ra-1ra-3tb-2K. B.-R. AarsH. RickertG. SchillingE. CassirerB. Schmid    
 
WILHELM OSTWALD
Zweck und Wert

"Wir müssen, um ein Dichterwort anzuwenden, alle am Leben selber sterben. Jedem Wesen ist eine endliche Frist gegeben, nach deren Verlauf es auf seine individuelle Existenz verzichten muß. Diese allgemeine biologische zeitliche Bedingtheit bedingt auch einen  absoluten Wert der Zeit  für das einzelne Individuum. Diese Unwiderruflichkeit ist die Quelle aller Werte und Zwecke."

Man findet heute sehr oft die Meinung vertreten, daß zwischen der Wissenschaft von der Natur und der von den Zwecken und Werten ein grundsätzlicher Unterschied besteht. Der ersten sei der Begriff des Zweckes und des Wertes fremd, denn sie registriere nur, was vorhanden ist, bestimme aber nicht, was sein soll.

Was das Gebiet der anorganischen Naturwissenschaften, von der Logik bis zur Chemie anlangt, so trifft diese Ansicht zweifellos das Richtige. Sobald aber die Erscheinungen des  Lebens  in Frage kommen, treten Ziele und Zwecke, Wert und Schaden so deutlich in den Vordergrund, daß auch die oberflächlichste Betrachtung nicht über sie hinwegsehen kann. Und selbst wenn man versucht, etwa im Sinne DARWINs die Entstehung der Zwecke als natürliche Vorgang zu deuten, so wird hierdurch das  Vorhandensein  der Zwecke natürlich nicht in Abrede gestellt; denn was kann es in der Wissenschaft für eine deutlichere Anerkennung der Existenz einer Sache geben, als die Bemühung, sie zu erklären?

Wir werden also aus der Tatsache, daß der Zweck- und Wertbegriff alsbald in der Biologie auftritt, den Schluß zu ziehen haben, daß er mit dem  Leben  eng verbunden und durch die Besonderheiten des Lebens bedingt ist. Tatsächlich bleibt dieser Begriff auch in allen höheren Gebieten, die sich an die Biologie anschließen, in der Psychologie wie den verschiedensten Zweigen der freien und angewandten Kulturwissenschaft bestehen, ja er nimmt beim Aufsteigen längs dieser Stufenleiter an Bedeutung zu. Also müssen Leben und Zweck zusammenhängen und zwar umso mehr, je höher die Formen des Lebens sind.

So findet auch SCHOPENHAUER Schwierigkeiten, "den Willen in der Natur" auf dem Gebiet des Anorganischen nachzuweisen und kommt über eine gewisse Symbolik, die man je nach persönlicher Stimmung hoch oder gering schätzen mag, nicht hinaus. Andererseits wird es ihm leicht, auf dem Gebiet des Lebens die allseitige Betätigung der Zwecke und Werte darzulegen und den Willen so als einen Grundbegriff aller Lebensbetätigung zu erweisen. Bei der objektiven Auffassung, die er dem Begriff des Willens gibt, handelt es sich hierbei tatsächlich um den Nachweis von Zwecken, in denen das angestrebte Wertvolle vom abgelehnten oder bekämpften Lebenswidrigen geschieden wird.

Die Ursache dieses Zusammenhangs ist uns seit der großen Wendung der Biologie in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ganz geläufig. Wir haben begriffen, daß nur solche Lebewesen existieren können, die erhaltungsmäßig organisiert sind. Hierbei brauchen wir uns keineswegs in den noch gegenwärtig wogenden Streit über die Frage zu vertiefen, durch welche Mittel diese erhaltungsgemäße Organisation erzeugt worden ist und erhalten wird. Wir brauchen uns nur die elementare Wahrheit zu vergegenwärtigen, daß ein Lebewesen, welches das nicht tut, oder tun kann, was für die Erhaltung seiner Existenz (im individuellen wie im völkischen) erforderlich ist, und das nicht zu vermeiden weiß oder vermag, was seine Existenz schädigt oder vernichtet, keinen dauernden Bestand haben kann, wenn es auch durch irgendeinen Umstand zu einem vorübergehenden Dasein gelangt sein sollte.

In einem solchen Sinn ist also  zweckmäßig  gleichbedeutend mit  erhaltungsmäßig,  und die Frage nimmt die Form an: wodurch erhält sich das Lebewesen?

Auch hierauf wissen wir seit etwas über einem halben Jahrhundert die bündige Antwort:  Ein Lebewesen stellt einen Komplex dar, in welchem freie Energie für die Zwecke der Erhaltung (eingeschlossen der Fortpflanzung) verbraucht wird.  Daher ist die Beschaffung der freien Energie die eine Notwendigkeit des Lebens. SCHILLERs Wort, daß das Weltgetriebe sich "durch Hunger und durch Liebe" erhält, ist eine dichterisch-geniale Vorausnahme dieser allgemeinen energetischen Theorie des Lebens. Wir können bestimmter den "Hunger" im allgemeinen Sinn als das Streben nach dem Erwerb der erforderlichen freien Energie definieren, müssen aber hinzufügen, daß als wesentliche Voraussetzung noch die "Organisation" zu betonen ist, nämlich die Fähigkeit, die freie Energie für die besonderen Einzelaufgaben des Lebewesens zu transformieren. Wenn durch Zerstörung oder Lahmlegung wesentlicher, für solche Transformationszwecke unmittelbar oder mittelbar dienender Teile des Lebewesens die sachgemäße Umwandlund verhindert wird, so muß es auch mitten in einem Meer von freier Energie zugrunde gehen. Dies ist beispielsweise der Fall für den stark gealterten Einzelorganismus, der die Assimiliationsfähigkeit eingebüßt hat und zwischen Nahrungsmitteln an Hunger sterben muß.

Von diesem Punkt aus können wir nun die Wurzeln des Zweckbegriffs bis ins Anorganische hinein verfolgen. Er erweist sich nämlich als die notwendige Folge einer Fundamentaleigenschaft der freien Energie, die bereits im Anorganischen Überall in Erscheinung tritt, dort abr nicht zum Begriff des Zweckes führt, weil wir die dort gleichfalls vorhandenen bestimmt gerichteten Entwicklungs- und Erhaltungstendenzen nicht unter diesem Gesichtspunkt zu fassen pflegen.

Dieser Fundamentalbegriff ist der der  Dissipation [Zertreuung - wp]  der freien Energie.  Wir kennen seit den grundlegenden Entdeckungen von SADI CARNOT, ROBERT MAYER, JAMES JOULE, HERMANN von HELMHOLTZ und WILLIAM THOMSON die allgemeine Tatsache, daß in der uns bekannten Welt die Menge der freien Energie beständig abnimmt. Da die freie Energie der Teil der Gesamtenergie ist, welcher die verschiedenartigen Vorgänge im Weltall bedingt, so kann man sie allgemein als die  Bedingung des Geschehens  bezeichnen. Die Sache liegt also derart, daß in der Welt, so viel wir wissen, der Betracht der Geschehensmöglichkeiten beständig kleiner wird.

Hierdurch erhält unsere Welt den charakteristischen einsinnigen Zug, der unser ganzes Schicksal bestimmt. Es gibt in der Zeit kein beliebiges Vorwärts und Rückwärts, wie im Raum, sondern die Zeit schreitet unerbittlich und unabänderlich im Sinne zunehmender Dissipation der freien Energie um ein Stück größer geworden und es gibt im Himmel und auf Erden kein Mittel, diesen Vorgan ungeschehen zu machen oder ihn in seinen Folgen aufzuheben.

Die klassische Mechanik hatte dieser Grundtatsache nicht Rechnung getragen, und nach ihren Gleichungen konnte ein jedes Ereignis ebensogut vorwärts wie rückwärts ablaufen. Hier liegt in letzter Analyse der Grund, weshalb immer wieder die tiefer denkenden oder schauenden Forscher die rein mechanische Erklärung der Welt abgelehnt haben. Wenn dieser Grund auch meist unbewußt gewirkt hat, so ist er darum nicht weniger durchschlagend gewesen und wird es immer bleiben, umso mehr, je klarer man sich über den Mangel geworden ist, welcher der Mechanik in dieser Beziehung anhaftet. Auch die mit dem verehrungswürdigen Namen BOLTZMANN verknüpften Bemühungen um ein mechanisches Verständnis der Dissipationstatsache haben nur dahin geführt, klarer die Ursachen der Nichtumkehrbarkeit der Naturerscheinungen einzusehen, nicht aber dazu, sie zu überwinden.

Hier liegen nun die ersten Quellen des Wertbegriffs,  zu denen wir nach dem gegenwärtigen Stand unseres Wissens vordringen können. Um dies einzusehen, werden einige ganz einfache Betrachtungen genügen.

Denken wir, wir könnten alles, was geschieht, umkehren und dadurch rückgängig machen, so brauchten wir uns keinen Augenblick darum zu kümmern, ob wir gut oder schlecht, zweckmäßig oder unzweckmäßig handeln. Denn wenn wir durch irgendeine Handlung in eine unerwünschte Situation gerieten, so brauchten wir den Vorgang nur umzukehren, um unseren früheren Zustand wieder herzustellen und dadurch die Folgen unseres Mißgriffs aufzuheben. Es wäre mit anderen Worten umd nichts  schade,  was wir täten. In Wirklichkeit handeln wir ja vielfach so, daß wir Mißgriffe wieder zu redressieren suchen; wir wissen aber, daß wir niemals den früheren Zustand wieder herstellen können, sondern stets den Mißgriff mit irgendeinem Verlust bezahlen müssen, den wir tatsächlich nie wieder vollkommen ersetzen können. Zumindest haben wir eine Spanne unseres Daseins darauf verbracht, die unersetzlich verloren ist.

Es ist keineswegs eine Spielerei, sich diese Verhältnisse auszumalen und allseitig klar zu machen. Denn aus diesen Überlegungen ergibt sich ganz eindeutig der Schluß,  daß das Dissipationsgesetz die allgemeinste Quelle aller Werte ist,  und daß somit alles, was irgendwie mit dem Prädikat  Wert  ausgestattet wird, in seinem tiefsten Wesen durch die Anwendung des Dissipationsgesetzes muß erfaßt werden können. Wohlgemerkt, dieses Gesetz stellt die  Grundlage  und damit die  allgemeine Form  der Werte fest; die unerschöpfliche Mannigfaltigkeit, die hernach dieser Begriff in seinen vielfältigen menschlichen Anwendungen findet, wird durch andere Faktoren bedingt, die in der Beschaffenheit der Lebenserscheinungen aller Art liegen. Aber diese neuen Faktoren können nur ausgestaltend zu jenem Grundfaktor hinzutreten, können aber nie sein Wesen verwischen.

Und zwar ist dieses Wesen folgendermaßen zu kennzeichnen. Die Dissipation der freien Energie ist ansich unvermeidlich und unwiderruflich. Die einzige Freiheit, die wir dieser Tatsache gegenüber haben, ist die, daß wir den  Ablauf  der Dissipation weitgehend  zeitlich beeinflussen  können. Während ein Stück Phosphor an der Luft in wenigen Stunden sich oxydiert hat und zu einer sauren Flüssigkeit zergangen ist, behält es, wenn ich es in ein Glas einschmelze, seine Beschaffenheit, durch Jahrhunderte, vermutlich Jahrtausende bei. Allerdings werden wir grundsätzlich sagen müssen, daß auch schließlich die Glaswand nicht absolut undurchdringlich für Luft sein kann, und das vielleicht nach Jahrmillionen den Phosphor dasselbe Schicksal ereilen muß, dem es bei ungehindertem Luftzutritt alsbald verfällt. Aber wenn wir die Luft nicht absolut ausschließen können, so können wir ihr doch sicherlich außerordentlich weitgehend Hindernisse in den Weg legen und dadurch den  Zeitverlauf  des Vorgangs auf einen unvergleichlichen Maßstab bringen.

Diese Beeinflussung des zeitlichen Verlaufs der Dissipation der freien Energie und die Lenkung ihrer Umwandlungen für organisch Zwecke ist nun das große Problem aller Lebensbetätigungen. Ob die Pflanze die Organe ihrer grünen Blätter ausbildet, durch welche sie die Sonnenenergie für ihre Zwecke umwandelt, oder ob der Denker die tiefsten Zusammenhänge des Geschehens ergründet, um seinen Mitmenschen helfend und warnend beizustehen; immer handelt es sich um die Leitung jenes unaufhaltsamen Energiestromes in einer Richtung, durch welche das Lebewesen seine Erhaltung und Entwicklung sichert. An anderer Stelle (1) habe ich dargelegt, wie insbesondere solche Betrachtungen auch auf das Problem des Rechts ein neues Licht zu werfen vermögen; hier erscheint der viel allgemeinere Begriff des  Wertes  als der allgemeinste biologische Ausdruck der gleichen Grundtatsache.

Verstärkt wird die Wirkung der allgemeinen Dissipation, welche sowohl das Anorganische wie das Organische betrifft, durch eine spezifische Lebenserscheinung, nämlich das  Altern.  Solange nämlich nur die im Anorganischen bekannten Gesetze in Betracht kommen, ist es noch nicht verständlich, weshalb ein beliebiger Organismus nicht ewig leben kann, falls er genügend Nahrung, oder allgemein genügend freie Energie zu seiner Verfügung hat. Bekanntlich lehrt uns die Erfahrung, daß eine solche Voraussetzung nicht erfüllt wird, und daß bei den Lebewesen noch ein Faktor tätig ist, welcher das Individuum nach einer bestimmten, von der Art abhängigen Zeit ausschaltet, auch wenn sich sonst keinerlei lebensverkürzende Faktoren nachweisen lassen. Wir müssen, um wieder ein Dichterwort anzuwenden, alle am Leben selber sterben. Jedem Wesen ist eine endliche Frist gegeben, nach deren Verlauf es auf seine individuelle Existenz verzichten muß.

Es ist schon erwähnt worden, daß zurzeit eine ausreichende Theorie des Todes nicht bekannt ist. Wäre sie es, so würde sie uns sicherlich den Weg weisen, wie das Leben am wirksamsten verlängert werden kann. Die große Allgemeinheit dieser Erscheinung aber führt auf die Vermutung, daß es sich hier um etwas handelt, was mit der fundamentalen Beschaffenheit des irdischen Lebewesens kausal verbunden ist, so daß sich zwar eine Verlängerung des Lebens durch die Hilfsmittel der Wissenschaft denken läßt, aber nur eine zeitlich begrenzte wahrscheinlich oder möglich erscheint, während eine unbegrenzte ausgeschlossen ist.

Wie dem auch sei; diese allgemeine biologische zeitliche Bedingtheit bedingt auch einen  absoluten Wert der Zeit  für das einzelne Individuum, der sich dem Wert der Zeit hinzufügt, welcher bereits auf der Tatsache der allgemeinen Dissipation beruth und seiner Natur nach mehr für die großen Zeitspannen der Artexistenz von Bedeutung wird. Sie gehört dem gleichen Typus an, wie die Energiedissipation, indem sie gleichfalls eine ausgeprägte Einsinnigkeit der Zeit zur Folge hat; die Umkehrung der individuellen Entwicklungsreihe eines Lebewesens erscheint uns noch unmöglicher, als etwa die Umkehrung irgendeiner Dissipationserscheinung, und wir halten es für viel undenkbarer, daß ein Greis sich wieder zum Jüngling zurückentwickeln könnte, als daß etwa das Wasser den Berg hinaufflißen wollte. Für die Entstehung des Wertbegriffs haben somit beiden naturwissenschaftlichen Tatsachen eine übereinstimmende Bedeutung und die zweite wirkt wegen unserer näheren Vertrautheit mit ihr noch eindringlicher.

Als allgemeiner Zweck aller Lebewesen erscheint somit der, die Dissipation der Energie möglichst  aufzuhalten  und sie jedenfalls im Interesse des Lebens selbst zu  leiten.  Das souverände Mittel hier ist die  Ordnung

Ordnung und Harmonie bedeutet die  übereinstimmende  Richtung im Ablauf der Dinge oder eben in einem unaufhaltsamen Dissipationsvorgang. Sammeln und Gleichrichten ist die Summe aller technische, wirtschaftlichen wie staatlichen Tätigkeit. Während bei einem "natürlichen"; d. h. nicht durch menschliche Einsicht beeinflußten Ablauf die einzelnen Vorgänge einander durchschnittlich entgegen gerichtet sind, sodaß (außer der allgemeinen Dissipation) nichts Bestimmtes dabei herauskommt, beruth umgekehrt aller bewußte Eingriff in diesen natürlichen Ablauf, alle Organisation des Geschehens darauf, daß man jene zufälligen Richtungen durch eine einheitliche ersetzt und dieser dadurch eine umso größere Gewalt gibt. Worin liegt denn der Grund, weshalb die politische Organisation der Römer sich so unbedingt überlegen der griechischen erwies? Weil jenes Volk unverhältnismäßig viel größere Menschenmassen zu einer gleichgerichteten Tätigkeit zu organisieren verstand, während die politische Fähigkeit der Griechen bei der Polis ihr nahes Ende erreicht hatte. Und in den modernsten Zeiten: was bedeutet der auffallendste und durchgreifendste Machtfaktor des gegenwärtigen wirtschaftlichen Lebens, der eben im Begriff ist, auch die alten politischen Machtfaktoren der staatlichen Organisationen zu überflügeln, nämlich der  Trust?  Wiederum nichts als die Zusammenfassung und Gleichrichtung der vorhandenen, aber bisher nicht organisiert gewesenen Energien.
    Wenn die Natur des Fadens ew'ge Länge
    Gleichgültig drehend auf die Spindel zwing,
    Wenn aller Wesen unharmon'sche Menge
    Verdrießlich durcheinander klingt;
    Wer teilt die fließend immer gleiche Reihe
    Belebend ab, daß sie sich rhythmisch regt?
    Wer gibt dem Einzelnen die allgemeine Weihe,
    Wo es in herrlichen Akkorden schlägt?
Und die Antwort des Dichters ist:  Des Menschen Kraft. 

Es ist wohl nicht nötig, diesen Faden weiter zu verfolgen, denn wir sind hier auf bekanntem Boden der Geisteswissenschaften. Daß aber die Ordnung diesen Erfolg hat, liegt eben ganz und gar an jener besonderen Eigenschaft allen Geschehens, daß es wegen des Gesetzes von der Dissipation der freien Energie nicht umkehrbar, d. h. unwiderruflich ist, und daß dadurch fundamentale Unterschiede in den Folgen entstehen, die ein jeder Vorgang hat. Diese Unwiderruflichkeit ist die Quelle aller Werte und Zwecke und von diesem Gesichtspunkt aus erweist sich die Organisation des Ablaufs der Dissipation oder kürzer gesagt, die Organisation der freien Energie als das Zentralproblem aller Kulturwissenschaft, somit also auch als das Zentralproblem der Rechtsphilosophie.
LITERATUR - Wilhelm Ostwald, Zweck und Wert, Archiv für Rechts- und Wirtschaftsphilosophie, Bd. IV, Berlin und Leipzig 1910/11
    Anmerkungen
    1) Energetische Grundlage der Kulturwissenschaft, Leipzig 1909