Krieg
Franz Blei - Der gerechte Krieg
p-2siehe auch Kampf, Konflikt, Gewalt, Konkurrenz, Ethik, Moral, Herrschaft, Widerstand, Revolution, Frieden

001 Armageddon, der heilige Krieg, die letztendliche Schlacht zwischen Gut und Böse.

002 Der reine Naturzustand ist der Kriegszustand.

003 "Der Verwissenschaftlichung folgt die Vermarktung. Am Ende steht die Militarisierung."

004 Kriege waren unvermeidlich, Wanderung bedeutete Krieg.

005 Krieg als treibende Kraft der Geschichte.

006 "Der Krieg ist der natürliche Zustand des Menschen."

007 Reichtum, Macht oder Privilegien zu wahren oder zu mehren ist der eigentliche Grund fast aller Kriege.

008 "Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln."

009 Die letzte Entscheidung kommt nur vom Krieg.

010 Der Glaubenskrieg als heilige Pflicht.

011 In einer Zeit, in der die großen Weltkriege unmöglich geworden sind, ist der Terrorismus zum Ersatz für den Krieg geworden.

012 Zwischen verschiedenen Wahrheiten kann die Entscheidung nur durch einen dogmatischen Krieg kommen.

013 Moderne Kriege werden mit Technik geführt. Der den Krieg entscheidende Faktor ist die Technik.

014 Wer Land hat, hat Krieg.

015 Kriege werden immer von Staaten geführt.

016 Der Krieg ist die Ultima Ratio der Macht.

017 Die Gottheit gibt Gesetze und befiehlt Krieg - Religionskrieg.

018 Solange Ungerechtigkeit auf Erden herrscht ist der Krieg notwendig.

019 Autorität kann man erzwingen, aber nicht den Frieden.

020 Menschen, die auf der Straße ums Leben kommen sind Opfer eines Krieges.

021 Der Imperialismus, als höchste Stufe des Kapitalismus, ernährt sich von endloser Kriegführung.

022 Krieg zwischen Reich und Arm.

023 Es gilt nicht Personen den Krieg zu machen, sondern dem Eigentum.

024 Sabotage als Krieg im Kleinen, als Guerillakrieg.

025 Der Krieg entspringt den Eigentumsverhältnissen.

026 Es ist einfacher zu erobern, als zu herrschen.

027 "Der Krieg ist ein Akt der Gewalt, um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen."

028 Es gibt zwei Arten von Krieg: gerechte und ungerechte.

029 Kriege sind unvermeidlich, solange die Gesellschaft in Klassen gespalten ist.

030 Kriege sind im Grunde Wirtschaftskriege.

031 Zurückgedrängte Liebe verwandelt sich in Agression.

032 "Zum Wesen des Krieges gehört der Begriff der Zeit, wie zum Wesen des Wetters."

033 Im Krieg ist der Machtzweck dem wirtschaftlichen Nutzen erst einmal übergeordnet.

034 Krieg ist der Normalzustand zwischen souveränen Staaten. Der Streit zwischen den Staaten kann nur durch Krieg entschieden werden.

035 Alle Souveräne haben ihre Macht durch den Krieg erlangt.

036 Jemand, der erschlagen wird, ist überwältigt, aber nicht erobert. Auch der Gefangengenommene ist nicht erobert, weil er immer noch Feind ist.

037 Die Frage ist, wie Gegensätze ohne Gewalt ausgetragen werden können.

038 Die logische Perspektive des Faschismus nach innen und außen heißt Krieg.

039 Krieg ist die Folge von ungerechter Verteilung.

040 Krieg ist eine Rechtseinrichtung.

041 Der spezifische Sinn des Krieges ist die Entscheidung eines Interessenstreites.

042 Krieg mit Wort und Schrift und Krieg mit Feuer und Schwert.

043 "Der Krieg ist der Vater aller Dinge."

044 Verbrechen als Krieg gegen die Gesellschaft.

045 Krieg als kollektive Organisation der Aggressionstriebe.

046 Wenn es keine Vorrechte mehr gibt, wird die Gewalttätigkeit ganz von selber aufhören.

047 "Töten im Krieg ist um nichts besser, als gewöhnlicher Mord."

048 Der Krieg ist Genesungskur und Gesundheit des Staates.

049 "Der Krieg ist das Ergebnis der Sklaverei, in der die Menschen leben."

050 Der Krieg mit seiner maßlosen Vergeudung beseitigt die Überproduktion und sichert den Profit, indem er Mangel schafft.

051 Die totale Geheimhaltung, die im Krieg unbedingt notwendig ist, wird auch im Frieden zum permanenten Wesenszug der Regierungen.

052 Wesen des Staates sind Macht und Gewalt, womit der Begriff des Staates mit dem Begriff des Krieges identisch ist. Alle Regierungen sind letztlich kriegerisch, weil ihre Aufgabe und Beruf die Gewalt ist.

053 Je mehr Kriegsrüstungen, desto mehr Profite.

054 Kriege zwischen den Staaten als Folge des Konkurrenzkampfes auf dem Weltmarkt.

055 Statt den Feind zu töten, machte man ihn zum Sklaven.

056 Das Wesen des Krieges ist schlicht und einfach Destruktion.

057 In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt.

058 ''Zeiget mir eine Stätte, wo man sich in Massen und in vollen Zügen ums Leben bringt, ich werde euch stets eine Regierung an der Spitze des Blutbades aufweisen."

059 Der Krieg aller gegen alle ist der Naturzustand.

060 Der Staat ist als Folge kriegerischer Unterwerfungen entstanden.

061 Ein Volk, das wirklich sein Land verteidigen will, ist unbesiegbar.

062 Wer den Krieg beseitigen will, muß den Staat als Organisator des Krieges beseitigen. Kampf gegen den Krieg ist Kampf gegen den Staat.

063 Der Krieg zwingt die Völker, alle Macht in der Hand des Staates zusammenzuballen.

064 Das Eigentum schafft Kriege um Macht und Obrigkeit.

065 Die ursächliche Verhinderung künftiger Kriege gelingt auf die Dauer nicht ohne dauerhafte Behebung monopolistischer Interessen.

066 Die Macht des Staates beruht auf dem Glauben seiner Untertanen, daß ringsum der böse Feind lauert, der nur darauf wartet uns zu verschlingen.

067 Sind zwei Staaten im Kriegszustand heißt das, daß beide ihr Recht auf diese Weise suchen wollen oder müssen.

068 Krieg besteht nicht nur in Schlachten, sondern auch in dem Zeitraum, in dem der Wille zu kämpfen genügend bekannt ist.

069 Wir führen Krieg, um in Frieden leben zu können.

070 Wo jeder gegen jeden kämpft ist nichts ungerecht. Die Begriffe von Recht und Unrecht, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit haben hier keinen Platz. Wo keine allgemeine Gewalt ist, gilt kein Gesetz und wo kein Gesetz, ist keine Ungerechtigkeit.

071 Die wirtschaftliche Unordnung wird recht bald zum Frieden zwingen.

072 Dies ist ein Krieg für die Freiheit.

073 "Mystisches Gefühl der Sinnlosigkeit von Gewalt und Kampf..."

074 "Krieg ist ein Verbrechen für das Allgemeine (Zweck der Erhaltung des Ganzen.)"

075 Die Gefahr eine Kernwaffenkrieges ist die größte Gefahr, die der Menschheit heute drohen.

076 In Japan wird das Recht des Staates auf Kriegführung nicht anerkannt.

077 Krieg ist Raub, Handel ist Betrug.

078 Es hat nie einen gerechten Krieg gegeben.

079 "Nachdem Dogmatismus unvermeidlich zum Krieg führt, scheint mir der Verzicht auf Dogmatismus die erste Voraussetzung für eine glückliche Welt zu sein."

080 "Den Krieg abzuschaffen, nachdem er 6000 Jahre das Leben, der Menschen beherrscht hat, ist keine leichte Aufgabe."

081 "Kämpft gegen den Kapitalismus - und ihr kämpft gegen jeden Krieg."

082 Am Krieg ist viel zu verdienen.

083 "Der Krieg ist Ausbruch des primitivsten Triebs nach Macht."

zuschriften
Hinweis: Bei den nicht näher gekennzeichneten Textstellen handelt es sich um Passagen, die in verschiedenen Quellen mehr oder weniger sinngleich auftauchen, so daß nicht klar ist, wer von wem abgeschrieben hat.