Geist
siehe auch Denken, Verstand, Seele, Wille, Theorie, Bewußtsein, Wissen, Idee, Gefühl, Irrationalität, Wahn

001 Die Freiheit des Geistes und die Kraft des Verstandes bemißt sich nach der Fähigkeit Begriffe zu unterscheiden.

002 Die Anzahl derjenigen, die eines geistigen Interesses und damit eines verfeinerten Verkehrs fähig sind, ist gering.

003 Abstrakte Begriffe werden unvermerkt zu real-existenten Wesen, wo nicht scharf zwischen 'realer' und 'mentaler' Existenz unterschieden wird.

004 Alles was sich auf Zwang gründet ist hinfällig und verrät einen Mangel an Geist.

005 Der Geist vermag die Lebensformen nicht zu beherrschen, aber die Herrschaft des materiellen oder praktischen Daseins mäßigend zu beeinflußen.

006 Notwendigkeit ist etwas, das im Geist besteht, nicht in den Gegenständen.

007 Was für unseren Geist fassbar ist, ist letzten Endes durch das Prinzip der Identität bestimmt.

008 Die Lust ist das Ziel des Triebes, wie die Freiheit das Ziel des Geistes.

009 "Rational ist es, daß die Dinge beharren, nicht, daß sie sich verändern."

010 Das beste Mittel zur Unterwerfung von Menschen ist die Unterwerfung ihres Geistes, und diese ist dort am wirksamsten, wo die dazu verwendeten Lehren der menschlichen Illusionsbedürftigkeit entgegenkommen.

011 "Impuls, willkürliche Bewegung, Druck, Widerstand, Hemmung, Eintreten des Nichterwarteten, Versagen des Gewollten, Verdrängbarkeit des Widrigen, Nichteintreten des Erwarteten bilden überall gleichsam die Innenseite des Zusammenhangs unserer Wahrnehmungen, Vorstellungen und Denkvorgänge. In dem Maße, in welchem diese inneren Bestandteile sich summieren, ineinander wirken, übereinander greifen wächst der Charakter von Wirklichkeit, welche die Bilder für uns haben. Sie wird zu einer Gewalt, die uns ganz umfängt, ein Netz, dessen Maschen nichts durchlassen, dem nichts sich entzieht. Impuls, Druck, Widerstand sind nun gleichsam die festen Bestandteile, welche allen äußeren Objekten ihre Solidität mitteilen. Wille, Kampf, Arbeit, Bedürfnis, Befriedigung sind die immer wiederkehrenden kernhaften Elemente, welche das Gerüst des geistigen Geschehens ausmachen. Hier ist das Leben selber. Es ist beständig sein eigener Beweis." - Wilhelm Dilthey, Beiträge zur Lösung der Frage vom Ursprung unseres Glaubens an die Realität der Außenwelt und seinem Recht, Sitzungsberichte der königlich-preußischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Jhg. 1890, zweiter Halbband, Berlin 1890, Seite 1017

012 "Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig."

013 In der Hypnose verwechselt der Geist Phantasie und Realität.

014 Geistesgegenwart

015 Der Geist ist, der lebendig macht.

016 Der Geist lebt erst, wenn er sich im Kampf befindet. Der Gegensatz ist das Sichspalten des Geistigen.

017 "Der Geist ist bestimmt zu kämpfen, aber nicht zu regieren."

018 Das Eine übersteigt auch den Geist.

019 "Weil unsere Individualität für uns der Typus aller Einheit überhaupt ist, so haben wir etwas wie eine geheime Neigung, an die Einheit unseres Geistes zu glauben."

020 Wo man eine Absicht hat, hat man auch Geist.

021 Das Gehirn sucht ständig nach Mustern, mit denen die Eingangsinformationen verglichen werden.

022 "Auf diese Weise gehen Geist und Nachdenken nutzlos unter in gegenstandsloser Geistesgymnastik." - Robert von Mohl, Die Geschichte und Literatur der Staatswissenschaften, Bd. I, Erlangen 1855, Seite 84

023 Die Sprache repräsentiert den Massengeist.

024 Der Geist des Menschen ist sein Wille.

025 Die Idee der Seele und des Geistes ist erst nach der Idee der Macht und der unkörperlichen Kraft entstanden.

026 Die geistige Realität der Liebesbeziehung.

027 Schmerz ist ein Geisteszustand.

028 "Der menschliche Geist ist kein reines Licht, sondern erleidet einen Einfluß vom Wollen und den Gefühlen."

029 Ohne Sprache wären allgemeine oder abstrakte Gedanken und alle höheren geistigen Funktionen praktisch unmöglich.

030 Alles Geistige, sei es in der Sprache, der Wissenschaft oder der Kunst, beruth auf der Verwendung und auf der Kraft von Symbolen.

031 Jeder Genuß lebt durch den Geist.

032 Der klassifizierende Geist entspricht dem Willen, die Welt umzuformen und zu beherrschen.

033 Bei geistigen Freuden ist man in höherem Maß Mensch als bei sinnlichen Freuden.

034 Solange der Geist da ist, gibt es immer den polaren Gegensatz. Der Geist wählt immer nur die Extreme, die Mitte ist der Tod des Geistes.

035 Die Seele ist der Geist, der noch in unmittelbarer Einheit mit der Natur ist.

046 Beziehungskraft ist das Wesen des Geistes.

036 Die Paradoxie gehört zum höchsten geistigen Gut.

037 Der Zustand der Ichlosigkeit ist ein Zustand der Geistlosigkeit.

038 Strapazierung des Geistes durch Langeweile

039 Der Geist löst sich immer mehr von den Sinnesobjekten und macht sich zum Organ intellektueller Abstraktion und Verallgemeinerung.

040 Das wahrhaft Böse ist eine Ekstase der Seele und etwas, das die natürlichen Grenzen des Geistes überschreitet und sich dem Verstand entzieht.

041 Alles ist Symbol und Zeichen und kommt einer Beschwörung der Realität gleich.

042 Zählbarkeit ist ein geistiges Wunschbild.

043 Geist ist Zweifel.

044 Alles Geistige drängt zur Verleiblichung.

045 Bewußtsein ist immer auf einen kleinen Aufschnitt des geistigen Prozesses begrenzt, der größte Teil ist unbewußt.

047 Ausdehnung ist das wesentliche Merkmal alles körperlich Materialen, dem seelischen und Geistigen fehlt dieses Merkmal. Ein Gefühl und ein Gedanke haben keine räumliche Ausdehnung.

048 Irgendwann wird der Geist des Menschenwortes überdrüssig.

049 "Der Geist ist seinem Wesen nach das Grausamste und zugleich das Zärtlichste und Großmütigste."

050 Was die Religionen versuchen ist die Leiden des menschlichen Geistes und der menschlichen Seele zu heilen.

051 Die Gier hat ihre Wurzel im Geist des Menschen und seiner Einbildungskraft.

052 Das Wesen des Geistigen ist die Freiheit.

053 Das griechische "pneuma" bedeutet Geist, wie auch Luft.

054 Das Bewußtsein ist keine Eigenschaft komplexer materieller Strukturen, sondern die primäre Wirklichkeit und Urgrund allen Seins.

055 Die geistigen Unterschiede sind viel größer, als die vitalen.

056 Gegen Gewalt gibt es nur eine Waffe: den Geist.

057 Dem Gemeinwesen ist geistige Einheit unerläßlich. Ordnung setzt eine geistige Einheit voraus.

058 In der Masse ist der wahre Feind des Geistes zu suchen.

059 Der Geist ist das Kostbarste.

060 Die Armut des Geistes, die nichts will und nichts weiß und nichts hat.

061 Geist ist eine Funktion, eine Tätigkeit. Im Bewußtsein bewegt sich der Geist von einem Ort zum anderen.

062 Für den Geist gibt es weder Zeit noch Ort.

063 Pathologie und Kreativität des menschlichen Geistes sind zwei Seiten derselben Medaille.

064 "Wo wir die Wonne des Nirwana genießen können ist unser Geist völlig verwandelt: Wir sind nicht mehr gestört von Zorn und Hass, nicht mehr verwundet von Neid und Ehrgeiz, nicht mehr gekränkt von Sorge und Kummer und nicht mehr überwältigt von Traurigkeit und Verzweiflung."

065 Schwert und Geist als die beiden Urgegensätze der Menschheit.

066 Wenn der Geist in Frieden ist, leidet der Leib keine Qualen.

067 "Der mentale Prozess ist der Materie auf allen Ebenen des Lebens immanent."

068 Der Geist allein ist die Macht, die Beziehungen stiftet.

069 Die Hölle ist eine geistige Verfassung.

070 Veränderung ist einzig Attribut des Geistes.

071 Geist ist Wort.

072 Die Seele vom Geist verlassen wird zur haltlosen Schwärmerei, der Geist von der Seele verlassen zur Unmenschlichkeit.

073 Der Teufel ist nur Geist.

074 Die Feuernatur des Geistes.

075 "Es gäbe keine Dinge ohne die Tat des Geistes, die den Eindruck spaltet."

076 Das Sein eines jeden geistigen Dings besteht in seiner Bedeutsamkeit.

077 Der Scharfsinn des Geistes muß durch seine Entrückung zur Ruhe kommen.

078 Bewußtsein und Geist sind synomyme Funktionen.

079 Geistige Verwandtschaft ist viel wertvoller, als körperliche.

080 Geist und Materie sind Gegensätze.

081 Die mächtigsten Dinge auf Erden sind Ideen.

082 Ordnung setzt eine geistige Einheit voraus.

083 Es gehört zur Natur des Geistes Zweiheit und Zerrissenheit hervorzubringen.

084 Der Kampfgeist ist hauptsächlich ein moralisches Vermögen.

085 Der Geist weht, wo er will.

086 Der Geist ist das Beste an uns.

087 Psychische Spannung ist die potentielle Energie des Geistes.

088 Ruhe ist das Grundbedürfnis des Menschengeistes.

089 Die Psychotherapie wird hinter dem seelischen Leiden des Menschen eines geistiges Ringens ansichtig.

090 Bedeutung und Symbolwert sind etwas immaterielles und rein geistiges.

091 Raum, Zeit und Kausalität sind Kategorien, die nicht den Gegenständen, sondern dem Geist eigen sind.

092 Der Geist ist die Einheit der Sinne.

093 Der Mensch nimmt an einer materiellen, sowie geistigen Welt teil.

094 Die Natur des Geistes ist es zu fragen.

095 Es wurde immer schon gestritten, ob der Geist über den Körper bestimmt, oder umgekehrt.

096 Der Geist läßt sich nicht auf das Realitätsprinzip reduzieren.

097 Die Perzeptionen des Geistes unterscheiden sich in zwei Klassen. Zum einen die Gedanken, Ideen und Vorstellungen, die ziemlich schwach und wenig lebhaft sind und zum zweiten diejenigen, die sich nur schwer einer Beschreibung fügen und am ehesten als Impressionen oder Eindrücke bezeichnet werden können, wie etwa fühlen, lieben, hassen, begehren, wollen.

098 "Die Wissenschaft kennt nur eine Art von Geist: den menschlichen; und wo von geistigen Ursachen im wissenschaftlichen Sinn die Rede ist, bleibt stets vorbehalten, daß sich dieselben durch Vermittlung menschlicher Körper geltend machen."

099 Geist und Leben sind untrennbar miteinander verbunden.

100 Die Kraft des Geistes erhebt sich in der Schwachheit des Fleisches.

101 "Wohl dürfen wir sagen, daß es ein Mangel in dem Geiste ist, der nicht Macht wird und ein Mangel der Macht, die nicht mit der Tiefe des Menschseins sich verbindet. Der Geist wird ohnmächtig, die Macht böse.''

102 Zwei Willen kämpfen miteinander, der eine vom Fleisch, der andere vom Geiste.

103 Geistlosigkeit richtet einen Menschen zugrunde, ohne daß er es merkt.

104 Die Nacht ist dem Geist des Menschen so unentbehrlich, wie seinem Körper der Schlaf.

105 Der Kreis als Symbol des Geistes.

106 Bewußtsein als Aktualität des Geistes.

107 Der Geist besitzt die Neigung alles fließende Geschehen in Substanzen umzudichten.

108 "Das geistige Vermögen hat aber sein Dasein allein in seiner Tätigkeit."

109 Der Geist leidet an inadäquaten Ideen.

110 Erlebnisse, Empfindungen, oder das Denken lassen sich nicht materialistisch analysieren. Eine materialistische Psychologie ist zum Scheitern verurteilt.

111 "Der Geist ist Zahl und hat seinen Urgrund im eigentlich einen."

112 Die Entwicklung der Sprache wirkt auf den Geist zurück.

113 Immaterielle Güter und unterliegen keinem Verschleiß.

114 Macht ist Geist. Alle Macht ist letzten Endes Macht über die Seelen.

115 Verzweiflung und Hoffnung sind geistige Gefühle.

116 Wie das Materielle das Geistige und das Geistige das Materielle beeinflußt, das sind Mysterien, die nicht zu ergründen sind.

117 Gegenüber der Existenz ist der Geist machtlos.

118 Der Zenschüler wird gezwungen bis an den Rand des geistigen Abgrunds zu gehen wo es keine andere Wahl gibt, als hinüberzuspringen.

119 "Wenn der Geist einmal seiner selbst bewußt geworden, bildet er von sich aus seine Welt weiter."

120 Das Geistige und das Seelische sind inkommensurabel.

121 Die Eigengesetzlichkeit alles Geistigen darf nie ignoriert werden.

122 Zufriedenheit als Geisteshaltung.

123 "Es ist keine Übertreibung zu sagen, daß das geistige Leben des Menschen eine neue Art von Leben sei."

124 Feuer symbolisiert den Geist der lichten Höhen, Wasser ist der Geist, der unbewußt geworden ist.

125 "Die geistige Einstellung ist alles, die Tat allein ist nichts."

126 Der Materialismus hat die Tendenz, die Liebe, den Respekt, die Sympathie, und den Glauben zu Illusionen zu degradieren.

127 "Die Identität ist die ewige Form unseres Geistes."

128 "Die Logik als Geld des Geistes."

129 Der Körper ist der Polizist des Geistes.

130 Stufengang des menschlichen Geistes

131 Der Teufel ist der Fürst der Welt, Christus ein Fürst des Geistes.

132 Bildung ist eine Investition in eine der wesentlichsten menschlichen Ressourcen, den Geist.

133 Das geistige ist eine Welt für sich deren Wesen und Werte sich eben nicht einfach in die psychologische Ebene psychologisch projiizieren lassen.

134 Idee der geistigen Selbstbefreiung.

135 "Überhaupt ist 'Geist', absoluter Geist, die größte Grausamkeit für einen armen Menschen."

136 Befreiung von geistiger Unterdrückung

137 Alle Dinge haben Realität nur im Geiste.

138 Der Bezwingung mit der Waffe muß die Unterwerfung des Geistes folgen.

139 geistige Hygiene

140 "Der Körper enthält nichts, was dem Geist zugerechnet werden könnte, und der Geist beinhaltet nichts, was zum Körper gehörig wäre."

141 Der Geist ist nicht wie der Intellekt nur dem Verstand verhaftet, sondern enthält, gestaltet und beherrscht gleichzeitig auch alle Tiefen des Unbewußten.

142 "Geist und Materie sind sich gegenseitig einfaltende Projektionen einer höheren Wirklichkeit, die weder Materie noch Bewußtsein ist."

143 Geist ist eine wesentliche Eigenschaft lebender Systeme "das wesentliche am Lebendigsein."

144 "Du kannst den Sänger in Ketten legen, aber niemals sein Lied."

145 "In den Begriffen von Kraft und Materie sehen wir wiederkehren denselben Dualismus, der sich in den Vorstellungen von Gott und der Welt, von Seele und Leib hervordrängt. Es ist, nur verfeinert, dasselbe Bedürfnis, welches einst die Menschen trieb, Busch und Quell, Fels, Luft und Meer mit Geschöpfen ihrer Einbildungkraft zu bevölkern."

146 Wo die geistige Genußfähigkeit fehlt, da stellen sich Bedürfnisse ein, welche immer schneller wachsen, als die Mittel zu ihrer Befriedigung.

147 Die Sprache ist eine Säule der geistigen Ökonomie.

148 Der Wahn als Geisteskrankheit.

149 "... die Speise, der Trank, das Behagen: das alles ist gegen den Geist."

150 Wir müssen unterscheiden lernen zwischen Geistigem und Sinnlichem, wo diese Unterscheidung möglich und geboten ist.

151 "Der Geist ist es, der lebendig macht."

152 Der reine Geist ist unzerstörbar.

153 Stoffliche Gebundenheit versus geistige Entwicklung.

154 Der Streit, ob die Welt von der Materie in der vom Geist her bestimmt sei, ist schon in der Fragestellung falsch.

155 "Aber absterben mußt du, bevor der lebendig machende Geist kommt."

156 "Nichts ist lächerlicher, als das reklamierte Eigentumsrecht an Ideen!"

157 Wir sehen nicht mit den Augen allein, sondern immer auch mit dem Geist.

158 "Das Geistige weiß sich als die 'Macht' über das Natürliche."

159 Der Geist enthält keine Dinge, nur Ideen, d.h. Nachrichten von Unterschieden. Entsprechend enthält der Geist keine Zeit und keinen Raum.

160 "Der reine Geist ist die reine Lüge."

161 "Der Geist ist sich selbst Ort, und in sich selbst / schafft er aus Himmel Höll', aus Hölle Himmel."

162 Es gibt nicht zwei Arten der Wirklichkeit, keine physische getrennt von der geistigen, keine strikte Trennung von Geist und Natur, von Idealem und Realem.

163 "Der Geist selbst ist nur eine Art des Stoffwechsels."

164 "Lebt das Wort, so wird es von Zwergen getragen, ist das Wort tot, so können es keine Riesen aufrechterhalten."

165 In Wirklichkeit sind nicht nur die edelsten, sondern auch die allerniedrigsten Genüsse rein geistiger Art.

166 "Das Recht ist der Geist der Gesellschaft."

167 Körper und Geist sind nicht zwei verschiedene Arten der Wirklichkeit, sondern lediglich verschiedene Erscheinungsweisen ein und desselben Urgrundes.

168 Geistiger Friede ist jener Zustand, bei dem man alles, auch das Schlimmste, innerlich hingenommen hat.

169 List, Klugheit, Mut, Trotz - alles Geist.

170 "Das Fleisch gelüstet wider den Geist und den Geist wider das Fleisch."

171 Das Dämonische ist als Sinnliches oder als Geistiges bestimmt.

172 "Die Lebensqualität wird weniger von den Mineralien und Energiequellen bestimmt, sondern von den Ressourcen und Energien des menschlichen Geistes."

173 "Als Geist ist der Mensch ein freies Wesen, das die Stellung hat, sich nicht durch Naturimpulse bestimmen zu lassen."

174 "Volk, das nicht weiß, was Geist ist!"

175 Die geistigen Unterschiede zwischen den Menschen sind viel größer, als die vitalen.

176 Wirklichkeit ist die feste Grundlage unserer geistigen Existenz. Jede Verfälschung der Wirklichkeit greift unsere geistige Existenz an.

177 "Frucht des Geistes ist Liebe, Freude und Friede."

178 "Jede Sprache setzt dem Geiste gewisse Grenzen, schließt, insofern sie eine gewisse Richtung gibt, andere aus."

179 Der Geist der Revolution ist unsterblich.

180 "Die Frucht aber des Geistes ist: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Glaube, Sanftmut, Keuschheit."

181 "Denn die fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt, - die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Frieden. Denn fleischlich gesinnt sein ist eine Feindschaft wider Gott."

182 Geist ist für Kant das belebende Prinzip im Gemüte, das, was die Gemütskräfte in Bewegung setzt.

183 Jede Erkrankung hat auch geistige Aspekte.

184 Das Instrument des Geistes ist die Sprache.

185 Der Teufel ist der Geist der Schwere.

186 Calvin hat den menschlichen Geist als eine unablässig arbeitende Götzenfabrik beschrieben.

187 "Im Geistigen heißt den Ort verändern, sich selbst verändern."

188 "Die materielle Welt konnte bloß konstruiert werden um den Preis, daß das selbst, der Geist daraus entfernt wurde. Der Geist (mind, mens) gehört also nicht dazu und kann darum selbstverständlich die materielle Welt weder beeinflußen noch von ihr beeinflußt werden."

189 "Der Übergang vom Geist zum Übergeist ist ein Durchgang durch die Natur zur Über-Natur, ein Schritt vom Menschen zum Übermenschen, dem Schritt vom Tier zum Menschen vergleichbar."

190 "Die Natur ist sichtbarer Geist, der Geist ist unsichtbare Natur."

191 "Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört Halt zu sein."

192 "Der Geist hat seine Wirklichkeit nur dadurch, daß er in sich selbst entzweit."

193 Krankheit ist eine Störung des ganzen Menschen. Nicht nur der Körper, sondern auch der Geist sind von Bedeutung.

194 Daß der Idealismus in seiner konsequenten Durchführung am Ende gar die Realität der Materie leugnete, erschien dem großen Publikum als ein Spaß, der zu weit getrieben schien.

195 "Da griff der zu Mitteln des geistigen Kampfes; auf einmal wurden die Zehentverweigerer zu Teufelsanbetern gemacht."

196 Das Mystische als Quelle und Ende des Geistes.

197 "Die geistigen Zustände sind in ihrer Verschiedenheit zahlloser als die Blumen. Zahlreich sind die Wege der Ablenkung und Verdunkelung: Bequemlichkeit, die ein andermal denken will; die Neugier, die nichts weiter ist, als Neugier; der unendliche Selbstbetrug, das fromme Ignorieren, die dumme Geschäftigkeit. Oder er versucht vielleicht durch Zerstreuungen oder auf andere Weise, z.B. durch Arbeit und Geschäftigkeit als Zerstreuungsmittel, für sich selbst eine Dunkelheit über seinen Zustand zu bewahren, jedoch wieder so, daß ihm nicht ganz deutlich wird, daß er es deshalb tut, nur tut, um Dunkelheit zu schaffen."

198 Das Entstehen des Bewußtseins und des geistigen Lebens ist nicht aus den Atomen der Materie begreiflich.

199 In Krankheiten und im Alter verfällt der Geist dem Körper.

200 Die Mystiker nehmen den Geist wichtiger als das Wort.

201 die Geschichte der Geistesbefreiung

202 Wind: der heilige Geist; auch "pneuma", griech. Wind.

203 "Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz."

204 Dem natürlichen Denken eines einfachen Menschen kommt die dialektische Auffassung von "Geist" und "Materie" am nächsten.

zuschriften
Hinweis: Bei den nicht näher gekennzeichneten Textstellen handelt es sich um Passagen, die in verschiedenen Quellen mehr oder weniger sinngleich auftauchen, so daß nicht klar ist, wer von wem abgeschrieben hat.