Nützlichkeit
William James - Der Pragmatismus
siehe auch Moral, Ethik, Bedarf, Profit, Wert, Interesse, Ausbeutung, Praxis, Mittel-Zweck, Egoismus

001 Der "Nutzen" ist eine allgemeine Voraussetzung für den Wert. Eine Sache muß zuerst nützlich sein, damit man überhaupt Arbeit auf ihre Herstellung verwendet.

002 "Die Leichtgläubigkeit der Menschen ist der Täuschung unterworfen; der Mißbrauch dieser Leichtgläubigkeit unter dem Scheine eines nützlichen Zwecks heißt mit Recht Betrug."

003 Wer sich auf Politik einläßt, muß nach Erfolg streben und wenn es auch der größte Heilige ist.

004 "Nur die Gesichtspunkte des 'Nutzens', engere und weitere, haben Wertschätzung der Arbeit geschaffen."

005 Der Ausdruck "Wert" bedeutet ungefähr dasselbe, wie die Ausdrücke "nützlich" und "zweckmäßig". Genauso, wie nichts an und für sich nützlich oder zweckmäßig ist, ist auch nichts ansich wertvoll.

006 Kein Nutzen legitimiert Handlungen.

007 "Unter einem mechanistischen Weltbild sind Menschen funktionalisiert, so daß die Gesellschaft durch Mechanismen und naturwissenschaftlichen Strategien legitimiert scheint."

008 "Der Gesichtspunkt einer 'besseren Welt' kann nicht nach der 'Nützlichkeit', als der unmittelbaren (und berechenbaren) 'Verwendbarkeit' entschieden werden. Alles worauf es im Leben ankommt, ist unnütz und unverzichtbar zugleich: die Liebe, die Kunst, die Freude, die Trauer etc."

009 Alle Aussagen über Nützlichkeit sind abgeleitete Werturteile.

010 Das Nützliche ist stets ein Mittel zu einem Zweck.

011 Wir schaffen uns ein Nützlichkeitszwecken eine Welt, die berechenbar vereinfacht und verständlich ist.

012 "Weil die gebundenen Geister ihre Grundsätze ihres Nutzens wegen haben, so vermuten sie auch beim Freigeist, daß er mit seinen Ansichten ebenfalls seinen Nutzen suche und nur für wahr halte, was ihm gerade frommt. Da ihm aber das Entgegengesetzte von dem zu nützen scheint, was seinen Landes- oder Standesgenossen nützt, so nehmen diese an, daß seine Grundsätze ihnen gefährlich sind, sie sagen oder fühlen: er darf nicht recht haben, denn er ist uns schädlich."

013 ... als die Bösen anfingen, sich aus Zweckmäßigkeit gut aufzuführen.

014 Der Utilitarismus übersieht, das es moralisch indifferente Handlungen gibt, so daß auch die unbedeutendste Handlung unter das Gebot der Nutzenmaximierung gestellt wird.

015 Das Prinzip der Nützlichkeit ist auch ein moralisches Kriterium.

016 Die Wahrheit ist immer unbequem und fast unbrauchbar.

017 Nicht alles, was nützlich ist, ist moralisch und nicht alles, was moralisch ist, ist nützlich.

018 "Wo mir die Welt in den Weg kommt - und sie kommt mir überall in den Weg - da verzehre ich sie, um den Hunger meines Egoismus zu stillen. Du bist für mich nichts, als - meine Speise, gleichwie auch ich von dir verspeiset und verbraucht werde. Wir haben zueinander nur eine Beziehung, die der Brauchbarkeit, der Nutzbarkeit, des Nutzens."

019 "Die Menschheit lächelt mitleidig über jene Jugendideale, die sie trotz aller Anstrengung nicht verwirklichen konnte, und sie wird männlich praktisch. Die Menschheit huldigt jetzt dem irdischen Nützlichkeitssystem, sie denkt ernsthaft an eine bürgerlich wohlhabende Einrichtung, an vernünftigen Haushalt und an Bequemlichkeit für ihr späteres Alter."

020 notwendige, nützliche oder angenehme Arbeiten

021 Eigentum ist das Recht, andere von der Benutzung auszuschließen.

022 Die ökonomische Bedeutung der Produktivität bemißt sich nicht nach der Nützlichkeit für die Bedürfnisse aller Menschen, sondern nach ihrer Nützlichkeit für die Machtstruktur.

023 Im Staate geht alles nach Brauchbarkeit, das Geniale hat keinen Platz.

024 Die Abstraktion erfolgt lediglich aus einem praktischen Zweck heraus, da ganze Sätze in einem Wort zusammengefasst werden.

025 Aus der praktischen Wirksamkeit ist nicht auf die theoretische Richtigkeit zu schließen.

026 Der Sinn der Technik ist nicht mehr der Nutzen, sondern die Macht.

027 Das "Gesetz" ist nichts weiter, als die Zusammenfassung konstanter Relationen, wobei von den Zufälligkeiten und scheinbaren Unregelmäßigkeiten im Einzelnen abgesehen wird.

028 Der angepaßte Konformist als Nutznießer der bestehenden Ordnung.

029 Dem Einzelnen gehört nur das, was er wirklich braucht.

030 Gut was nützlich, schlecht was schädlich.

031 Es kommt nicht darauf an, daß die Ideen Schein sind, sondern daß sie nützlicher Schein sind.

032 Unterschiedsprinzipien widersprechen dem Nutzenprinzip.

033 Die Moral wird vom Pragmatiker dem Nützlichkeitsdenken untergeordnet.

034 Das Entfremdungsverhältnis als Herrschaft des Verkaufswerts über den Gebrauchswert.

035 Gerechtigkeit und Nutzen sollen gemeinsam sein.

036 Aus praktischen Gründen wird die Lüge zur Wahrheit.

037 Jeder darf soviel besitzen, wie er nutzen kann.

038 Der Freiheitsverlust für einige kann nicht durch ein größeres Wohl anderer aufgewogen werden.

039 Jede Wahrheit ist eine Wahrheit wozu und keine Wahrheit um ihrer selbst willen.

040 Das Mehrheitsprinzip heißt im wesentlichen, daß die Gemeinschaft in allen sozialen Beziehungen das Recht hat, nach dem Nützlichkeitsprinzip für die größte Zahl einzugreifen.

041 Nutzen ist ein metaphysischer Begriff, eine Abstraktion, die nicht den Dingen zukommt, sondern Produkt unseres Denkens ist.

042 Das Nützlichkeitskalkül ist berechnende Klugheit.

043 Jeder Mensch hat die Pflicht, sich der Gesellschaft durch Arbeit nützlich zu machen.

044 Der Utilitarismus nimmt die Verschiedenheit der Menschen nicht ernst.

045 Das Nutzenprinzip ist ein Maximierungsprinzip.

046 Gott ist auch nur nützlich.

047 Der esoterische Grundsatz der Nutzlosigkeit der Gewaltanwendung zur Erreichung irgendeines, ganz gleich welchen Zieles.

048 Die Liebe ist eine von Nützlichkeitserwägungen unabhängige Regung der Seele.

049 Die meisten Streitfragen und Meinungsverschiedenheiten, die unter den Menschen Verwirrung stiften, entspringen einer unklaren und unbestimmten Verwendung der Wörter und der Ideen, für die sie gebraucht werden.

050 Die Pflicht ist oberstes Kriterium der Moralität, nicht der allgemeine Nutzen.

051 Nützlich heißt eine Tätigkeit, die auf ein bestimmtes Ziel gerichtet ist.

052 Die magische Interpretation der Dinge folgt allein dem Nützlichkeitsprinzip.

053 Der Utilitarismus ist eine Spielart des Egoismus.

054 Was nützt, dient Interessen und Bedürfnissen.

055 Der ökonomische Grundwiderspruch ist der von Gebrauchswert und Verkaufswert.

056 der Egoismus der Allgemeinheit.

057 Führerschaft ist nur möglicherweise für einen bestimmten Zeitpunkt zweckmäßig, weiter nichts.

058 Jemanden als Mittel benützen heißt mehr oder weniger ihn ausbeuten und benützen.

059 Nützlichkeit ist ein einfacher Wertmaßstab.

060 Immaterielle Güter unterliegen keinem Verschleiß und keinem Verbrauch und sind somit unbegrenzt nutzbar.

061 Die Logik des täglichen Lebens ist deshalb so erfolgreich, weil Kamele verschluckt, aber durchaus keine Mücken.

062 Der Verstand ist zwar überaus nützlich, aber er löst keine letzten Probleme.

063 Die utilitaristische Ethik hält Glück für das Gute.

064 Die Liebe ist frei von Nützlichkeitserwägungen.

065 Utilie - als Gutes hinsichtlich des Mittels

066 Wer urteilt über die Nützlichkeit einer Arbeit. Doch nicht der Markt.

067 Der Eigennutz bezieht sich auf die Sinnlichkeit des Menschen.

068 Teufelsmaxime: deine Not ist mein Nutzen.

069 Der Wert der Allgemeinbegriffe liegt in der praktischen Rechnungsergiebigkeit.

070 Produktion für den Gebrauch, statt für den Profit.

071 Jede Ordnung hat einen Nutzen.

072 Dem Pragmatiker ist der Nutzen das wahre Ziel der Erkenntnis.

073 Im Gebrauch tut sich schon der Unterschied hervor.

074 "Nutzen kann man nur tote Dinge, nicht aber die Wahrheit."

075 Triebe nützen, weil sie erhalten.

076 Die Menschen streben von Haus aus nach dem für sie Nützlichen, davon können sie nicht abgebracht werden.

077 Tatsachen beziehen sich eher auf den Sprachgebrauch, als auf die Realität.

078 Alle Nützlichkeitsurteile sind abhängig von dem, was für wertvoll anerkannt wird.

079 Die Logik ist nichts als nützlich.

080 Alle Begriffsgebilde haben, obwohl ihnen keine objektive Wirklichkeit zukommt, einen ziemlich praktischen Wert.

081 Für Hume hat die Kausalität nicht im mindesten die Notwendigkeit eines Gesetzes, sondern bloß eine gewisse Brauchbarkeit und bestenfalls eine subjektive Notwendigkeit, die auf Erfahrung und Gewohnheit beruth.

082 Das Nützliche ist eine Kategorie der Relation.

083 Der Gebrauchswert verwirklicht sich im Konsum, der Tauschwert erscheint als quantitatives Verhältnis.

084 das uneigennützige Handeln

085 Die Utilitaristen schließen einen Kompromiß mit Unterdrückung und Ausbeutung.

086 Was das Denken an praktischen Resultaten erzeugt, geht auf Kosten der logischen Reinheit.

087 Der einfache Maßstab der Nützlichkeit bestimmt den Alltag des sogenannten 'gesunden Menschenverstandes'.

088 Dinge, deren Hauptnutzen darin besteht, daß sie den Charakter des Menschen verbessern, finden auf dem sog. freien Markt nur rein zufällig Absatz.

089 Die Nützlichkeit eines Gutes bestimmt nicht den Tauschwert.

090 Die Glückslehre des Utilitaristen beschränkt Sinn und Bedeutung des Rechts auf den Nutzen.

091 Gehorsam ist dem Herrschenden nützlich.

092 Der Pragmatismus stellt das Handeln über das Denken und bemißt den Wert des Denkens nach seinem Nutzen für die Praxis.

093 Es ist die Aufgabe von Gehirn und Nervensystem uns davor zu schützen, von der Menge größtenteils unnützen und belanglosen Wissens überwältigt und verwirrt zu werden.

094 Der ideologische Diskurs ist allein um politische Wirksamkeit bemüht.

095 Informationen sind wertlos, solange man das Koordinatensystem nicht kennt, in das sie gehören.

096 Ein Teil der Menschheit macht unangemessen hohen Gebrauch von den begrenzten Schätzen dieser Welt.

097 Soviel Boden, wie jemand bepflügt, bepflanzt, kultiviert und in seinem Ertrag zu nutzen vermag, soviel ist sein Eigentum.

098 Die moderne Technik produziert mittlerweile mehr Schaden, als Nutzen.

099 Ein Wissen, das die Realität approximiert, ist sehr nützlich.

100 Es ist unmöglich sich auf jeden einzelnen Gebrauchsgegenstand theoretisch einzustellen. Benützten wir die Gegenstände erst nach wissenschaftlicher Kenntnis ihrer Struktur, könnten wir nicht überleben.

101 Absurdität als scheinbare Nutzlosigkeit.

102 Menschen gebrauchen ihre Macht, um andere für ihr eigenen Zwecke auszubeuten.

103 "Ausweitung der Kategorie 'Güter' von materiellen Dingen auf 'Nützlichkeiten'."

104 "Der Einfluß des Denkens ... entspringt aus der inneren Notwendigkeit, in dem unsteten Wechsel der Sinneswahrnehmungen, Begierden und Gefühl ein Festes zu stabilisieren, das eine stetige und einheitliche Lebensführung möglich macht."

105 Im gewöhnlichen Leben verzichten wir auf eine vollständige Verifikation.

106 Gebrauch ist Verbrauch, Abnutzung.

107 Das praktische Interesse richtet sich nach der Nützlichkeit.

108 "Ja, ich benütze die Welt und die Menschen."

109 Der Staat ist eine brutale Notwendigkeit

110 Gewaltsame Vergeltung ist sinnlos.

111 Ökonomie als bestmögliche Nutzung menschlicher Arbeitskraft.

112 Was kurzfristig wünschenswert erschien, erwies sich als langfristig verheerend.

113 Alles Maß ist ein Produkt des Denkens aus praktischen Gründen.

114 Gelten muß, was rechtens ist. Der faktische Nutzen ist kein Maßstab für Geltung.

115 "Jedermann weiß, wie nützlich es ist, nützlich zu sein. Niemand scheint zu wissen, wie nützlich es ist, nutzlos zu sein."

116 Alle Dinge, die niemandem gehören, werden von allen gern benutzt, aber von niemandem gepflegt.

117 "Man muß nie fragen, ob die Wahrheit nützt, ob sie einem Verhängnis wird."

118 Was die Politik fordert, sind immer mehr nützliche Dinge, für unnütze Menschen.

119 die Prostitution des Geistes

120 der Nutzungs- und Gebrauchswert der Sachen.

121 Im Geld erlischt die besondere Gebrauchsform der Ware.

122 Alle Logik ist Verwertungslogik.

123 "Der Zweck ist Schöpfer des ganzen Rechts. Es gibt keinen einzigen Rechtssatz, der nicht einem praktischen Motiv seinen Ursprung verdankt."

124 Zwecke sind Nützlichkeitserwägungen des täglichen praktischen Lebens.

125 Der Allgemeinnutz sollte dem Eigennutz vorgehen.

126 Das utilitaristische Prinzip der größten Glücks der größten Zahl gibt scheinbar die Möglichkeit politische und private Entscheidungsprobleme zu quantifizieren.

127 Die Wissenschaft führt nicht zu allgemein-gültigen, sondern bestenfalls zu individuell-brauchbaren Ergebnissen.

128 Für die Utilitaristen sind alle Bestrebungen des Menschen wegensmäßig Strebungen nach Lust. Der Gedanke vom Genuß als dem Ziel des menschlichen Handelns und als Norm der Sittlichkeit.

129 Der Terminus "pragmatisch" liegt in sehr enger Nähe zu "praktisch".

130 Die Prozesslogik der abstrakten Flußgrößen ist systemnotwendig blind gegenüber den differenzierten Strukturen der Gebrauchswerte. Qualitative Bedürfnisse der Menschen erfahren nur eine Realisierung, wenn sie sich dieser Prozesslogik fügen.

131 Der Begriff 'gut' wird bisweilen mit den Begriffen 'nützlich' und 'zweckmäßig' gleichgesetzt.

132 Der Wert hängt ganz und gar vom "Nutzen" ab.

133 "Wer eine Sache, die nicht zu materiellem Nutzen führt, ernsthaft nimmt und betreibt, darf auf die Teilnahme der Zeitgenossen nicht rechnen."

134 Allgemeine Anwendbarkeit bedeutet auch Verkaufbarkeit.

135 Gut ist nützlich, schlecht ist schädlich.

136 Die Nutzbarkeit ist eine Form der Zweckmäßigkeit.

137 Alle Definitionen sind Gebrauchsdefinitionen.

138 "Da gerade der Irre derjenige ist, der in der industriellen Produktion unnütz ist, ist es in der Tat leicht aufzuzeigen, warum man sich genötigt sah, sich seiner zu entledigen."

139 Das Rationalitätsmodell der Nutzentheorie.

140 Der Nutzen scheint Ziel und Zweck der Bildung zu sein.

141 Der Nutzenbegriff ist eine rationalistische Konstruktion.

142 Der Nützlichkeit reicht eine relative Allgemeinheit, um Gültigkeit zu erzeugen.

143 Aus wissenschaftlichen Theorien erfolgt technisch verwertbares, aber kein normatives, handlungsorientierendes Wissen.

144 "Die Rechtfertigung für unser Streben nach der größtmöglichen Verallgemeinerung besteht also darin, die 'Zeitverschwendung' zu vermeiden, für bestimmte Spezialfälle etwas beweisen zu müssen, was sich möglicherweise mit unbeschränkten Allgemeinheit beweisen läßt."

145 Die Sprache dient praktischen Zwecken.

146 Sprache und Logik sind nützlich, aber wenn wir das, was sie uns vermitteln für die Wirklichkeit selbst halten, fallen wir der Täuschung anheim.

147 "Aber die 'Verschiebung' der ganzen Nutzenproblematik von der 'Empfindungs'- auf die 'Bedeutungs'basis kann an dem Tatbestand der Nichtquantifizierbarkeit nichts ändern, da die Bedeutung ebensowenig wie die Empfindung Größencharakter besitzt."

148 Der Nutzen ist allein auf Erfolg aus.

149 "Die Sprache ist eine operativ wirksame Fiktion."

150 "In den naturwissenschaftlichen Disziplinen nun war der praktische Wertgesichtspunkt des unmittelbar technisch Nützlichen von Anfang an mit der als Erbteil der Antike überkommenen und weiter entwickelten Hoffnung eng verbunden, auf dem Wege der generalisierenden Abstraktion und der Analyse des Empirischen auf gesetzliche Zusammenhänge hin zu einer rein 'objektiven', d.h. hier: von allen individuellen 'Zufälligkeiten' befreiten monistischen Erkenntnis der gesamten Wirklichkeit in Gestalt eines 'Begriffs'systems von metaphysischer 'Geltung' und von mathematischer 'Form' zu gelangen."

151 Eine Spinnmaschine hat keinen Gebrauchswert, wenn sie nicht zum Spinnen gebraucht wird.

152 Logische Gegensätze sind nur zu unserer Bequemlichkeit erfunden worden.

153 Gewohnheitsmäßiger Gebrauch der Sprache bringt einen inneren Zwang mit sich.

154 nützliches Leiden - unnützes Leiden.

155 Die klassische Wertlehre wollte den Wert einseitig aus den Kosten herleiten. Daraufhin betonte man nun einseitig die Lust- oder Nutzenseite.

156 "Nur was uns nützlich oder schädlich ist, kennen wir."

157 Pragmatismus als Herrschafts- und Machtwissen.

158 Wissen ist Gewißheit. Wissen ist immer pragmatisch praktisch, sonst nichts.

159 Arbeiten heißt schaffen und schaffen heißt gleichzeitig anderen nützlich sein.

160 Die tägliche Praxis des Scheiss-Vulgär-Pragmatismus.

161 Die Pragmatisten zerstören jeden objektiven Maßstab.

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