M a c h t
Friedrich Nietzsche - Der Wille zur Macht
siehe auch Herrschaft, Autorität, Gewalt, Staat, Politik, Recht, Zwang, Moral, Widerstand, Revolution


001 Weder Rationalität, noch intellektuelle Anständigkeit bestimmt im wesentlichen das politische Geschehen, sondern die bloße Macht.

002 In der Hypnose, in der Erziehung, in der autoritären Situation wird der Wille für bestimmte Zwecke fügsam gemacht und falls dies nicht gelingt, gebrochen.

003 Noch soviel Macht mag das Schöpferische nicht zu wecken.

004 Macht ist nur über Objekte möglich.

005 Man sagt, daß Macht korrumpiert. Das ist Unsinn. Es ist die Idee der Macht, die korrumpiert.

006 Diejenigen, die die Macht innehaben können nicht die Guten sein, denn um die Macht zu erlangen
und zu bewahren muß man sie lieben.

007 "Die Niedertracht des Mittels ist mit der Macht so eng verbunden, wie die Fäulnis mit dem Tode."

008 "Mit der Erkenntnis der in der Natur wirksamen Kräfte ist stets auch die Aussicht eröffnet, zur Herrschaft über sie zu gelangen und sie sich nach jeder gewünschten Richtung dienstbar zu machen."

009 "Die Macht ist dem Rechtsgedanken untertan."

010 "Man glaubt, die Macht als Mittel zu gebrauchen, doch das Mittel wächst sich bald schnell zum Selbstzweck aus, hinter dem alles andere verschwindet. Gerade 'weil' die Macht unfruchtbar ist und aus sich selbst nichts Schöpferisches gebären kann, ist sie gezwungen, sich die schaffenden Kräfte in der Gesellschaft dienstbar zu machen."

011 "Die Liebe erkennt keine Macht an, nichts, was trennt, abhebt, über- und unterordnet."

012 Das einzige Recht des Machtgebrauchs ist es, zu geben.

013 Der Geist ist ohnmächtig, die Macht böse.

014 "Wenn es möglich wäre, die Macht durch die Macht auszuschalten, hätte der Anarchismus keine Daseinsberechtigung."

015 Dezentralisierung ökonomischer Macht, die natürlich begrenzt ist, durch Wettbewerb und Markt.

016 "Und nun ist die Macht an sich böse, gleichviel wer sie ausübe."

017 Macht ist im wesentlichen tragisch, denn ihre rationale Steigerung erhöht im Endeffekt die Gefahr.

018 Produktion ist Macht über die Materie.

019 Die Macht des Souveräns ist ansich nur eine juristische Fiktion, sie existiert nur durch die Überzeugung der Untertanen von ihrer Notwendigkeit.

020 Der Macht ist das Vakuum zuwider.

021 Die Macht zu erhalten ist noch schwerer, als sie zu gewinnen.

022 "Diese (abstrakten) Gedankengebilde bestehen nämlich zu erheblichem Teil aus beliebig manipulierbaren 'Leerformeln', die den jeweils schon an der Macht Befindlichen und den noch nach Macht Strebenden gleichermaßen zur scheinbaren Rechtfertigung ihrer Positionen, Interessen und Ziele verfügbar sind."

023 Im Staat arten alle Fragen in Machtkämpfe aus.

024 Machtstreben als einseitiges Freiheitsstreben.

025 Wenn der Bürger Mittel zur Machtentfaltung des Staates wird, ist der Staat Mittel zum Selbstzweck.

026 Gutes Tun ist Ausdruck geistiger Ordnung, im Gegensatz zum vitalen Machtstreben.

027 Alle Menschengemeinschaften entwickeln gewisse überindividuelle Mächte.

028 "Das sogenannte Nationalbewußtsein ist nichts anderes, als ein aus machtpolitischen Erwägungen propagierter Glaube, welcher den religiösen Fanatismus vergangener Jahrhunderte abgelöst hat."

029 Gott ist nicht allmächtig, denn er kann keine Mauer bauen, über die er nicht springen kann.

030 "Daß die Ausklammerung der ethischen Relevanz des zu realisierenden Zwecksystems die 'gesamte' ethische Problematik zum Verschwinden bringt, ist der Kardinalirrtum des normativ-ökonomischen Denkens."

031 "Ich werde der Feind jeder höheren Macht sein!"

032 Das entscheidende strategische Ziel so mancher Revolutionäre ist die Eroberung der politischen Macht.

033 "Das Bestreben, alles unter einen Hut zu bringen, jede gesellschaftliche Betätigung einem zentralen Willen zu unterwerfen und diesem mechanisch einzugliedern, liegt aller und jeder Macht zugrunde."

034 Die Gesellschaft entsteht durch unsere Bedürfnisse, die Regierung durch unsere Schlechtigkeit.

035 Das Recht behält soweit Recht, wie die Macht reicht.

036 "Das Gebiet der Werte ist das des Einflusses." - Emmanuel Levy in Georges Gurvitch, Grundzüge der Soziologie des Rechts, Darmstadt und Neuwied 1974, Seite 106

037 Magie entsteht aus der Vorstellung einer mystischen, unpersönlichen Macht, an die der "Primitive" glaubt.

038 Die Macht korrumpiert diejenigen, die an sie glauben.

039 Vor der Übereinkunft steht das Recht der Macht.

040 Herrschaft ist Macht für den Einzelnen.

041 Es gibt nur zwei Mächte auf Erden, den Säbel und den Geist. Auf die Dauer wird der Säbel immer vom Geist besiegt.

042 Der Staat ist eine weitgehend anonyme Macht.

043 Macht ist nicht Glück.

044 "Der Staat ist die bis aufs Äußerste gesteigerte Macht der Schlechten."

045 Verstehen gelingt in dem Maße, indem Machtstrukturen abgebaut werden können.

046 Beschreibung bedeutet Machtgewinn über das Beschriebene und ist der Beschwörung verwandt.

047 Distanz ist für Macht wesentlich.

048 Die Macht aufzubauen und die Macht zu verbieten sind zwei verschiedene Mächte.

049 "Gesellschaftliche Macht ist heute mehr denn je durch Macht über Dinge vermittelt. Je intensiver das Interesse eines Individuums an der Macht über Dinge ist, desto mehr werden die Dinge es beherrschen."

050 Die Macht des Staates beruht auf dem Glauben seiner Untertanen, daß ringsum der böse Feind lauert und nur darauf wartet sie zu verschlingen.

051 Macht der Wissenschaft, des Reichtums, der Wahrheit, des Wissens, der Mehrheit, der Allgemeinheit

052 Weisheit, Demut und Aufrichtigkeit als primäre Elemente wahrer Macht.

053 Freiheit ohne Macht ist Ohnmacht.

054 Macht wird zuerst als Ohnmacht erfahren, begleitet vom Bestreben, dieser relativen Machtlosigkeit entgegenzuwirken.

055 Macht korrumpiert. Korrupte Menschen streben nach Macht.

056 Machtgelüste siegen nie auf die Dauer. Auf die Dauer siegt nur der Gedanke, die Idee.

057 Vernünftige Argumentation und Überzeugung sind einzige legitime Macht von Menschen über Menschen.

058 Dämonen und Engel haben die Macht in der Welt.

059 Es gibt keine Macht, die nicht der Feind des Volkes ist.

060 Die Religion ist ein Verkehr mit einer geheimnisvollen Macht.

061 Das Wort ist geistige Macht.

062 Macht, Zwang, Autorität, oder Gewalt sind Namen für Relationen.

063 Die älteste und klügste Ausübung von Macht ist die Verleugnung ihrer Existenz.

064 Macht hängt von der Organisation des Scheins ab.

065 Der Faschismus läßt euch die Macht lieben.

066 Alle Ausübung von Macht verdirbt, Unterwerfung unter Autorität erniedrigt.

067 Überzeugung ist die Quelle der Macht.

068 Die Macht Gutes zu tun ist zugleich die Macht Schlechtes zu tun.

069 Die Macht ist da, wo die Leute keine Rechte mehr haben.

070 Das Recht ist die Maske der Macht.

071 Wirtschaftliche Macht kann weithin zerstreut werden. Politische Macht dagegen ist nur schwer zu dezentralisieren.

072 Wo nach Macht gestrebt wird, werden immer die Starken die Schwachen unterjochen.

073 Die Überredung ist ein wichtiges Instrument der Machtausübung.

074 Staat ist wesentlich Macht und Macht ist wesentlich Unterdrückung.

075 Der politischen Macht ist es unmöglich, die Freiheit unter den Menschen zu verwirklichen.

076 Organisation überhaupt wirft das Problem der Macht auf.

077 Macht und Politik sind synonym für alle Realpolitiker.

078 Gewalt ist sinnlos als Festigung oder Erhaltung von Recht oder Macht.

079 Macht muß mit Notwendigkeit zugunsten derer verwendet werden, die sie haben, und zum Nachteil derer, die sie nicht haben; es ist nicht möglich sie anzuwenden, ohne den einen zu schaden und die anderen zu begünstigen.

080 Wahrheit ist Legitimationsbasis.

081 Die Welt der Macht ist sorgfältig abgeschirmt.

082 Es ist der Sinn der Menschenrechte, Glück auch da zu versprechen, wo keine Macht ist.

083 Jede Macht sucht einzig und allein zu sein.

084 Der Anarchismus unterscheidet sich von allen anderen politischen Philosophien, daß er Macht und formale Organisation verwirft.

085 Es ist immer die Macht, an der der Mensch scheitert.

086 Der Gegenpol der Macht ist die Demut.

087 Zum Wesen der Institution gehört die Machtansammlung.

088 Die Macht der Gewohnheit.

089 Die Macht des Staates ist Konzentration, d.h. Transformation der Selbständigkeit ins System seiner Herrschaft.

090 Aufschub als Ursprung der Macht.

091 Zerstörung des Glaubens und seiner Einheit durch Widersprüchlichmachung als Angelpunkt von Macht.

092 Transformation des Einen ins Ganze als Methode der Macht.

093 Der Schein des Ganzen ist der falsche Glanz der Macht.

094 Macht konstituiert sich als Transformation des Zwecks ins Mittel.

095 Die Beschränkung der Macht ist die Eroberung des Friedens.

096 Die meiste Macht gewinnt, wer bereit ist, den eigenen Tod in Kauf zu nehmen.

097 Die Todeskälte und Unruhe aller Macht.

098 Macht ist im wesentlichen was unterdrückt.

099 Wahre Macht zeigt sich erst da, wo man sie besitzt, aber nicht mehr einsetzt.

100 Schrankenlose Freiheit bedeutet, daß es dem Stärkeren freisteht, den Schwächeren zu tyrannisieren.

101 "Wer erst gelernt hat, vor der 'Macht der Geschichte' den Rücken zu krümmen und den Kopf zu beugen, der nickt zuletzt chinesenhaft-mechanisch sein 'Ja-Ja' zu jeder Macht, sei dies nun eine Regierung oder eine öffentliche Meinung oder eine Zahlenmajorität, und bewegt seine Glieder genau in dem Takt, in welchem irgendeine 'Macht' am Faden zieht."

102 Das Recht geht überall auf Macht zurück und die Macht letztlich auf Gewalt.

103 Arbeit ist keine Legitimation um Macht auszuüben.

104 "Denn alle Macht ist lieblos und ihrem Wesen nach unmenschlich und verwandelt die Herzen ihrer Träger in Wolfsgruben des Hasses und der kalten Menschenverachtung."

105 Geld wird erst gefährlich, wenn es zum Kauf von Macht verwendet werden kann.

106 Wenn das Bestehende vernünftig oder gut ist, dann ist Macht gleich Recht.

107 Geschichte der Menschheit als Geschichte der politischen Macht.

108 Das Vetorecht ist eine rein negative Macht.

109 Beschäftigtsein ist ein Zeichen von Macht.

110 Jede Machtfrage hat nur im Zusammenhang mit dem Begehren einen Sinn.

111 Die Irrtum der Anarchisten besteht in der Gleichsetzung von Macht und Autorität.

112 Das Wörtchen 'man' symbolisiert das Walten anonymer Mächte.

113 Gesellschaftliche Fragen sind nach wie vor Machtfragen, weshalb eine gesellschaftliche Veränderung ohne die Eroberung politischer Macht illusionär bleibt.

114 Der neurotische Prozess ist der allmähliche Zusammenbruch des Machtwillens.

115 Der Christ spricht dem Menschen das Recht ab, die Maßsstäbe des Rechts bestimmen.

116 Die Macht der Illusion

117 Herausragen körperlicher oder geistiger Fähigkeiten, Stärke, Schönheit, Klugheit, Geschicklichkeit, Beredsamkeit, Freigiebigkeit Vornehmheit.

118 Es sind noch nie soviele Zuhörer sowenigen Sprechern ausgeliefert gewesen.

119 Die Macht der Wahl fehlt den Tieren fast völlig.

120 Es gibt kein Subjekt der Macht. Die Macht läßt sich nicht erschiessen.

121 Statt uns der Macht zu bemächtigen werden wir sie zerstören.

122 Es ist unmöglich, daß ein Mensch, der Macht über seinesgleichen hat, ein normaler Mensch bleibt.

123 Regierung ist die Ausnutzung der Macht anderer.

124 "Jede politische Macht schafft unvermeidlich für diejeinigen, die sie ausüben Privilegien. Sie verletzt somit von Anfang an das Prinzip der Gleichheit. wenn der Machthaber einmal die Macht an sich gerissen hat, sie beherrscht und zügelt, muß sie auch ihren bürokratischen Zwangsapparat schaffen."

125 Spiegel und Perücke sind Symbole der Macht.

126 Macht ist keine absolute, sondern immer nur relative Größe.

127 Das Ich ist vom Machtwillen beherrscht.

128 Macht vermehrt die Herrschaft durch Zeit und Konstanz.

129 Das Streben jedes sich bewegenden Individuums geht nach Überwindung, nicht nach Macht.

130 Wer totale Macht sagt, sagt im Effekt totales Wissen.

131 Die Sprache ist eine Form der Macht.

132 Die institutionalisierte Macht bedarf der Legitimität.

133 In der Politik gibt es letztlich keine moralischen Gesichtspunkte, sondern lediglich Machtfragen.

134 Die Macht verhält sich instrumental zur Struktur der Macht.

135 Gewalt ist die Erscheinung der Macht oder die Macht als Äußerliches

136 Um mit dem Recht verträglich zu werden wird die Gewalt zur Macht.

137 Eigentum und Erbrecht sind eine Machtbasis.

138 Legitimität kann nur existieren, wo sich Macht rechtfertigen läßt.

139 Kontrolle der Macht durch kontinuierliches Auswechseln der Führung.

140 Es ist der Gebrauch der Macht, der ihr schlimmster Mißbrauch ist.

141 Energeia, die Macht zu handeln ist sowohl göttlich, als auch satanisch.

142 Der Wille ist die Macht zu tun.

143 Der Mensch, der durch die Materie Macht gewinnen zu sucht, verkauft seine Seele an den Teufel.

144 Dämonie der Macht: Wer Macht besitzt, wird von ihr besessen.

145 Die meisten Menschen halten sich für autonome Wesen und sehen nicht Macht, die die Situation über sie hat.

146 Politiker, Journalisten, Richter und Ärzte arbeiten Hand in Hand.

147 Eine wirkliche Systemveränderung müßte die prinzipielle Art der Machtbeziehung erfassen.

148 Die herrschende materielle Macht ist zugleich die herrschende geistige Macht.

149 "Die 'politische Macht' ist keine Macht 'ansich'. Sie ist 'mächtig' sobald sie sich auf das Kapital, den Staatsapparat, die Armee, die Polizei stützen kann. Fehlen ihr diese Stützen, so 'hängt sie in der Luft', ohnmächtig und wirkungslos."

150 Der Sündenfall des Menschen ist seine Unterwerfung unter die Macht.

151 Wer Politik treibt, erstrebt Macht.

152 "Die Bosheit hat nicht das Leid des anderen an sich zum Ziele, sondern unsern eigenen Genuß, zum Beispiel als Rachegefühl oder als stärkere Nervenaufregung. Schon jede Neckerei zeigt, wie es Vergnügen macht, am andern unsere Macht auszulassen und es zum lustvollen Gefühle des Übergewichts zu bringen."

153 Der Wille zur Macht ist der Sinn der Sinnlosigkeit.

154 Macht erfordert Widerspruchslosigkeit.

155 Die Anhänger der Souveränität gehen von der Unaufhebbarkeit der Machtkämpfe aus und lehren die Disharmonie der Interessen.

156 Die Wahrheit ist eine der stärksten Waffen derjenigen, die nicht über Macht verfügen.

157 Gerechtigkeit und Wahrheit sind die mächtigsten Waffen der Machtlosen im Kampf um die Freiheit.

158

159 Der argumentative Zwang unterscheidet sich als Recht von der Willkür darin, daß er von Machtmitteln unabhängig ist.

160 Der menschliche Geist ist eine Trotzmacht.

161 Aller Machtkampf maskiert sich als Rechtsstreit.

162 Macht ist ein allgemeines Prinzip.

163 Für den Pragmatiker gibt es nur eine machtpolitische Realität.

164 "Es zahlt sich teuer zur Macht zu kommen: die Macht verdummt.."

165 Gewalt ist die Objektivierung subjektiver Macht.

166 Die Zusammenfassung der allgemeinen Gleichheit ist der Ausgangspunkt der Macht, sie ist die Macht selbst.

167 Das autoritäre Prinzip ist ein Überbleibsel des Glaubens an eine höhere Macht.

168 Macht, Autorität und Zwang ruth auf der Masse, aber nie die Freiheit.

169 Die Ideologien leiten aus der Verworfenheit der Menschen die Unvermeidlichkeit einer Macht ab.

170 Politische Macht ist auf Legitimation angewiesen.

171 Die rechtliche Ordnung ist maßgeblich für die Verteilung von Macht.

172 Eine Ordnung, die letztlich auf Macht beruht und keine sittliche Legitimität besitzt ist letztlich eine despotische Ordnung.

173 Ohne Macht, die Einheit gewährleistet gibt es keine Macht. Macht ist nichts partikulares. (Konservative Macht der Erhaltung)

174 "Aufgabe der sozialwissenschaftlichen Intelligenz, im Rahmen der 'Machtkritik' ist die ideologische Propaganda der herrschenden Mächte zu bekämpfen. Diese Aufgabe ist nicht konstruktiv, sondern destruktiv, aber darum nicht minder wichtig. Macht und materiales Interesse werden so gezwungen, ihre Sache mit eigenen Waffen und mit offenem Visier auszufechten, und nicht das Arsenal des wissenschaftlichen Denkens zu plündern, um ihre Ziele zu rechtfertigen."

175 Autorität will der Macht die negative Seite des Zwangs nehmen.

176 Macht beansprucht immer und notwendig Anerkennung.

177 Das Recht ist nur Funktion der Macht.

178 Das Proletariat symbolisiert die Macht der Arbeit.

179 Produktionsstätten sind Stätten der Macht.

180 Die Macht ist kein Subjekt, sondern ein Beziehungsystem, eine Struktur.

181 Ausübung von persönlicher Macht bedeutet, den Konflikt von Person zu Person auszuüben.

182 Es gibt keine Macht, die nicht den Anspruch erhebt, fortzubestehen und sich zu vererben.

183 Das Subjekt der Macht ist unauffindbar.

184 Nicht Eroberung der Macht, sondern Ausschaltung der Macht.

185 Dem Quarzkristall wird Macht zugeschrieben.

186 Solange auf der Welt um Macht gerungen wird, muß auch um Wissen gerungen werden.

187 Die Zwecksetzung des Politischen sollte nicht die Machtausübung sein, sondern im Gegenteil Abgrenzung, Orientierung und Kodifizierung der Aktionen von Macht, Bezeichnung ihrer Mittel und Ziele und Kontrolle, damit sie nicht den Rahmen ihrer Tätigkeit überschreitet. Die Verbindung von Macht und Politik ist der Tod des Politischen.

188 Normalität und Gewohnheit sind Unterwerfung von Wissen unter die Macht.

189 die Macht weh zu tun

190 Zum Wesen der Macht gehört die Unberechenbarkeit.

191 Übertragung von Entscheidungen in Mechanismen.

192 Das gegenwärtig und zukünftig zentrale Problem der Gesellschaft ist das Problem der Organisation der Machtverteilung.

193 Der Kampf um die Macht ist die Frage, welche Definition von Politik zur Herrschaft gelangen soll.

194 Macht ist praktisch unbegrenzt akkumulierbar.

195 Grundproblem der klassischen Staatstheorie: Wie lassen sich Macht und Freiheit vereinbaren.

196 Der Schrecken als untrennbarer Begleiter der Macht.

197 Die Automatik des Mächtesystems tendiert zum kriegerischen Austrag.

198 Gegen Macht ist fast nur mit Macht etwas auszurichten.

199 Verstand und Wille sind Sklaven der Macht.

200 "Meine Macht dient dem Guten und ist damit gerechtfertigt" ist die fundamentale Lüge des Machtkampfs.

201 Macht ist ein Humanum.

202 Was in der Wissenschaft Erfahrung heißt, ist machtförmige Erfahrung, die sich auf isolierbare Fakten stützt.

203 Macht ist eine Form der Nützlichkeit im Kampf um Herrschaft oder Fortschritt.

204 "Wer die entscheidenden Machtpositionen innehat, ist bereit, seine Macht für die traditionellen Wirklichkeitsbestimmungen einzusetzen und sie der Bevölkerung autoritativ aufzuzwingen."

205 Es gehört zur Macht, Gegner zu produzieren.

206 Besitz, Herrschaft und Macht sind Bereiche des Ichs.

207 Die auf Lebensnot zugeschnittene Verhaltensweise ist der Ursprung der Festigkeit der Machtstrukturen.

208 Erst wenn es vieles gibt, gibt es Macht.

209 Ein Marktsystem dezentralisiert wirtschaftliche Macht.

210 Die Macht unterliegt einem Zwang zur progressiven Ausübung.

211 Werte sind ideal und ohnmächtig gegenüber dem Realen.

212 Es liegt im Wesen der Macht sich materiell wie ideell immer stärker zu machen. Ausdehnung und Kräftigung wird zum einzigen Inhalt.

213 Die Stärke der Macht liegt in ihrer vereinten Stärke.

214 Die wesentliche Funktion der Macht besteht darin Nein zu sagen, - zu untersagen, zu zensieren.

215 Die Idee von Seele und Geist ist nur eine Umformung der Idee der Macht.

216 Der bürokratische Apparat ist unerläßlich für die Organisation der Macht.

217 Die Macht dem Tod ins Auge sehen zu können.

218 Macht als Monopol oder Privileg.

219 Niemand weiß, wo die wirkliche Macht liegt.

220 Physische Zwang und Gewalt als offene, unverhüllte Macht - Psychische Manipulationen als das Wirken versteckter, anonymer Mächte.

221 Das Streben nach Macht trennt das Verhalten vom Denken, das Handeln von der Seele.

222 Kinder gehorchen, damit der Wunsch der Erwachsenen nach Macht befriedigt wird.

223 Vereinheitlichung ist eine Form des Willens zur Macht.

224 Wo die Macht ist, findet die Wahrheit keine Luft zum Atmen.

225 Der Hang zum Gewohnten bildete zu allen Zeiten die Macht der Unterdrücker.

226 Wo Liebe herrscht, da gibt es keinen Machtwillen.

227 Die Ausübung von Macht kann nur die Folge eines Rechtsvertrages sein.

228Freiheit ist nicht möglich ohne die Macht sie zu erringen und zu erhalten. Diese Macht kann nur beim Einzelnen liegen.

229 Die Macht ist die Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

230 Konservativ sein heißt Macht bewahren wollen.

231 Solange um Macht gekämpft wird, wird das um einen hohen Preis geschehen.

232 Wer nach Macht strebt will lieber gefürchtet als geliebt werden.

233 Macht als Mittel und Zweck.

234 Macht ist unlösbar mit Kapital und Grundbesitz verbunden.

235 Das Wesen des Staates ist zum ersten Macht, zum zweiten Macht und zum dritten Macht.

236 Der Kampf um die Macht ist das beste Mittel, um die Macht zu erhalten.

237 Die Macht will nicht überzeugen, sondern abschrecken.

238 Die fiktive Knappheit ist ein Machtwerkzeug ersten Ranges.

239 Der Kampf gegen das Böse ist der Kampf gegen die Macht.

240 Revolution ist Desintegration der bestehenden Machtstruktur.

241 Waffen und Geldsäcke sind die Insignien der Macht.

242 Die Macht ist ein Problem.

243 Regierungen verwenden immer den größten Teil ihrer Energie darauf, an der Macht zu bleiben.

244 Gesetz ist der Wille der herrschenden Macht.

245 Der Reichtum wird aufhören eine Macht zu sein, wenn er nicht mehr durch juristische Einrichtungen gesichert ist.

246 Nur wer richtig denkt, hat recht.

247 Die Macht, die durch Gewalt erlangt wird, dauert nur solange, wie die Stärke des Gebietenden die Stärke der Gehorchenden übertrifft.

248 Die Sprache ist eine konservative Macht. Jede neue Wahrheit ändert die Sprache, aber die Sprache will sich nicht ändern lassen.

249 "Die Geschichte der Psychoanalyse zeigt deutlich, daß sie - wie jede andere Untersuchungsmethode - dem Machtkrieg dienen kann, und dem Bedürfnis nach scharfen, wenn auch anscheinend unblutigen Waffen."

250 Macht ist die Vertretung eines Allgemeinen.

251 Macht bedeutet Durchsetzungskraft des eigenen Willens.

252 Es ist das Bestreben der Macht, sich in Ordnung und Gesetz zu verwandeln.

253 Wer an der Macht ist, will an der Macht bleiben.

254 Der unbewußte, psychische Zwang des Hypnoseeinflußes

255 Das politische 'Macht'- und das ökonomische 'Wert'problem.

256 Das Leben ist das ursprünglich mächtige, der Geist das ursprünglich Ohnmächtige.

257 Das Wirkliche ist das Wirksame.

258 Es gibt keine eigene Freiheit ohne Macht.

259 Der Volksgeist ist eine verborgene Macht.

260 Die Macht der Negativität ist Wesenselement des Geistes.

261 Jedes Gesetz ist der Versuch, Macht über die Natur auszuüben.

262 Der ganze Abstraktionsapparat ist nicht auf Erkenntnis gerichtet, sondern auf Bemächtigung der Dinge.

263 Recht ist Sicherung der Macht.

264 Für die Macht des 'ahimsa' (Gewaltlosigkeit) gibt es keine Grenzen.

265 "Man werde sich zu Staat und Armee bekennen müssen, denn im Zeitalter des Imperialismus sei ein wehrloses Volk verloren."

266 Dem Mächtigen ist die moralische Schwäche eigen.

267 Nichts auf der Welt ist mächtiger, als bewußt erlebte Nichtigkeit.

268 Der innerste Kern der Macht ist das Geheimnis. Der innerste Kern des Geheimnisses heißt: Hypnose.

269 Die Maschinerie ist das machtvollste Kriegsmittel des Kapitals.

270 Durch Konkurrenz soll die übermäßige Bildung und Konzentration wirtschaftlicher Macht verhindert werden.

271 Menschen ohne Kultur und Gesinnung kämpfen, um ihrer beschränkten Interessen willen, um die Macht im Staate.

272 Jede Macht kommt aus dem Unbegreiflichen. Jede Macht ist Magie und Entlehnung göttlicher Fähigkeiten.

273 Essen ist heiliges Tun und Teilnahme an der Macht, die in den Pflanzen wohnt.

274 Der Baum ist der Träger der Macht, die den Tod überwindet.

275 Das Entfremdungsverhältnis ist ein unpersönliches Machtverhältnis.

276 Vor Gericht werden keine Rechts- sondern Machtfragen entschieden.

277 Die psychischen Mauern sind der eigentliche Schutz der Machthaber.

278 die Korridore der Macht.

279 das herrschende Realitätsprinzip ist derart mächtig.

280 Das Bewußtsein ist die Macht, die unser Seelenleben zusammenhängend macht.

281 "Weil man das Recht nicht finden konnte, hat man die Macht gefunden."

282 Macht und Geld haben noch immer die Stimme des Gewissens am leichtesten zum Schweigen gebracht.

283 Die Liebe ist die durchaus beständigste Macht auf Erden.

284 Der Wille zur Macht kann nie zur Ruhe kommen, er ist ein Durst, der unlöschbar ist.

285 Alle Macht kommt von Gott.

286 Der Geist des Erfolgs ist eine Spielart des Geistes der Macht.

287 Erfolg ist immer Erfolg über andere.

288 Mit dem Konflikt leben ist eine Losung im Klima der Macht.

289 Ideale verschleiern die Macht der Herrschenden.

290 "Bösen Geistern ist die Macht über uns gelassen."

291 Die Macht des Wortes ist die Macht der Einbildungskraft.

292 Aus Wissensmonopolisierung entstehen Machtverhältnisse.

293 Eigentum bringt politische Macht mit sich.

294 Allgemeinbegriffe wie Macht und Reichtum sind etwas abstraktes.

295 die Macht des Zufalls, die Macht der Gewißheit.

296 Hinter jeder Macht steht Gewaltsamkeit.

297 Das Eigentum schafft das Bedürfnis nach Macht und Obrigkeit und Kriege um Macht und Obrigkeit.

298

299 Logokratie als die Macht der Worte.

300 Materielle und ideologische Macht funktioniert zur Aufrechterhaltung von Privilegien.

301 Die Habsucht hat uns der Macht der Maschine unterworfen.

302 In den Demokratien gilt die Macht der Mehrheit.

303 Die Bildung soll das Recht zu Einfluß und Macht geben.

304 Die Ohnmacht ist der Zwillingsbruder des Todes.

305 Politik ist immer Machtkampf.

306 "Diese kleine Gruppe Mächtiger, diese Eingeweihten wissen, daß sie jedes Recht haben."

307 Jede Macht sucht einzig und allein zu sein.

308 Die Leidenschaft ist eine weit größere Macht, als der Verstand.

309 Im neurotischen Symptome findet eine Entmachtung des Ich als Bewußtsein statt.

310 Wer vom Machtgefühl vergiftet ist, kann nicht Maßhalten.

312 Machtstreit um den Platz an der Sonne.

313 Ungleichheit aufgrund von Eigentum und Macht.

314 Die mächtigsten Dinge auf Erden sind Ideen.

315 Das Denken ist eine unsichtbare, fast ungreifbare Macht.

316 Der Krieg zwingt die Völker, alle Macht in der Hand des Staates zusammenzuballen.

317 Es gibt keine geheimnisvollen Mächte, alles kann durch Berechnen beherrscht werden.

318 Ideologische Wissenschaft ist ein bequemes Instrument des politischen Machtkampfes.

319 "Es ist die Ehre der List gegen die Macht, die blinde Macht an einer Seite anzufassen, daß sie sich gegen sich selbst richtet."

320 Der eine sieht Gutes und Böses verkörpert in einander befehdenden übersinnlichen Mächten, der zweite in feindlichen Klassen, der dritte in höher- oder minderwertigen Rassen usf.

321 Eigentum als Genuß- oder persönliches Machtmittel.

322 Das Gesetz steht als herrschende Macht vor den Einzelfällen.

323 Politik ist für Max Weber Streben nach Machtanteil oder nach Beeinflußung der Machtverteilung.

324 Der Pragmatismus ist der Glaube an die Machbarkeit aller Dinge.

325 "Entwicklung der Politik zu einem 'Betrieb', der eine Schulung im Kampf um die Macht in den entsprechenden Methoden erfordert."

326 Die Staatsräson als Lebensinteressen der herrschenden Ordnung.

327 "Die erstickenden Totalisierungen der herrschenden Machtgebilde, die versuchen, mit Hilfe abstrakter Kategorien alles auf 'einen' Nenner zu bringen und damit den Menschen die Verleugnung ihres eigenen Seins und Tuns aufzuzwingen."

328 Die akkumulierte Macht dankt nicht so ohne weiteres ab. Sie weigert sich, sich dem Steigen der Fähigkeit zur freiwilligen Ordnung anzupassen.

329 "Die öffentliche Meinung ist eine Macht ohne Verantwortung."

330 In einer Art ritueller Blindheit wird die inhärente Machtproblematik in der reinen Wertlehre übersehen.

331 Wissenschaft dient keiner Macht, keinen Interessen, keinen noch so guten Absichten, sie beantwortet keine Lebens-, Schicksals- und Sinnfragen, sie enthält sich ausdrücklich jeder Bewertung.

332 'Tapas' oder die Macht des Leidens.

333 Die Gewerkschaft stellt eine Macht dar, die ohne Rücksicht auf das Gesamtinteresse ihr Verbandsinteresse durchzusetzen.

334 "Jede politische Organisation ist notwendigerweise die Herrschaftsorganisation zugunsten einzelner Klassen und zu Nachteil der Massen, und wenn das Proletariat die politische Macht an sich reissen wollte, müßte es auch zu einer herrschenden und ausbeutenden Klasse werden. Deshalb ist die Vernichtung jeder politischen Macht die erste Pflicht des Proletariats."

335 "Und schließlich begann ich zu fühlen, daß alle Politik von einem grinsenden Teufel beseelt wird, der die Energischen und Schlagfertigen lehrt, die unterwürfige Bevölkerung zugunsten ihrer eigenen Tasche oder Macht oder Theorie zu quälen."

336 der Machtspruch einer Definition.

337 "Macht, institutioneller oder persönlicher Art, verdankt niemand sich selbst, sie ist immer denen geschuldet, die sie unterstützen."

338 Der Machtstaat ist des Teufels.

339 "Wer mit der Politik, d.h.: mit Macht und Gewaltsamkeit als Mitteln, sich einläßt mit diabolischen Mächten einen Pakt schließt."

340 Praktiker der Macht in der Verfolgung ihrer Interessen.

341 "Wie gering eigentlich die Kraft des einzelnen gegen die Macht der Sprache ist."

342 Das menschliche Denken ist Instrument im Kampf und Macht und Überleben.

343 "Macht in der Gesellschaft schließt die Macht ein, über Sozialisationsprozesse zu verfügen, und damit die Macht, Wirklichkeit zu setzen."

344 Die Gesellschaft ist nicht nur eine materielle Macht, sie ist auch eine große moralische Macht.

345 Der Genuß an der Demütigung des anderen

346 Der Begriff der Gesetzgebung setzt eine Machtüberlegenheit seitens des Gesetzgebenden voraus.

347 Die Macht des Sorgens und des Nährens ist das mächtigste menschliche Vermögen.

348 Reines Machtdenken ist letztlich prinzipienlos.

349 Gott ist die höchste Macht in der Welt.

350 Die Macht, die keinen Beweis mehr nötig hat, die es verschmäht, zu gefallen.

351 Das Überleben ist der Augenblick der Macht.

352 "Macht' ist ein Vermögen, welches großen Hindernissen überlegen ist. Ebendieselbe heißt eine 'Gewalt', wenn sie auch dem Widerstande dessen, was selbst Macht besitzt, überlegen ist."

353 Die Sprache ist auch ein Medium von Herrschaft und sozialer Macht, das ist ihr ideologisches Moment.

354 "Wenn aber das Beweismaterial gegen die Kernkraft so überzeugend ist: warum wird die Kerntechnologie dann so nachdrücklich fortentwickelt? Der wahre Grund ist: Besessenheit vom Machtwillen. Von allen verfügbaren Energien ist die Kernenergie diejenige, die zur höchsten Konzentration politischer und wirtschaftlicher Macht in den Händen einer kleinen Elite führt."

355 Das Profitstreben in der freien Wirtschaft - das Machtstreben in der Planwirtschaft.

356 Sich im ökologischen Sinne gegen das Machbare zu entscheiden.

357 Recht ist der Wille ein Machtverhältnis zu stabilisieren.

358 "Privatrechtliche Begriffe wie 'aequitas' oder 'justitia' auf das öffentliche Recht anzuwenden, erscheint der Arcana-Macht als Naivität."

359 Arcana der Machtgewinnung und Machtbefestigung - Kunstgriffe, Geheimmittel, die nicht jeder kennt - Praxis des weissen Terrors - Arcana Dominationis, Arcana Imperia - non arcanum liberationis

360 "Das Herrschen und die Macht ansich sind böse, aber es ist nötig, ihr ebenfalls machtgemäß entgegenzutreten, als kategorischer Imperativ mit dem Revolver in der Hand, wo sie nicht anders vernichtet werden kann."

361 Macht, Reichtum, Wissen und Liebeserfüllung sind die Gegengaben, mit denen der Teufel diejenigen "belohnt", die ihm seine Seele überlassen.

362 Selbsterhaltung und Machtsteigerung des Staates ist das ausschließliche Prinzip des politischen Handelns. Diesem Zweck zu dienen sind alle Mittel recht.

363 Macht allein kann nie Recht bilden. Die Grundlage einer rechtmäßigen Herrschaft kann nur auf Übereinkunft, also auf freie Zustimmung gegründet werden.

364 "Haben nicht Staatsmänner und Geistliche es gemein, daß sie ebenso wie die Auguren von ehedem nicht gut einander ansehen können, ohne zu lächeln."

365 Unter der Vorraussetzung der Pluralität kann Macht niemals Allmacht werden.

366 Machtliebe und Freiheitsliebe sind ein ewiger Antagonismus.

367 Die Lehre, daß staatliche Macht im Interesse der Allgemeinheit notwendig sei.

368 Konvention und öffentliche Meinung als anonyme Macht.

369 Freiheit und Macht gehören zusammen. Die Freiheit hat ihren Ursprung nicht im Wollen, sondern im Können.

370 Macht kann immer nur kurzfristig durch bewaffnete Gewalt zerstört werden.

371 Die Tyrannei setzt sich über die Verfassung im Sinne einer durch Gesetze eingeschränkte Macht.

372 Politik ist Rationalisierung von Macht.

373 "Die politische Doktrinbildung in der Nationalökonomie ist eine Rationalisierung politischer Attitüden."

374 "Die Macht des Wortes dominiert über den Gedanken."

375 Wenn Wahrheit von der Durchsetzung abhängt, so ist sie ebenso ein Problem der Macht, wie der Vernunft.

376 Bei der Anwendung des Freiheitsbegriffs darf unter keinen Umständen versäumt werden anzugeben, welche konkreten Formen der Macht man im Auge hat.

377 Der Grund über alles Wirkliche ist die Macht über alles Wirkliche.

378 Alle Wertprobleme sind ethischer Natur. Aber auch das Machtproblem ist eine Form des Wertproblems.

379 Das Fundamentalproblem der Staatstheorie ist das Problem der Zähmung politischer Macht.

380 Politik ist die Organisation der Macht.

381 In jeder ökonomischen Definition ist der allgemeine Machtbegriff enthalten, d.h. ein gegebener Machtbereich und eine vorgegebene Zweckordnung.

382 Macht und Gewalt sind Gegensätze: Wo die eine absolut herrscht, ist die andere nicht vorhanden, Gewalt kann Macht vernichten, aber sie ist gänzlich außerstande, Macht zu erzeugen.

383 Die Zerstörung der politischen Macht ist die Aufgabe des Proletariats.

384 "Das primäre Ziel der Politiker muß immer und mit Recht die Macht sein. Denn wenn sie die Macht nicht gewinnen und erhalten, sind alle ihre Bemühungen gescheitert. Die Macht zu sichern heißt, sich Ideen zu unterwerfen."

385 Das Volk besitzt seine Macht nur am Wahltag.

386 Macht als unvermeidliches Mittel.

387 Machtmißbrauch durch private Interessen, wo das allgemeine Wohl im Vordergrund stehen sollte.

388 Ökonomische Bedeutung bemißt sich nach ihrer Nützlichkeit für die Machtstruktur, nicht aber nach den Bedürfnissen der Menschen.

389 Planung ist nur möglich durch Macht, Totalplanung nur durch absolute Macht.

390 Totemtiere sind die körperlichen Träger einer höheren Macht, eines Geistes, der mit Ehrfurcht behandelt werden muß.

391 Macht ist etwas Positives, Kontrolle etwas Negatives.

392 Aller Wille ist auf Macht gerichtet.

393 Es ist noch keine wirkliche Macht ohne Verbrechen gegründet worden.

394 Die Justiz besitzt weder Macht noch Gewalt sondern nur Urteilskraft.

395 Resignation macht sich in Bezug auf Macht, bzw. Übermacht bemerkbar.

396 Der Sieg der Machtstrukturen bedeutet das Ende der wertbezogenen Bewegung.

397 "Der Architekt ist immer unter der Suggestion der Macht."

398 "Ich werde der Feind jeder höheren Macht sein."

399 "Nicht die Notdurft, nicht die Begierde - nein, die Liebe zur Macht ist der Dämon der Menschen. Man gebe ihnen alles, Gesundheit, Nahrung, Wohnung, Unterhaltung - sie sind und bleiben unglücklich und grillig: denn der Dämon wartet und wartet und will befriedigt werden."

400 Die Anarchie ist die einzige Alternative und der einzige Widerpart der Macht, der Macht, die mit Ausnahme der Anarchisten, sämtliche politische Strömungen erringen wollen.

401 Heute leben fast alle Menschen in der Welt und der Macht der materiellen Verhältnisse.

402 Die Organe der politischen Macht sind Justiz, Polizei und das Gefängniswesen.

403 Die Macht des Verstandes steht gegen die Macht der Gewalt.

404 Die Macht der Allgemeinheit, an der die Individualität zerschmettert wird.

405 die Machtgier des verunsicherten Egos.

406 die Macht einen Kontext zu erzeugen

407 "Politik ist die Organisation der Macht, und Macht ist der Feind des Lebens."

408 Eine ewige Erfahrung lehrt, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen.

409 Die Herrschaft ist ein zeitlich stabiles Machtverhältnis.

410 "Wer Politik treibt, erstrebt Macht."

411 Auftreten gegen jede Macht, die den Menschen erniedrigt und bedrückt, gegen den Staat, die Macht des Geldes und die der Entfremdung.

412 "Denn angewandtes Wissen hängt - sowohl bei einer militärischen wie bei einer industriellen Organisation - von der Gleichförmigkeit und Gleichschaltung der Bevölkerung ab."

413 Wille ist Wille zur Macht.

414 "Und je ungenauer die Wörter sind, desto größer ist die Delegierung, einfach deshalb, weil sie dann auf mehr Einzelfälle angewendet werden können. Dies ist das einzig wichtige Charakteristikum der Wörter in einem Gesetzesentwurf und einer Rechtsinterpretation."

415 Die Technik der Machtausübung: Man beobachtet einen Menschen, um zu erkennen, wie er funktioniert. Das heißt man reduziert ihn auf die Mechanik einer Maschine.

416 Das Gemeinsame ist stärker, als das Besondere und Trennende.

417 Das Erziehungssystem ist die stärkste Macht des Bestehenden.

418 Die Macht ist ein Zwang oder die erfolgreiche Übertragung eines fremden Willens auch gegen den eigenen Willen.

419 Der böse Mensch ist der Macht ergeben.

420 Macht ist nie schöpferisch, sie ist zeugungsunfähig.

421 Sogar im Helfenwollen kann sich die geschickte Machtausübung verbergen.

422 Das Recht ohne Macht ist machtlos, Die Macht ohne Recht tyrannisch.

423 Keine Macht erhält sich aufgrund besonderer Charaktermerkmale, die ihr innewohnen, ihre Größe fußt stets auf erborgten Eigenschaften, die der Glaube der Menschen ihr beilegt.

424 Nicht die Form der Macht, sondern die Macht als solche ist die Quelle allen Übels.

425 Das Ewige ist das schlechthin Mächtige.

426 Macht entsprang den Naturgesetzen, die in Gottes Ordnung begründet waren.

427 Parteien sind Vereinigungen von Menschen, die funktionale Macht erbeuten wollen.

428 Zu Illusionen neigt besonders der Ohnmächtige.

429 Gerechtigkeit hat etwas mit Macht zu tun.

430 Entweihung des Wissens durch egoistische Zwecke.

431 Distanz schafft Sicherheit.

432 Politisches Handeln ist immer die Entfaltung von Macht.

433 Das gesellschaftliche Leben wird als eine Reihe von Machtkämpfen aufgefasst, die Staatsgewalt als ein Resultat dieser Machtkämpfe.

434 Die Identifikation von Macht und Recht heißt Diktatur.

435 Nicht der Gute siegt, sondern der Starke.

436 Man kann nicht wie ein Vogel fliegen, bloß weil man nicht wie ein Vogel fliegen 'möchte'.

437 Die wahre Macht ist geistiger und moralischer Natur.

438 Religion ist die Anerkennung einer höheren und unsichtbaren Macht von Seiten des Menschen.

439 Irrationalität purer Macht.

440 "Denn wenn es sich um eine soziale Revolution handelt, so muß man sich um die Organisation der Revolution kümmern und nicht um die Organisation der Macht."

441 Die Objektivität der Wissenschaften ist eine der wichtigsten und wirkungsvollsten gesellschaftlichen Mächte.

442 Macht durch Spezialisierung ist für Probleme unserer Natur völlig ungeeignet.

443 Die Macht schafft die Voraussetzungen für die Passivität der Massen.

444 Der indische Asket hat nach seiner Askese die ungeheuersten Machtgefühle.

445 Staat, Politik und Regierung sind die Formen der Macht.

446 Der Wille zur Macht heiligt die Mittel.

447 Die Macht des Zerstörers ist verglichen mit der Macht des Schöpfers ein reines Kinderspiel.

448 "... denn nur durch deine Selbstheit hat die Welt die Macht über dich, und wenn du deiner Selbstheit abgestorben bist, bist du auch der Welt abgestorben."

449 "Wo die Niveaugleichheit aufhört, findet irgendeine Form der Macht ihren Platz, hat der Liebe Kampf zugunsten eines Machtverhaltens ein Ende."

450 In der wissenschaftlichen Rationalität vollendet sich, was sich schon seit den griechischen Anfängen ankündigte, nämlich der jeder Rationalität innewohnende Machtwille, die in jedem positiven und mitteilbaren Wissen lauernde Gewalt.

451 "Marx definiert Wahrheit als Verbindung von Wirklichkeit und Macht."

452 "Es ist der Wille, der die ganze Macht besitzt. Er macht den Himmel und er macht die Hölle."

453 Der Genuß der Grausamkeit gehört zur ältesten Freude der Menschheit. Der Grausame genießt den höchsten Kitzel des Machtgefühls.

454 Jede Revolution ist berechtigt, die den Erfolg für sich hat.

455 Die Massenmedien werden zur Zeit von der Geschäftswelt beherrscht.

456 "Die Fiktion 'Leistungsprinzip' wird oft zur Aufrechterhaltung bestehender ungerechter Machtverteilungen und Ungleichheiten und zur Abwendung oder Ablenkung von sozialen Konflikten benützt."

457 Der Sinn der Technik ist nicht der Nutzen, sondern die Macht.

458 Macht ist ein soziales Zwangsverhältnis zwischen den Menschen.

459 Menschen gebrauchen ihre Macht, um andere für ihre eigenen Zwecke auszubeuten.

460 Krieg ist der Ausbruch des primitivsten Triebs nach Macht.

461 Macht als Befestigung der Austauschverhältnisse.

462 Politik ist letzten Endes eine Machtfrage.

463 Verschobene Aggressionen wie Herrschaft und Machtgier.

464 So ist alle Sünde im Menschen das Begehren, der rastlose 'Wille zur Macht'.

465 Die Münzschaffung ist Mittel zur politischen Macht.

466 "Das Geistige weiß sich als die 'Macht' über das Natürliche."

467 "...die Macht, welche das Böse und die Unfreiheit im Schoße trägt."

468 Es gibt keine intensivere Form der Macht als die Rolle der Mutter.

469 Satanas als Symbol dämonischer Macht.

470 Das Machtwort "ist".

471 Das spendende und mordende Doppelantlitz der Macht.

472 Wissenschaft und Technik haben die Macht, das Leben auf diesem Erdball vollständig zu vernichten. Die Menschheit kann diese Macht nicht wieder loswerden, sondern ist gezwungen sie noch weiter zu steigern, bis sie die Gefilde von Moral und Ethik erklimmt.

473 Gewalt hat ihre Quelle im Leiden, Macht die seine im Handeln.

474 Macht ist zunächst Macht über die Natur.

475 Die größere Macht ist bei der größeren Rücksichtslosigkeit.

476 Der Wille zur Macht ist stets Wille zur Ausbeutung des Schwächeren.

477 Wer Politiker ist, kann kein Fatalist sein, weil er Forderungen erhebt und entschlossen ist, sie durchzusetzen.

478 Wohnungspolitik ist Machtpolitik.

479 Die politische Macht hängt an der militärischen Macht.

480 Politik betrifft die Organisation der Macht.

481 Die politische Macht ist der Sammelpunkt aller von den Individuen abgegebenen Rechte.

482 Für den Politiker besteht die Wirklichkeit lediglich aus dem machtpolitisch Realisierbaren.

483 Der Bürger veräußert seine Macht an einen Berufspolitiker.

484 Wirtschaftliche Macht kann die politische Macht zügeln und beschränken und umgekehrt.

485 Alle Politik ist Machtpolitik, aller Staat ist M8staat.

486 Ständig drohende Gefahr der Verfilzung der wirtschaftlichen Macht mit der Politik und Militär.

487 Für die Bürokratie ist die bloße Machterhaltung der Selbstzweck.

488 Die Möglichkeit Macht zu mißbrauchen ist im Bereich der Politik am schwerwiegendsten gegeben.

489 Da politische Macht das Ich stärkt, würde ein Magier vernichtet, der nach politischer Macht strebt.

490 Schon durch die bloße Existenz der Macht wird jede Initiative erstickt.

491 Alle Macht ist letzten Endes Macht über die Seelen.

492 Die Hypnose ist ein Phänomen der Willensbeeinflußung.

493 Wenn die Gewalt sich mehr Zeit läßt wird sie zur Macht.

494 Die Hypnose verletzt das Persönlichkeitsrecht eines Menschen.

495 Der ewige Konflikt zwischen den Mächten von gut und böse.

496 Indem der Mensch sich der Macht, Reichtum, Wissen und der Liebeserfüllung ergibt, unterwirft er sich dem Bösen.

497 Prinzipienlosigkeit des Machtdenkens, die Dämonie der Macht.

498 Satan ist der Vertreter des materiellen Konsums und der Macht über Natur und Mensch.

499 Die Macht trägt das Böse und die Unfreiheit im Schoß.

500 Die alten Christen wußten sehr genau, daß die Welt von Dämonen regiert sei, und daß, wer mit der Politik, das heißt: mit Macht und Gewaltsamkeit als Mitteln, sich einläßt, mit diabolischen Mächten einen Pakt schließt.

501 Man darf dem Teufel nicht aus dem Weg gehen, wenn man mit ihm fertig werden will, sondern muß seine Gänge erst einmal zu Ende überschauen, um seine Macht und seine Schranken zu sehen.

502 Die Schlange ist ein Symbol dämonischer Macht, die Satanas, verwegener Satan heißt.

503 Macht birgt Gefahr. Unreine Gedanken reissen die Macht an sich.

504 Man bezieht seine Ichstärke aus der Identifikation mit einer überlegenen Macht.

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