Energie
Kristian B. R. Aars - Energielehre und Pragmatismus
p-2siehe auch Materie, Wille, Macht, Aktivität, Leben

001 Die Substanz ist nicht realer, als die Energie.

002 Materie und Energie sind nicht viel leichter zu definieren, als der Geist.

003 'Energeia' als die Macht zu handeln, die sowohl göttlich als auch teuflisch sein kann.

004 Es gibt keine Energie, wo keine Gegensatzspannung besteht.

005 Die Kraft des Verstandes bemißt sich nach der Fähigkeit Begriffe zu unterscheiden.

006 Der Austausch von Energie hat materielle Veränderungen zur Folge und die materiellen Veränderungen bedingen den Austausch von Energie.

007 Physikalische Energie ist ganz offensichtlich eine Abstraktion.

008 "In den Begriffen von Kraft und Materie sehen wir denselben Dualismus wiederkehren, der sich in den Vorstellungen von Gott und der Welt, von Seele und Leib hervordrängt. Es ist, nur verfeinert, dasselbe Bedürfnis, welches einst die Menschen trieb, Busch und Quell, Fels, Luft und mehr mit den Geschöpfen ihrer Einbildungskraft zu bevölkern."

009 "Unter Tugend und Kraft verstehe ich dasselbe."

010 Mit dem Begriff 'Energie' deuten wir physikalisches Geschehen.

011 Religiöses Denken gipfelt darin, der Kraft auf die Spur zu kommen, die die Welt im Innersten zusammenhält.

012 "Jeder Mensch besitzt in höherem oder geringerem Grade eine Fähigkeit, die man Einbildungskraft nennt, - jene Kraft, die die erste Bedingung dafür ist, was aus einem Menschen wird; denn die zweite und letztlich entscheidende Kraft ist der Wille."

013 Vernunft, Liebe und Kreativität sind Kräfte, die wachsen, indem sie ausgeübt werden.

014 "Wenn das Wissen das Sein überwiegt, 'weiß' ein Mensch, hat aber nicht die Kraft zum Tun. Das ist nutzloses Wissen. Andererseits, wenn das Sein das Wissen überwiegt, hat ein Mensch die Kraft zum Tun, weiß aber nichts, das heißt, er kann etwas tun, aber er weiß nicht, was."

015 erneuerbare Ressourcen wie Wind-, Wasser-, Gezeiten-, Sonnen-, und menschliche Energie.

016 Der Kraftbegriff entspricht dem Begriff 'Arbeit' der Mechaniker.

017 "Was das Herz hervorbringt, sind Kräfte, aber keine Gestalten, und diese Kräfte haben die Neigung, miteinander in Streit zu geraten."

018 "Der wahre Weg überträgt eine geistige Kraft."

019 "Wer an der göttlichen Energie teilhat, wird in gewisser Weise selbst zum Licht."

020 schöpferische Energie

021 "Energie, aus Verzweiflung geboren, wird niemals besiegt!"

022 In der atomaren Welt verwandelt sich Materie in Energie.

023 Arbeit ist eine physiologische Notwendigkeit, um die aufgespeicherte körperliche Energie zu verbrauchen.

024 Verborgenen Traumgebilden entströmt eine Energie.

025 Wir verwenden unsere Energie darauf, das zu bekommen, was wir haben wollen.

026 Liebeskraft, Geisteskraft, Willenskraft, moralische Kraft, Urteilskraft

027 Die nicht verausgabte Energie verwandelt sich nach Reich in Angstimpulse.

028 Ein möglichst großes Quantum an Glück zu erzielen, mit einem möglichst geringen Aufwand an Kraft.

029 "Deine Energie ist wie Sonnenlicht, das du bündeln kannst, indem du deine Aufmerksamkeit wie ein Vergrößerungsglas benutzt."

030 Die Konzentrierung und Spannung psychischer Kräfte hat immer etwas magisches an sich. Die Kraft der Imagination.

031 Sexuelle Energie als ureigenste Lebensenergie.

032 Jede Idee hat nur dann Kraft, wenn sie in der Charakterstruktur des Menschen begründet ist.

033 "Nichts ist besser imstande, all unsere aktiven Kräfte in Schlaf zu lullen, unsere Urteilskraft und Fähigkeit kritischer Unterscheidung, unser Gefühl für Persönlichkeit und individuelle Verantwortung hinwegzunehmen, als der ständige, uniforme und monotone Vollzug der gleichen Riten."

034 Libido als sexuelle Energie, Triebenergie

035 "Die von Einstein entdeckte Identität von Masse und Energie."

036 "Denn abgerechnet, daß Zwang und Leitung nie Tugend hervorbringen, so schwächen sie auch noch immer die Kraft."

037 Kreative Energie erschafft die Seele.

038 "Die untrügliche Geistesverfassung des reinen mystischen Zustandes ist das Gewahrwerden der Energie-Umwandlung ohne gedankliche Kategorien."

039 Ein Gefühl tiefer Einheit, der Einheit aller Energie.

040 Liebe, Hass oder Solidarität als Energieformen.

041 Feuer, Wärme, Licht, Wasser, Luft

042 Die Lebendigkeit der Freude und des Lachens.

043 die Kraft der Mythen

044 Alle okkulten Strömungen haben die Existenz einer Lebenskraft anerkannt, für die die Schulwissenschaft nie eine Erklärung gefunden hat.

045 Die Seele ist das innere Prinzip, das den Organismus belebt.

046 Götter und Dämonen als Formen von Energien.

047 Der Begriff der Kraft ist im Grunde religiösen Ursprungs.

048 Der Kraftbegriff hat keinerlei erkenntnistheoretische Bedeutung. Von einem eigentlichen kausalen Band oder einer logischen Brücke, welche die verschiedenen Bewegungserscheinungen miteinander verbindet, fehlt jeder Anhaltspunkt.

049 Der Glaube versetzt Berge.

050 Sprache ist ihrem Wesen nach 'energeia': Entfaltung von Sprachkraft.

051 "Phantasie ist eine expansive Kraft im menschlichen Leben - sie reicht über die Menschen, die Umgebung und die Ereignisse hinaus, die einen sonst umgeben. Bisweilen kann dies solche Kraft und Schärfe annehmen, daß die Phantasie zwingender ist als eine reale Lebenssituation."

052 Wasser bedeutet Lebenskraft.

053 Das Selbstgefühl einer Person entscheidet über seine psychische Kraft.

054 Die Kollektivkraft ist größer als die Summe der Einzelkräfte.

055 Die Materie ist in Wirklichkeit nur eine Zustandsform von Energie und umgekehrt.

056 Befreiung des schöpferischen Potentials.

057 Energie ist einfach Energie - neutral. Es ist die gleiche Energie, die zu Wut, Liebe oder Hass wird.

058 Die Masse ist keine unveränderliche, sondern eine vom Energiegehalt abhängige, ja, mit diesem gleichwertige Größe.

059 "Die Energie, die durch einen Akt innerer Arbeit verbraucht wird, wird unmittelbar zu neuem Gebrauch umgewandelt; diejenige, die durch passive Arbeit verbraucht wird, ist für immer verloren."

060 'Kraft' war bei Newton die Ursache der Veränderung der Bewegung in Intensität und Richtung. Der Begriff der Ursache galt als wichtig, und unter Kraft wurde begrifflich das verstanden, was wir erfahren, wenn wir einen Druck oder Zug ausüben.

061 Alle Formen der Energie geben bei ihrer Umwandlung Wärme frei oder absorbieren sie.

062 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik: In einem energetisch abgeschlossenen System müssen alle Temperaturunterschiede danach streben, sich spontan aufzuheben.

063 "Eine Kraft denke ich nur; eine Kraft ist für mich nur, in wiefern ich eine Wirkung wahrnehme."

064 "Jedes Wort war ursprünglich ein Brennpunkt von Energien, in denen die Verwandlung der Wirklichkeit in die Schwingungen der menschlichen Stimme - dem lebendigen Ausdruck des Seelischen - vonstatten ging."

065 Der alte Kausalitätsbegriff ist identisch mit dem modernen Energiebegriff.

066 "Der Nagual hat mir gesagt, daß die Traurigkeit einem Menschen ebensoviel Kraft geben kann wie die Angst."

067 "Jedesmal, wenn ich das Wort 'Messieurs' anwende, so erneuere ich dessen Materie."

068 Freisetzung spiritueller Energie

069 Bedrohung durch unverständliche, 'dämonisch-mystische' Kräfte

070 Die Libidostauung ist die spezifische Energiequelle der Neurose.

071 Es gilt, Vorstellungen in Kraft zu setzen.

072 Der Begriff 'Energie' ist nur eine Methode, die äußeren Erscheinungen zu messen, um ihre Veränderungen in eine einfache Formel zu bringen.

073 Viele Tätigkeiten und Kräfte sind in Wirklichkeit nur Zustände.

074 Der Kraftbegriff entstammt ursprünglich einer inneren Erfahrung.

075 Ökonomie der Energie im Gegensatz zur sinnlosen Energieverschwendung.

076 Aus dem Gefühl für Gerechtigkeit erwächst moralische Kraft.

077 Die Arbeitskraft wird vom Kapitalisten als Ware aufgekauft.

078 "Alles, was die Seele auf sich selbst zurückführt, trägt dazu bei, ihre Kräfte zu konzentrieren."

079 Energie als solche ist weder gut noch böse, weder nützlich noch schädlich.

080 Die zeitlose Idee, die dem 'Stein der Weisen' zugrunde liegt, ist die der 'prima materia', der geheimnisvollen Ursubstanz oder Urkraft, das der Welt zugrunde liegende Einheitsprinzip.

081 Die Wahrheit ist eine Kraft.

082 Damit Körper sich im Raume bewegen können, werden Kräfte eingeführt, die diese Wirkung hervorbringen können. Eine Kraft ist aber nichts sinnlich Wahrnehmbares; wir erkennen sie nicht als solche, sondern nur ihre Wirkung auf uns, den Druck, den Stoß, den wir empfinden und als Wirkung einer Kraft zuschreiben.

083 "Jedesmal, wenn ein Mensch zum wahren Wissen vordringt, wird eine besondere Art von Energie freigesetzt."

084 Der ursprüngliche Motor des Lebens: die Verschmelzung des Männlichen mit dem Weiblichen.

085 der Kampf um knappe Ressourcen

086 Der Hunger ist sublimierbar, die sexuelle Energie hingegen ist wandelbar, produktiv.

087 Der Orgasmus als intensivste 'Energieabfuhr'.

088 Kraft durch die Einheit des Willens.

089 "Falsche Bedürfnisse werden erfunden, um Energien zu absorbieren."

090 Berkeleys Nominalismus behauptet die Kraftlosigkeit des Allgemeinen.

091 'Wirkung' ist ein Produkt aus 'Energie' und 'Zeit'.

092 Die klassischen Religionen predigen die Existenz einer allgemein verbreiteten magischen Kraft, um die sich alles dreht.

093 "Für C.G. Jung sind Symbole die eigentlichen Energietransformatoren des psychischen Geschehens."

094 "Die Knechtschaft ist nicht so unerträglich, wie die zur Selbständigkeit notwendige Geistesstärke."

095 Verbrechen ist nichts anderes, als fehlgeleitete Energie.

096 Abfuhr von Bewegungsenergie durch Sprachmotorik.

097 Die künstliche Kraft schaffende Technik unterscheidet sich von der Güter schaffenden Technik.

098 "Alle Kraft setzt Enthusiasmus voraus, und nur wenige Dinge nähren diesen so sehr, als den Gegenstand desselben als ein gegenwärtiges oder künftiges Eigentum anzusehen."

099 Interesse und Trägheit als die stärksten Kräfte unserer Zeit.

100 "Alle Stärke stammt aus der Sinnlichkeit."

101 Kraft ist das Vermögen eine Veränderung herbeizuführen oder eine solche zu erleiden.

102 Jede Form der Energie kann zur Leistung von Arbeit verwendet werden.

103 Atomare Teilchen bestehen aus keinem Grundstoff mehr, sondern sind Energiebündel.

104 "Meiner Idee nach ist Energie die erste und einzige Tugend des Menschen. Was seine Energie erhöht, ist mehr wert, als was ihm nur Stoff zur Energie an die Hand gibt."

105 Die Ungleichheit der körperlichen Kräfte.

106 Hohe Kultur und geringer Energieverbrauch fallen leider nicht zusammen.

107 "Wertschöpfung ist Umsatz von Arbeitskraft in Arbeit."

108 "Die Kraft, die mich während meines ganzen Lebens gestärkt hat und immer noch stärkt auf dieser Erde, war und ist mein Glaube an die Vernunft."

109 Die Freisetzung der Atomenergie ist eine Umwandlung von Materie in Energie.

110 Die Kraft der Synthesis

111 Wir können die Wirklichkeit der Kraft nicht preisgeben ohne Preisgabe der Wirklichkeit der Materie.

112 Kräfte sind nur Personifikationen unbekannter Ursachen.

113 die mystische Kraft des Willens

114 Eine reale Gefahr mobilisiert eine Notstandsenergie, um mit ihr fertig zu werden.

115 "Die Erhaltung einer Verdrängung setzt also eine beständige Kraftausgabe voraus, und ihre Aufhebung bedeutet ökonomisch eine Einsparung."

116 Der Ursachenbegriff hat sich aus dem Kraftbegriff entwickelt.

117 "Das Wesentliche am Rausch ist das Gefühl der Kraftsteigerung und Fülle."

118 Ein Paar, das bei einem Tanzabend keinen einzigen Tanz ausläßt, eine Strecke von insgesamt vierzig Kilometer zurücklegt, fühlt sich nicht oder nur ein wenig müde, weil das Tanzen ihnen Spaß macht.

119 Materie und Energie sind Wahrnehmungsformen ein und derselben Sache. Materie ist sozusagen verdichtete Energie und Energie zerstrahlte Materie.

120 "Kräfte' nennen wir diejenigen Eigenschaften des Dings, welche wir durch bestimmte Wirkungen auf andere Dinge erkannt haben. 'Stoff' nennen wir dasjenige an einem Ding, was wir nicht weiter in Kräfte auflösen können oder wollen und was wir als Grund und Träger der erkannten Kräfte hypostasieren."

121 Prozesse gleich welcher Art, brauchen Energie.

122 Großbritannien nahm 1955 das erste zivile Kernkraftwerk in Betrieb.

123 Die Umsetzung von Kohle in vielseitig verwendbare Energie begann im großen Stil erst mit der Erfindung der Dampfmaschine durch James Watt im Jahre 1782.

124 Die Grundlage der gesamten Wirtschaft sind Rohstoffe und Energien.

125 Goethe beschreibt Energieübertragungen von Körper zu Körper. Energie kann von einem Menschen auf den anderen übergehen.

126 Der wissenschaftliche Energiebegriff hat quantitative Bedeutung.

127 "Es ist nicht die Arbeit, die einen Wert hat, sondern die Arbeitskraft."

128 Energiebedarf

129 Strahlungen mit kurzer Wellenlänge, wie etwa die Röntgenstrahlen, sind sehr energiereich und können organisches Gewebe durchdringen und sogar zerstören. Sichtbares Licht hat eine wesentlich längere Wellenlänge und schädigt organisches Gewebe normalerweise nicht. Die Wellenlänge der kosmischen Strahlung kann nur in billionstel Millimeter angegeben werden, während manche Radiowellen kilometerlang sind. Alle diese Strahlen sind Erscheinungsformen von 'elektromagnetischen Energieschwingungen'.

130 Der Wellenmechanik nach kann ein Materieteilchen auch als Energieknoten eines Bündels von Wellen gedacht werden, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit ausbreiten und 'Materiewellen' genannt werden könnten.

131 Diskontinuität der atomaren Vorgänge.

132 geheimnisvolle und übernatürliche Kräfte

133 Mit dem Begriff 'Wille' benennen wir eine Form von Energie.

134 Die Lebenskraft sitzt in der Seele.

135 Die Freisetzung schöpferischer Kraft sollte das bestimmende Reformprinzip sein.

136 Im Yoga wird erkannt, daß auf dem Grunde der menschlichen Seele ungeahnte Fähigkeiten und Kräfte schlummern.

137 Die Lehre von der Energie bezieht sich auf die Vorstellung, daß aller Veränderung eine quantitative Beständigkeit zugrundeliegt.

138 Es gibt Arten religiöser Kräfte: die reinen guten und die unreinen bösen.

139 Faraday und Maxwell ersetzten den Begriff der Kraft durch den viel subtileren des Kraftfeldes. Sie wiesen nach, daß Kraftfelder ohne Bezugnahme auf materielle Körper untersucht werden können.

140 Wirkliche Motivation ist eine unbändige Kraft.

zuschriften
Hinweis: Bei den nicht näher gekennzeichneten Textstellen handelt es sich um Passagen, die in verschiedenen Quellen mehr oder weniger sinngleich auftauchen, so daß nicht klar ist, wer von wem abgeschrieben hat.