Gegenwart
siehe auch Zeit und Raum, Wahrnehmung, Bewußtsein, Sinnlichkeit, Praxis, Aktivität

001 Die Wahrheit existiert nur in der Gegenwart.

002 Das Göttliche ist ohne Anfang und allgegenwärtig.

003 Der wahre Sufi ist ein "Sohn des Augenblicks".

004 "Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist."

005 "Es gibt keinen Weg zum Hier, es gibt keinen Weg zum Jetzt."

006 Das Leben allein im Hier und Jetzt ist eine Fiktion.

007 "Punktgenaues "Hier-und-Jetzt" ist nur mathematische Idealisierung."

008 Menschliche Gesetze wollen die Individualität generalisieren und den unfassbaren Moment verewigen.

009 Ziel des esoterischen Weges ist es, ständig bewußt in der Gegenwart zu leben.

010 Das Tier lebt nur in der Gegenwart.

011 Die Gegenwart bezeichnet die konkrete Situation.

012 Die Zerstörung des Augenblicks, um die Fortdauer idealisierter, symbolisierter Strukturen zu gewährleisten.

013 Das Hier und Jetzt der Begegnung.

014 Wirklichkeit ist nur im Hier und Jetzt.

015 Einer Wirklichkeit kann man nicht gewahr werden, solange man danach sucht.

016 Nur die Gegenwart ist real, alles andere ist Gedankenspiel.

017 Nur in der Gegenwart leben heißt 'wirklich' leben.

018 Es gibt keine andere Zeit, als die Gegenwart.

019 "Im Bewußtsein währen alle Zeiträume den gleichen kurzen Augenblick."

020 Der Alltag besteht aus Gegenwart.

021 "Die Frage nach der Philosophie ist die Frage nach dieser Gegenwart, die wir selber sind."

022 Gegenwart heißt Unmittelbarkeit.

023 die Individualität des Augenblicks

024 Vergangenheit und Zukunft sind unendlich, die Gegenwart aber ist begrenzt.

025 Die göttliche Welt ist keine andere, als die alltägliche Welt.

026 Handeln geschieht in der Gegenwart.

027 "Es gibt keine Existenz im mathematischen Augenblick."

028 Die intuitive Erkenntnis berührt den Gegenstand in seiner, ihm eigenen aktuellen Existenz, während die abstraktive Erkenntnis gegen Existenz oder Nichtexistenz indifferent ist.

029 Die Moral hat ihre Bedeutung nur im Hier und Jetzt.

030 "Die Zeit ist die Seele des Raumes."

031 "Alles echte Leben ist Begegnung. Begegnung liegt nicht in Zeit und Raum, sondern Raum und Zeit liegen in der Begegnung."

032 "Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt."

033 "Versinnlichen meint vergegenwärtigen."

034 "Wir sind immer in Situationen. Die Situationen wandeln sich, Gelegenheiten treten auf. Wenn sie versäumt werden, kehren sie nicht wieder."

035 der zentaoistische "Glanz des Gewöhnlichen''.

036 "Du darfst nicht suchen, dann findest du."

037 "Friede, Ruhe und Glückseligkeit wohnt allein da, wo es kein Wo, und kein Wann gibt."

038 Das Tao ist der Alltagsgeist des Menschen.

039 Dem Augenblick zu leben, ohne sich der Sorge unterzuordnen.

040 'Unmittelbar' meint: noch nicht begrifflich bearbeitet.

041 "Ist das Leben in seinen glücklichsten Momenten nicht ausgedehnte, erweiterte Gegenwart."

042 "Meditation beschäftigt sich mit dem Entwickeln einer Gegenwart, einem Seinszustand, der in jeder Situation, in der sich der einzelne gerade befinden mag, ausgedrückt oder herangebildet werden kann. Diese Gegenwart oder Seinsweise verwandelt, was immer sie berührt..."

043 Unmittelbare, d.h. auf intuitive Akte, kommen ohne Reflexion zustande, beruhen auf keinerlei Denkoperationen.

044 "Der Augenblick ist die einzige Realität, die Realität überhaupt im seelischen Leben."

045 Die Aktualitätstheorie soll eine Absage an die Substanz sein. Sie betont den Geschehens-, Ereignis- oder Verlaufscharakter des psychologischen Gegenstandes.

046 Die Wirklichkeit ist jedesmal eine andere, sie wandelt sich von Augenblick zu Augenblick.

047 Die Gegenwart ist ein raumzeithafter Punkt.

048 Schöpferisch ist nur der Augenblick, in dem das Ganze intuitiv erfasst wird.

049 "...um die Rose im Kreuz der Gegenwart zu pflücken, dazu muß man das Kreuz selber auf sich nehmen."

050 Die Gegenwart bedeutet Befreiung von der Realität.

051 Intuition bedeutet unmittelbare Gegenwart.

052 Die Gegenwart ist nur in unserem Bewußtsein.

053 die Verblendungen des Augenblicks

054 Die Sprache bedeutet eine Entlastung vom Jetzt.

055 "Der Zeitpunkt des Todes ist jeder Augenblick."

056 Unser Leben kann jeden Augenblick zuende sein.

057 Gegenwart ist absolut.

058 Raum und Zeit sind das sinnlich Gegenwärtige.

059 "Es gibt keine Ordnung der Dinge, keine Dauer, keine Erhaltung, kein Eigentum, keine besitzbare Welt; denn es gibt weder Ding noch Rechenzahl, sondern nur gegenwärtige Körperlichkeit und ihr nicht eine Sekunde aufzuhaltendes Untergehen."

060 Die Verblendung des im Augenblick lebenden Ich.

061 "Gegenwart ohne Zukunft oder ewige Gegenwart ist nur die Definition des Todes."

062 Eine Empfindung existiert nur solange, wie sie empfunden wird.

063 Der Wahnsinn ist Illusion.

064 "Löst man die objektive Welt von den Perspektiven ab, in denen sie sich erschließt, so kann man in ihr nur Jetzte finden."

065 "Im vorwissenschaftlichen Denken des Alltagsverstandes wird der Begriff als Stellvertreter einer Sache genommen, während er in Wirklichkeit nur ein Moment in der Entwicklung des Denkens ist."

066 "Der Augenblick C und der Augenblick D, wie nahe immer einander benachbart, sind nie ununterscheidbar, denn dann gäbe es keine Zeit."

067 "Es gibt keinen Ort in der Zeit."

068 die Strukturierung durch Zeit

069 In der Ethik werden die allgemeinen Folgen einer Handlung problematisert.

070 "Der Handelnde als Handelnder hat es überall und ausnahmslos mit dem örtlich und zeitlich bestimmten Einzelfall und folglich mit dessen unwiederholbarer Besonderheit zu tun."

071 Wahrgenommen wird nur Gegenwärtiges.

072 das Dunkel des gerade gelebten Augenblicks

073 die rohen Leidenschaften der Unmittelbarkeit.

074 Gegenwart ist immer nur Grenze.

075 die falsche Konkretheit klassifizierender Verallgemeinerungen

076 "Im Verhältnis zum Unbedingten gibt es nur eine Zeit: die Gegenwart."

077 Die Zeit ist nicht vom Bewußtsein zu trennen. An der Zeit ist nur die Gegenwart wirklich.

078 Zen ist das tägliche Bewußtsein.

079 die M acht des Augenblicks

080 Die abstrakte Erkenntnis ist nicht an die Zeit gebunden.

081 "In der Sprache liegt die Reflexion und daher vermag die Sprache das Unmittelbare nicht auszusagen. Die Reflexion tötet das Unmittelbare."

082 Für das große Tao gibt es weder Vergangenheit, noch Gegenwart, noch Zukunft.

083 Der sich unmittelbar verhaltende Mensch gilt als die höchste Stufe des Mysten.

084 "Das gewöhnliche Leben der Menschen ist dem der Heiligen ähnlich."

085 Die Gegenwart ist in unseren Sinnen. Zukunft und Vergangenheit sind im Denken.

086 Die Gegenwart ist ein unvorstellbarer Grenzbegriff.

087 "Der Augenblick allein beglückt."

088 Realität heißt Gegenwart.

089 "Alles, was für uns da ist, ist im Erlebnis als ein in der Gegenwart Gegebenes dar."

090 "It's a presence or an atmosphere, rather than a formulated idea."

091 Für den Schizophrenen ist jeder Tag eine abgesonderte Insel ohne Vergangenheit und Zukunft.

092 die unendliche Hölle ewiger Täglichkeit

093 Das Bewußtsein mechanisiert das Aktuelle.

094 Der Verwirrte, eingemauert in den Augenblick.

095 Der Augenblick und das Subjekt sind die kleinsten Einheiten.

096 Die Gegenwart ist der Ort der Entscheidungen.

097 "Die stets wandelbaren Interessen des sich immerfort wandelnden 'Heute', die sich zum Knecht oder zum Lobredner aller Dunkelmänner machen, die gegen Rationalität stehen."

098 die Unmittelbarkeit des Wollens und der Begierde.

099 Die Not der unmittelbaren Gegenwart berechtigt zu einer unrechtlichen Handlung.

100 "Unsere Aussage 'Empfindung', im Gegensatz zu empfindungslosen Vorstellungen, enthält bereits ein 'Existenzialurteil'. Und dieses Urteil ist ein ausgesprochen logisches, ein Urteil, welches die Abhängigkeit aufgrund irgendwelcher logischer Erwägungen anerkennt. Die Empfindung ist kein ursprüngliches Element unserer Erfahrung. Ihre vermeintliche Unmittelbarkeit, qualitative Einfachheit und passive Natur ist vielmehr ein bloßes traditionelles Dogma und die prüfungslose Beibehaltung jenes Dogmas, welches die Empfindung als ein unauflösliches Erkenntnis- und Vorgangselement bewertet, kann nicht mehr gerechtfertigt werden."

101 "Nur der Wahnsinnige hat einen wirklich freien Willen, d.h. daß nur bei dem Wahnsinnigen der momentane Reiz stärker sei, als das Bewußtsein oder das Ich oder die Erinnerung an die bösen Folgen von Handlungen, die auf ähnliche Reize folgten."

102 Die Unmittelbarkeit des Erlebens wird zum verbindenden Prinzip zwischen der Welt des Geltenden und der Welt des Seienden.

103 "War es nicht das, was manche Philosophen sagen ließ, eigentlich sollte die Philosophie mit einem unartikulierten Laut beginnen? Ein Laut, der gleichsam auf das Erlebnis des Augenblicks hinweisen soll. Dies Erlebnis ist das Realste, das es gibt - und doch spottet es jeder Beschreibung in Worten."

104 die Immanenz des Wirklichen

105 "Was gegenwärtig ist, wechselt immerzu."

106 Widerspruch zwischen Idealem und Aktualem

107 "Unsterblichkeit ist die Teilnahme am ewigen Jetzt des göttlichen Urgrundes."

108 Der Alltag ist die Routine-Realität.

109 Die kleinste Beobachtungseinheit des menschlichen Lebens ist die Situation.

110 Es gibt immer eine Hierarchie von Bedürfnissen in jeder gegenwärtigen Situation.

111 "Erinnerungen und Erwartungen sind gegenwärtige Vorstellungen."

112 Der Materialismus als Ideologie des Alltagsverstandes.

113 "Was immer du als wirklich erlebst, ist, zeitlich betrachtet, in der Gegenwart."

114 Das sinnliche Wissen ist das unmittelbare Wissen.

115 Gegenwärtigkeit ist Aktualität.

116 "Der Augenblick bleibt doch eine lautlose atomistische Abstraktion."

117 "... daß es nichts 'gibt', nichts im Himmel oder in der Natur oder im Geiste oder wo es sei, was nicht ebenso die Unmittelbarkeit enthält als die Vermittlung, so daß sich diese beiden Bestimmungen als 'ungetrennt' und 'untrennbar' und jener Gegensatz sich als ein Nichtiges zeigt."

118 "'Übergang' hat im Logischen kein Recht."

119 Die Gegenwart ist immer.

120 "Alle psychischen Tatsachen sind Ereignisse, nicht Gegenstände; sie verlaufen wie alle Ereignisse in der Zeit und sind in keinem folgenden Momente die nämlichen, wie sie im vorangegangenen waren."

zuschriften
Hinweis: Bei den nicht näher gekennzeichneten Textstellen handelt es sich um Passagen, die in verschiedenen Quellen mehr oder weniger sinngleich auftauchen, so daß nicht klar ist, wer von wem abgeschrieben hat.