworbensten Götzen unserer Zeit heißt Sicherheit.

151 Unsicherheit als Angst

152 Der Schutz dieser Gesellschaft ist vornehmlich militärisch und institutionell organisiert. Wenn das militärische und institutionelle Gerüst zusammenbricht, ist die Gesellschaft verloren, weil ihre Verteidigung vollkommen auf Äußerlichkeiten beruht!

153 Wissenschaftsgläubigkeit ist der tief verwurzelte Glaube, daß es nichts sicheres in der Welt gibt, als die Wissenschaft.

154 Der hohe Stellenwert, den Arbeiter der Sicherheit einräumen.

155 die schützenden Illusionen

156 Ordnung und Friede als Rechtssicherheit

157 Safety first - Sicherheit zuerst.

158 Die erste Tat der sozialen Revolution muß darin bestehen, eine materielle Sicherung der Existenzbedingungen aller Mitglieder der menschlichen Gesellschaft zu gewähren.

159 Ein zuviel an Sicherheit ist genauso schädlich wie zuwenig.

160 Sicherheit ist die Versicherung des Egoismus.

161 Angst wird mit Sicherheit zum Schweigen gebracht.

162 Gewißheit als Wahrheit und Wirklichkeit

163 Gesetzmäßigkeit, Ordnung und Stabilität.

164 Öffnung ist nie ohne Risiko.

165 Der Weg vom Ich zum Wir ist einer der schwierigsten, wenn wir ehrlich zu uns selbst und zum anderen sein wollen.

166 Gefahren für die Routinegewißheit der Wirklichkeit.

167 Die Stabilität des Denkens hört auf und Widersprüche entstehen ins endlose als natürliche Folge der Verwechslung von logischen Abstraktionen mit Realprinzipien.

168 Logik beruht auf Voraussetzungen, denen nichts in der wirklichen Welt entspricht.

169 Wissen ist Gewißheit.

170 Geld kommt Sicherheit gleich und der Geldmangel bedeutet Angst und Unsicherheit.

171 Schutz ist ein Dienst wie jeder andere und unterliegt dem Gesetz von Angebot und Nachfrage.

172 Demokratie heißt Minderheitenschutz.

173 Gegenseitige Abhängigkeit der beiden Parameter Sicherheit und Freiheit.

174 "Unser Wirklichkeitshaushalt benötigt die ständige Absicherung jenes entscheidenden Elementes der Wirklichkeit, das wir Identität nennen."

175 Hinter jedem Sicherheitsbestreben steht die Angst.

176 Toleranz erwächst aus der Wertunsicherheit.

177 Wissenschaft sollte die Form sein, in der wir sichere, gemeinsame, von unseren Wünschen unabhängige, also unbestechliche Erkenntnis haben.

178 Von Zweifeln zernagt, von Glaubensunsicherheit zerrissen in die drohende Zukunft.

179 Gesetz, Justiz, Gefängnis und Polizei beschützen die Gesellschaft.

180 Die Gefahr eines Kernwaffenkrieges ist die größte Gefahr, die der Menschheit heutzutage drohen.

181 Ordnung ist vor allem Sicherheit.

182 Jeder hat ein Interesse nicht getäuscht zu werden.

183 Die Annahmen der Alltagssprache garantieren allgemein anerkannte Sicherheit.

184 Sicherheit, die wir im Alltag in Bezug auf ein bestimmtes Erlebnis fühlen ist ein rein subjektives Phänomen, das nicht so ohne weiteres zu logischer Sicherheit führt.

185 "Die Vermögensverteilung ist nach dessen Produktion im wesentlichen eine politische Angelegenheit und der Besitz von Eigentum ist nur durch die Bereitschaft der Gesellschaft gesichert, Polizei und andere Mittel zum Schutz der Eigentümer und deren Besitz einzusetzen."

186 Die Quelle der Gewißheit wird nicht in der äußeren Wahrnehmung, sondern im inneren Erlebnis gefunden.

187 Das Recht besorgt die Sicherung der Macht.

188 Vorausdenken und Sorgen für ein späteres Bedürfnis ist es ja, was den Menschen zu höherer Kultur geleitet hat.

189 "Unsere Wirklichkeitsbestimmung vollzieht sich vor dem Hintergrund einer Welt, die schweigend für gewiß gehalten wird."

190 Absolute Gewißheit ist für die sinnliche Wahrnehmung unerreichbar.

191 Unter dem Vorwand, die Freiheit der Bürger zu sichern und ihren Reichtum zu schützen, verlangt der Staat Steuern.

192 Alle menschliche Erkenntnis ist fehlbar und damit ungewiß.

193 Wahrheit und Gewißheit müssen scharf unterschieden werden. Der klassische Begriff des Wissens impliziert die Wahrheit und die Sicherheit des Gewußten. Die Wahrheit ist etwas Objektives, die Gewißheit etwas Subjektives.

194 In einer totalitären Gesellschaft herrscht, was das schlimmste von allem ist, beständige Furcht und Gefahr eines gewaltsamen Todes - das menschliche Leben ist isoliert, armselig, ekelhaft, tierisch und kurz.

195 Von Zweifeln zernagt, von Glaubensunsicherheit zerrissen.

196 Keine menschliche Technologie kann sichere Behälter für einen derart riesigen Zeitraum bauen.

197 Minoritätenschutz - Kinderschutz

198 Allgemeinheit und darum Unbestimmtheit

199 Der Alltagsmensch hat meist nichts als sein privates Vergnügen und ihre materielle Sicherheit im Sinn.

200 Die Logik gehört zur Sicherheit der Wissenschaft.

201 Unstrukturiertheit erzeugt Unsicherheit, Unsicherheit erzeugt Angst.

202 Strafe als Schutz der Gesellschaft vor Gesetzesbrechern.

203 Die überwiegende Mehrheit der lohnabhängigen Bevölkerung in der BRD hat nur ein Konsumeinkommen; d.h. das erarbeitete Geld dient der direkten Reproduktion des täglichen Lebens.

204 "Die Vorsorge ist es, die uns ständig nach Verhältnissen streben läßt, die wir niemals erreichen. Sie ist die wahre Quelle allen Elends."

205 Stabilität ist die Gleichheit der Abhängigkeiten.

206 Ein Voraussehen ist allenfalls möglich, wo es sich um Vorgänge des physischen Geschehens handelt. Für die Berechnung menschlicher Motive und Zielsetzungen findet sich kein Gegenstück, weil diese überhaupt keiner Berechnung zugänglich sind.

207 Der Glaube ist kein Besitz. Es gibt in ihm keine Sicherheit des Wissens, sondern nur eine Gewißheit in der Praxis des Lebens.

208 Die Sicherheit des Vertrauens.

209 Nur der materiell Gesicherte kann moralisch sein.

210 Herrschaft entsteht überall, wo Schutz gewährt wird.

211 Das vom Sozialismus erstrebte Ziel eines risikolosen Daseins.

212 Die Sicherheit des Wissens bedeutet Allgemeingültigkeit.

213 Die wissenschaftliche Gewißheit ist eine gleiche für jeden Verstand.

214 Der gemeine Verstand gewinnt seine Sicherheit über die Sinne.

215 "Die Geborgenheit kann nicht das geben, was das eigene Leben ist."

216 "Das alte Wissenschaftsideal des absolut gesicherten Wissens hat sich als Idol erwiesen."

217 Der Nationalsozialismus schien die Wünsche nach Geborgenheit, Sicherheit und sozialem Prestige erfüllen.

218 Die politische Polizei schmückt sich gern mit dem Begriff "Sicherheit" in ihrem Namen.

219 Natur soll durch Erkenntnis und Technik verläßlich werden.

220 Statistische Häufigkeiten scheinen in ihrer Stabilität fast sicher.

221 Der Glaube ist bequemer als Erkenntnis.

222 "Immer da ist das Angebot der religiösen Konfessionen. Wenn alles im Wirbel des Unsinns durcheinander geht, zeigen sie ihre Stetigkeit."

223 "Die Abstraktion der Kategorien enthält überall noch den Rest des Bildhaften. Wie aber sind Bilder zu prüfen? "

224 Wir müssen uns entscheiden zwischen dem Wert der individuellen Freiheit und dem der wirtschaftlichen Sicherheit.

225 Eigentliche Gewißheit wird im Wissen nicht erreicht.

226 Die Wissenschaft muß, da sie nicht fähig ist, Gewißheit zu erlangen, nach einem Ersatz dafür streben und das ist die Wahrscheinlichkeit.

227 Bestialität ist die erste Naturbestimmung, Sicherheit und Friede die zweite, die das positive Gesetz bestimmen.

228 "Das Einzigartige, Unvergleichbare, das uns beunruhigt...."

229 Sicheres Wissen ist uns versagt.

230 Die Methode der Sicherheit heißt Abschreckung. Alle werden bedroht und eingeschüchtert, damit kein Einzelner gegen die Ordnung verstößt.

231 Das Netz der sozialen Sicherheit.

232 "Wir erkaufen den Schutz des Staates mit unserer Freiheit, um wenigstens das Leben zu erhalten und sehen nicht ein, daß es dieser Schutz ist, der uns das Leben zur Hölle macht."

233 die unbedingte Instinktsicherheit

234 "Für Schleiermacher bedeutet 'Wissen' die Produktion eines Zustandes der Unveränderlichkeit und Allgemeinheit der Theorie."

235 Die mechanische Philosophie bot eine Lösung des Problems der Gewißheit, der gesellschaftlichen Stabilität und individuellen Verantwortung.

236 Was wir nur wahrscheinlich wissen oder mit Bestimmtheit vermuten können, reicht, daß wir praktisch handeln können.

237 Das Motiv der Wissenschaft ist der Wunsch nach zuverlässigem Wissen.

238 "Niemand, der sein Leben nicht gewagt hat und zu wagen bereit ist, wird sich echt und verläßlich als ein geistiges Selbst empfinden. Nur sofern das Sichwagen und Sichopfern die ganze Existenz durchdringt, wird ein geistiges Selbst."

239 Der Zweck ist Fristung und Sicherung des Lebens, das Mittel dazu ist das Recht.

240 Die gefährlichste Art der Täuschung besteht darin, als anerkannte Gewißheit hinzustellen, was doch keine ist.

241 Ein dürftiges, doch unbelastetes Dasein der Planlosigkeit wird der durch tägliche Mühen gesicherten Existenz vorgezogen.

242 Der Zweck der Freiheit ist die Abschaffung der Autorität.

243 Alle Dogmatisierung beruht auf dem Willen Gewißheit zu erlangen.

244 "Nicht der Zweifel, die Gewißheit ist das, was wahnsinnig macht."

245 Der Staat nimmt für sich die Aufgabe in Anspruch für Rechtssicherheit, militärische Sicherheit und auch soziale Sicherheit zu sorgen,

246 Der Sinn für Wahrheit ist im Grunde der Sinn für Sicherheit.

247 "Kreativität und Sicherheit schließen einander aus."

248 Der Unsicherheit folgt die Dogmatisierung.

249 Einen absoluten Schutz gegen organisierte Gewalt kann niemand gewähren.

250 Wahrscheinlichkeit wird niemals Gewißheit.

251 "Gewißheit des Glaubens ist 'existenziell', was bedeutet, daß die ganze Existenz des Menschen an ihr teilhat."

252 auf dem Boden der Tatsachen.

253 Sicheres Wissen ist ein Problem.

254 "Wer sein Leben bewußt wagt, erlebt eine einzigartige Freiheit."

255 Materieller Erfolg (Haus, Auto, Geld, Karriere etc.) nähren die Illusionen von der Sicherheit.

256 Feindschaft ist eine Funktion der Unsicherheit.

zuschriften
Hinweis: Bei den nicht näher gekennzeichneten Textstellen handelt es sich um Passagen, die in verschiedenen Quellen mehr oder weniger sinngleich auftauchen, so daß nicht klar ist, wer von wem abgeschrieben hat.