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WILLIAM JAMES
Das logische Denken

1 Die Realität des Unsichtbaren
3 Der Strom des Bewußtseins
4 Denkendes Erfassen
Gegenstand der Logik
"Wir stecken so tief in unseren Vorurteilen, sind intellektuell so verknöchert, daß wir den gewöhnlichsten Namen und dem, was sie bedeuten, ewigen und ausschließlichen Wert zuschreiben."

Wir sprechen vom Menschen als von dem vernunftbegabten Tier; und die traditionelle intellektualistische Philosophie hat stets großes Gewicht darauf gelegt, die Tiere als gänzlich vernunftlose Geschöpfe zu betrachten. Nichtsdestoweniger ist es durchaus nicht leicht, genau festzustellen, was unter Vernunft verstanden wird, oder wie der besondere Denkprozess, den wir das Schließen nennen, sich von anderen Denkfolgen, die zu ähnlichen Resultaten führen können, unterscheidet.

Unser Denken besteht zum großen Teil aus Reihen von Bildern, von denen eines das andere herbeiführt, aus einer Art passiver Träumerei, deren die höheren Tiere sehr wahrscheinlich auch fähig sind. Diese Art des Denkens führt dessenungeachtet zu vernünftigen Schlüssen, sowohl praktischer als theoretischer Natur. Was die Verbindung zwischen den Gliedern herstellt, ist entweder "Kontiguität" (Angrenzung, Berührung) oder "Ähnlichkeit", und wenn beide zusammenwirken, ergibt sich stets eine gewisse Folgerichtigkeit.

In der Regel sind bei dieser Art unverantwortlichen Denkens die Glieder, die zufällig miteinander verbunden werden, empirische Konkreta, keine Abstraktionen. Ein Sonnenuntergang kann mich erinnern an das Schiffsdeck, von dem aus ich im letzten Sommer einen Sonnenuntergang gesehen habe, oder an meine Reisegefährten, meine Ankunft im Hafen; oder er kann mich an Sonnenmythen denken lassen, an HERKULES' oder HEKTORs Leichenverbrennung, an HOMER und ob er schreiben konnte, an das griechische Alphabet usw. Wenn eingewurzelte Kontiguitätszusammenhänge freies Spiel haben, dann nennen wir die betreffende Person phantasievoll, poetisch oder witzig. Der Gegenstand des Denkens aber ist dabei in der Regel ein konkretes Ganzes. Wir denken zumeist an irgend etwas, später entdecken wir, daß wir an etwas anderes denken, und wissen kaum wie wir von einem zum andern gelangt sind.

Wenn eine abstrakte Qualität in dem Denkverlauf hervortritt, hält sie unsere Aufmerksamkeit nur einen Augenblick fest und geht dann in etwas anderes über, und ist durchaus nicht sehr abstrakt. So können wir beim Denken an die Sonnenmythen ein Aufblitzen von Bewunderung für die Anmut des primitiven menschlichen Geistes oder einen Augenblick des Widerwillens gegen die Geistesarmut der modernen Interpreten erleben. Aber im wesentlichen denken wir weniger an Qualitäten als an wirkliche oder mögliche konkrete Dinge, wie sie sich uns eben darstellen mögen.

Jeder Gedanke kann dabei vernünftig sein, aber er ist nicht durch Schlußfolgerung gewonnen, er ist kein logisches Denken im strengen Sinn des Wortes. Beim logischen Denken können die Resultate zwar auch in Gestalt konkreter Dinge erfaßt werden, aber wir werden auf sie nicht unmittelbar durch andere konkrete Dinge hingeführt, wie in dem rein assoziativen Gedankenverlauf. Zwischen sie und die Konkreta, die ihnen vorangehen, schieben sich Mittelglieder ein, und diese Mittelglieder bestehen in abstrakten allgemeinen Merkmalen, die einzeln hervorgehoben und ausdrücklich herausanalysiert werden.

Etwas, worauf wir durch Schlußfolgerung kommen, braucht mit der Tatsache, von der es abgeleitet ist, weder früher schon öfter verbunden gewesen zu sein, noch braucht Ähnlichkeit zwischen beiden zu bestehen. Es kann etwas unserer früheren Erfahrung gänzlich Unbekanntes sein, etwas was durch einfache Assoziation konkreter Dinge niemals hätte herbeigeführt werden können. Der große tatsächliche Unterschied zwischen jenem einfacheren vernünftigen Denken, welches darin besteht, daß die konkreten Objekte früherer Erfahrung einfach einander herbeiführen, und dem im engeren Sinne sogenannten logischen Denken besteht darin: daß, während das empirische Denken bloß reproduktiv ist, das Schließen produktive Bedeutung besitzt.

Ein empirischer oder "Fingerzähler" kann aus Gegebenheiten, deren tatsächlicher Zusammenhang mit anderen Umständen ihm unbekannt ist, nichts ableiten. Aber man stelle einen guten logischen Denker einer Anzahl konkreter Dinge gegenüber, von denen er vorher nichts gesehen oder gehört hat, dann wird er, sofern er wirklich ein guter Denker ist, binnen kurzem Schlußfolgerungen aus ihnen ableiten, die seine Unwissenheit vollständig ausgleichen. Das logische Denken hilft uns auch in unvorhergesehenen Situationen, - in Situationen, wo uns unsere ganze gewöhnliche assoziative Weisheit, alle "Erziehung", die wir mit den Tieren gemeinsam haben, im Stich läßt.

Jede Wirklichkeit hat unendlich viele Aspekte oder Eigentümlichkeiten. Sogar etwas so Einfaches wie ein in der Luft gezogene Linie kann mit Rücksicht auf ihre Form, ihre Länge, ihre Richtung und ihre Lage betrachtet werden. Wenn wir zu komplexeren Tatsachen aufsteigen, dann wird die Zahl der Wege, auf denen wir sie betrachten können buchstäblich unendlich. Zinnober ist nicht nur eine Quecksilberverbindung, er ist leuchtend rot, schwer, teuer, kommt von China und so fort ad infinitum. Alle Objekte sind unerschöpfliche Quellen von Eigentümlichkeiten, von denen aber stets nur wenig auf einmal sich unserer Erkenntnis enthüllen; und man hat mit Recht gesagt, daß die vollständige Erkenntnis eines Dinges die Erkenntnis des ganzen Universums bedeuten würde.

Mittelbar oder unmittelbar steht dieses eine Ding mit jedem anderen in Verbindung; und um alles über dasselbe zu wissen, müßte man alle seine Relationen kennen. Allein jede Relation bildet eines seiner Merkmale, einen Angelhaken, mit Hilfe dessen man dasselbe erfassen kann, und während man es so erfaßt, mag alles übrige vernachläßigt werden. Ein solch komplexer Tatbestand ist der Mensch. Aber aus der Gesamtheit all seiner Eigentümlichkeiten faßt ein Proviantmeister als für seine Zwecke wichtig nur diejenigen heraus, daß er so und soviel Pfund pro Tag ißt; der General die, daß er so und so viele Meilen täglich marschieren kann; der Stuhlmacher, daß er die und die Gestalt besitzt; der Redner, daß er auf diese oder jene Gefühle anspricht; der Theaterdirektor, daß er gewillt ist, genau diesen Preis und nicht mehr für eine Abendunterhaltung zu bezahlen. Jede dieser Personen greift die besondere Seite des gesamten Menschen heraus, die für ihre eigenen Absichten in Betracht kommt, und erst wenn diese Seite deutlich und gesondert erfaßt ist, können die dem betreffenden Denker eigentümlichen praktischen Schlußfolgerungen gezogen werden; und dabei mögen dann die übrigen Merkmale des Menschen außer acht gelassen werden.

Alle Wege, eine konkrete Tatsache zu erfassen sind, sofern sie überhaupt richtige Wege sind, gleich richtige Wege. Es gibt keine absolut wesentliche Eigentümlichkeit für irgendein Ding. Dieselbe Eigentümlichkeit, welche bei einer Gelegenheit als das Wesen des Dinges figuriert, wird bei einer anderen Gelegenheit zu einer Nebensache. Jetzt, da ich schreibe, ist es wesentlich, daß ich mein Papier als eine Schreibfläche auffasse. Würde ich das nicht tun, dann müßte ich meine Arbeit einstellen. Aber wenn ich den Wunsch hätte ein Feuer anzuzünden, und es wäre kein anderes Material zur Hand, dann wäre es wesentlich, das Papier als Brennmaterial aufzufassen; und ich brauchte dabei weiter keinen Gedanken an irgendeine seiner anderen Bestimmungen zu haben. Es ist tatsächlich alles, was es ist: ein Brennmaterial, eine Schreibfläche, ein kohlenstoffhaltiges Ding, ein Ding, das acht Zoll breit und zehn Zoll lang ist, ein Ding, das gerade eine achtel Meile östlich von einem gewissen Stein in dem Feld meines Nachbarn liegt, ein amerikanisches Ding usw., ad infinitum.

Jeder dieser Aspekte seines Wesens, unter dem ich es vorübergehend klassifiziere, macht mich ungerecht gegen seine anderen Aspekte. Aber da ich es stets unter diesem oder jenem Aspekt klassifiziere, bin ich immer ungerecht, immer parteiisch, immer exklusiv! Was mich entschuldigt ist die Notwendigkeit - diejenige Notwendigkeit, welche mir meine begrenzte und praktische Natur auferlegt. Mein Denken vollzieht sich von A bis Z und stets um meines Tuns willen, und ich kann immer nur ein Ding auf einmal tun. Von einem Gott, von welchem angenommen wird, daß er das ganze Weltall auf einmal regiert, kann man auch annehmen, daß er, ohne seine Leistungen zu beeinträchtigen, alle Teile des Weltalls auf einmal und ohne besondere Hervorhebung einzelner erfaßt. Aber würde unsere menschliche Aufmerksamkeit sich derart zerstreuen, dann würden wir einfach untätig auf die Dinge im großen und ganzen hinstarren und die Gelegenheit verpassen, irgendeine besondere Handlung zu vollbringen.

In seiner Erzählung "Adirondack" beschreibt WARNER, wie er einen Bären schoß, indem er nicht auf sein Auge oder Herz, sondern "im allgemeinen" auf ihn zielte. Aber wir können nicht "allgemein" auf das Universum zielen; oder, wenn wir es tun, verlieren wir unser Spiel. Unser Spielraum ist eng, und wir müssen die Dinge stückweise in Angriff nehmen, unter Vernachlässigung der ganzen Fülle, in welcher die Elemente der Natur existieren, und indem wir sie der Reihe nach vornehmen, um unsere kleinen Interessen, so wie sie sich von Stunde zu Stunde gestalten, jeweils zu befriedigen. Dabei wird die Parteilichkeit eines Augenblicks durch die andersartige Parteilichkeit des nächsten Augenblicks teilweise wieder gut gemacht. Mir erscheint jetzt, während ich diese Worte niederschreibe, Betonung und Auswahl das Wesen des menschlichen Geistes auszumachen. In anderen Kapiteln sind es andere Qualitäten, die als die wichtigsten Teile der Psychologie erschienen sind und weiterhin erscheinen werden.

Die menschliche Parteilichkeit ist so tief eingewurzelt, daß für den gesunden Menschenverstand und die Scholastik (die ja weiter nichts ist als der systematisierte gesunde Menschenverstand) die Ansicht, wonach keine Qualität ursprünglich absolut und ausschließlich wesentlich für irgend etwas ist, nahezu undenkbar erscheint.
"Das Wesen eines Dinges macht aus ihm, was es ist. Ohne ein ihm ausschließlich zukommendes Wesen würde es nichts Besonderes, würde es ganz namenlos sein, wir könnten nicht sagen es sei eher dieses als jenes. Warum von dem, worauf wir schreiben, z.B. sagen, daß es ein Brennmaterial, oder rechtwinklig und ähnliches sei, wenn wir wissen, daß dies alles bloße Akzidenzien (unwesentliche Eigenschaften) sind, und daß das, was es wirklich ist und wozu es gemacht wurde, eben  Papier  ist und sonst nichts?"
Der Leser wird mit ziemlicher Gewißheit irgendeinen derartigen Einwand machen. Aber er betont dabei selbst bloß einen Aspekt des Dinges, der seinen eigenen momentanen Absichten das Ding zu benennen entspricht; oder auch einen Aspekt, der im Zusammenhang steht mit der Absicht des Fabrikanten: einen "Artikel zu fabrizieren, für den eine allgemeine Nachfrage vorhanden ist". Jedoch die Wirklichkeit ist allenthalben reicher als das, worauf unsere besonderen Zwecke gerichtet sind. Auch das, worauf unsere Absicht am häufigsten sich bezieht, unsere gewöhnliche Bezeichnung für sie und die Eigentümlichkeiten, die damit angedeutet werden, haben tatsächlich nichts Sakramentales. Sie charakterisieren  uns  mehr als die das Ding charakterisieren. Aber wir stecken so tief in unseren Vorurteilen, sind intellektuell so verknöchert, daß wir unseren gewöhnlichsten Namen und dem, was sie bedeuten, ewigen und ausschließlichen Wert zuschreiben. Das Ding muß, seinem Wesen nach, sein was der gebräuchlichste Name bezeichnet; das was weniger gebräuchliche Namen bezeichnen, kann es nur in einem "akzidentellen" und relativ unwirklichen Sinn sein.

LOCKE hat diese irrige Meinung untergraben. Aber keiner seiner Nachfolger hat sie, soviel ich weiß, vollkommen vermieden, oder hat gesehen, daß der einzige Sinn des Wesens ein teleologischer (zweckmäßiger) ist, und das Klassifikation und Begriffsbildung rein teleologische (ökonomische) Waffen des Geistes sind. Das Wesen eines Dinges ist dasjenige seiner Eigentümlichkeiten, die so wichtig für meine Interessen ist, daß ich im Vergleich zu ihr alle übrigen vernachlässigen kann. Ich reihe es ein unter diejenigen anderen Dinge, welche diese wichtige Eigentümlichkeit ebenfalls besitzen, ich benenne es nach dieser Eigentümlichkeit; ich begreifen es als ein mit dieser Eigentümlichkeit begabtes Ding; und während ich es so einreihe, benenne und begreife, werden alle anderen Wahrheiten über dasselbe für mich zu nichts.

Die Eigentümlichkeiten, welche wichtig sind, variieren von Mensch zu Mensch und von Stunde zu Stunde. Daher die verschiedenen Benennungen und Begriffe für das gleiche Ding. Allein viele tägliche Gebrauchsgegenstände wie Papier, Tinte, Butter, Überrock, haben Eigentümlichkeiten von so konstant feststehender Bedeutung, und besitzen so stereotype Namen, daß wir schließlich meinen, sie auf jene Weise begreifen, heiße sie auf die einzig wahre Weise zu begreifen. Dabei ist aber eine solche Art des Erfassens um nichts richtiger, als irgendeine andere Art, wir bedienen uns derselben nur häufiger.

Die Resultate von Schlußfolgerungen können zufällig gewonnen werden. Man hat Katzen beobachtet, welche Türen durch Zerren an den Klinken öffneten usw. Aber keine Katze konnte, wenn die Klinke verändert wurde, die Türe wieder öffnen, sofern nicht ein neuer Zufall blinden Hintappens eine Assoziation stiftete zwischen einer neuen Gesamtbewegung und der Totalerscheinung der geschlossenen Türe. Ein denkender Mensch jedoch würde die Türe öffnen, indem er zunächst das Hindernis analysieren würde. Er würde feststellen, welche Besonderheit an der Türe nicht in Ordnung ist. Der Hebel hebt z.B. die Klinke nicht genügend von ihrem Lager auf - ein Fall ungenügender Erhebung: man muß also die Türe als Ganzes in ihren Angeln heben. Oder die Türe ist festgeklemmt durch Reibung an der Schwelle: man muß sie also aufheben!

Nun ist klar, daß ein Kind oder ein Idiot ohne diese Überlegung die Regel lernen kann, die für die Öffnung dieser besonderen Türe gilt. Ich erinnere mich an eine Uhr, von welcher das Dienstmädchen herausfand, daß sie nicht ging, wenn sie nicht so gestützt wurde, daß sie sich leicht nach vorn neigte. Sie war nach vielen Wochen tastender Versuche zufällig auf diese Methode gekommen. Die Ursache des Stehenbleibens war eine Reibung der Pendellinse gegen die Rückwand des Urkastens, eine Ursache, die ein gebildeter Mensch in fünf Minuten herausgefunden haben würde.

Ich habe eine Studierlampe, deren Flamme höchst unerfreulich flackert, wenn man nicht den Zylinder etwa ein sechzehntel Zoll in die Höhe rückt. Ich lernte das Mittel nach vielen Qualen durch einen Zufall kennen und halte den Zylinder jetzt immer vermittels eines kleinen Keils in der Höhe. Aber mein Verfahren ist bloß eine Assoziation von zwei Gesamtheiten, dem reparaturbedürftigen Objekt und dem Mittel. Ein Mensch, der etwas von Pneumatik verstände, würde die  Ursache  der Störung durch Abstraktion erfaßt, und dann ohne weiteres das richtige Mittel erkannt haben.

Durch viele Dreiecksmessungen könnte man finden, daß ihre Fläche immer gleich ist dem halben Produkt aus ihrer Höhe und Grundlinie, und man könnte ein darauf bezügliches empirisches Gesetz formulieren. Aber ein logischer Denker erspart sich diese Umständlichkeit, indem er erkennt, daß das Wesen des Dreiecks (für diesen Fall) darin besteht, daß es die Hälfte eines Parallelogramms ist, dessen Fläche gleich ist dem ganzen Produkt aus Höhe und Grundlinie. Um dies zu erkennen, muß er die geeigneten Hilfslinien ausfindig machen, und der Geometer hat oftmals zu solchen seine Zuflucht zu nehmen, um das wesentliche Merkmal einer Figur, dessen er gerade bedarf, zu finden. Das Wesen besteht in einer Beziehung der Figur zu den neuen Linien, einer Beziehung, die überhaupt nicht hervortritt, solange dieselben nicht eingeführt sind. Das Genie des Geometers besteht darin, die Hilfslinien zu ersinnen, und sein Scharfsinn darin, die in Betracht kommende Relation zu erfassen.

Es handelt sich also beim logischen Denken um zwei Hauptpunkte. Erstens darum, ein durch Abstraktion herausgehobenes Merkmal als Äquivalent des ganzen Tatbestandes, aus dem es entnommen ist, zu betrachten; und zweitens darum, daß das so hervorgehobene Merkmal eine bestimmte Konsequenz deutlicher hervortreten läßt als der ursprünglich gegebene Gesamttatbestand.

Wir wollen uns diese Punkte der Reihe nach vornehmen.

Setzen wir den Fall, es würde mir ein Kleidungsstück zum Kauf angeboten und ich würde sagen: Das nehme ich nicht, es sieht aus als ob es leicht ausschießen würde, womit ich nur der Meinung nachgeben wollte, daß etwas an ihm die Idee des Ausschießens in meinem Geist hervorruft, - dann wäre mein Urteil, wenn es auch möglicherweise richtig ist, nicht durch Schlußfolgerung gewonnen, sondern rein empirisch. Wenn ich aber imstande bin zu sagen, daß in der Farbe ein gewisser Farbstoff steckt, von dem ich weiß, daß er chemisch veränderlich ist, und daß die Farbe deshalb ausschießen wird, dann ist mein Urteil logisch begründet.

Der Begriff des Farbstoffs, der einen der Teile des Kleidungsstücks ausmacht, ist das verbindende Glied zwischen dem letzteren und dem Begriff des Ausschießens. So wird, ferner, ein ungebildeter Mensch seiner früheren Erfahrung zufolge erwarten, daß ein Stück Eis, neben ein Feuer gelegt, schmelzen, und daß seine Fingerspitze, wenn er sie durch ein konvexes Glas besieht, plump aussehen wird. In keinem dieser Fälle könnte das Endresultat ohne vorherige vollständige Kenntnis des gesamten Phänomens vorweggenommen werden. Es ist kein Denkresultat.

Aber ein Mensch, der Wärme als eine Art der Bewegung, und den Vorgang des Schmelzens als identisch mit einer erhöhten Bewegung der Moleküle auffassen würde; ein Mensch, der wüßte, das gekrümmte Flächen die Lichtstrahlen in besonderer Weise brechen, und daß die scheinbare Größe eines Dings zusammenhängt mit der Größe der "Brechungder von ihm ins Auge gesandten Lichtstrahlenein solcher Mensch wrde fr all diese Gegenstnde die richtigen Schlsse ziehenselbst wenn er niemals im Leben eine konkrete >Erfahrung von ihnen gewonnen hätte; und es würde dies der Fall sein, weil die Begriffe, von denen wir oben annahmen, daß er sie besitzt, in seinem Geist zwischen den Phänomenen, von denen er ausgeht, und den Schlüssen, die er zieht, vermitteln würden.

Allein diese Begriffe sind alle durch Abstraktion hervorgehobene Teile oder Umstände. Die Bewegungen, welche die Wärme ausmachen, die Brechung der Lichtstrahlen sind außerordentlich verborgene Bestandteile; die Pendellinse, von der ich weiter oben sprach, ist etwas weniger Verborgenes; und das Hängenbleiben der Türe an der Schwelle in unserem früheren Beispiel liegt überhaupt klar zutage. Aber sie stimmen alle darin überein, daß sie eine evidentere Beziehung zu der Schlußfolgerung haben, als die Tatsachen in ihrer unmittelbaren Totalität.

Und um den zweiten Punkt zu prüfen: Warum sind die Verbindungen, Folgerungen und Voraussetzungen herausabstrahierter Merkmale evidenter und leichter erkennbar als diejenigen der Gesamtphänomene? Aus zwei Gründen:

Erstens sind die herausgearbeiteten Merkmale allgemeiner als die Konkreta und die Verbindungen, die sie haben mögen, sind uns deshalb bekannter, weil sie in unserer Erfahrung öfter vorgekommen sind. Faßt man Hitze als Bewegung auf, dann gilt alles, was für Bewegung gilt, auch für Hitze; aber Hundert unserer Bewegungserfahrungen kommen auf eine Hitzeerfahrung. Betrachtet man die durch diese Linse gehenden Lichtstrahlen unter dem Gesichtspunkt der Brechung, so substituiert man für den verhältnismäßig fremdartigen Begriff der "Linse" den sehr geläufigen Begriff besonderer Richtungsänderung einer "Linie", einen Begriff, für den uns jeder Tag unzählige Beispiele bringt.

Der andere Grund, warum die Beziehungen der herausanalysierten Merkmale so evident sind, ist der, daß ihre Eigentümlichkeiten, im Vergleich mit den Eigentümlichkeiten des Ganzen, von dem sie abgeleitet wurden, so wenig zahlreich sind. In jeder konkreten Tatsache sind die Merkmale und ihre Folgen so unerschöpflich zahlreich, daß wir unter ihnen den Weg verlieren können, bevor wir auf die besondere Schlußfolgerung kommen, zu der wir dadurch veranlaßt werden sollten. Sind wir aber glücklich genug, das geeignete Merkmal ausfindig zu machen, so erwischen wir gleichsam mit einem Blick all seine möglichen Folgen.

So regt das Merkmal der Reibung zwischen Türe und Schwelle verhältnismäßig wenig Gedanken an, unter ihnen tritt derjenige klar hervor, daß die Reibung aufhören wird, wenn wir die Türe etwas aufheben; dagegen ruft die ganze widersetzliche Türe eine enorme Anzahl von Begriffen im Geiste wach. Solche Beispiele können trivial erscheinen, aber sie enthalten das Wesentlichste des feinsten und transzendentalsten Spekulierens. Der Grund, warum die Physik umsomehr deduktiv (das Besondere aus dem Allgemeinen ableitend) wird, je mehr die fundamentalen Eigentümlichkeiten, die sie annimmt, mathematischer Natur sind, wie z.B. das Molekulargewicht oder die Wellenlänge, liegt darin, daß die unmittelbaren Konsequenzen dieser Begriffe so wenig zahlreich sind, daß wir sie alle auf einmal überblicken und diejenige, die uns angehen, rasch herausfassen können.

Um zu schließen, müssen wir also imstande sein, Merkmale herauszufassen - und zwar nicht irgendwelche Merkmale, sondern die für unsere Schlußfolgerung richtigen Merkmale. Erwischen wir das falsche Merkmal, dann wird es uns nicht zu jener Schlußfolgerung führen. Hier ergibt sich also die Schwierigkeit: wie werden Merkmale herausgefunden und warum bedarf es in vielen Fällen des Auftretens eines Genies, um das passende Merkmal zutage zu fördern. Warum kann nicht der eine ebensogut denken wie der andere? Warum bedarf es eines NEWTON um das Gravitationsgesetz, eines DARWIN um das Gesetz vom Überleben des Fähigsten zu entdecken? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir eine neue Untersuchung in Angriff nehmen und sehen, wie unsere Einsicht in die Tatsachen auf natürliche Weise sich vertieft.

All unser Wissen ist anfangs unbestimmt. Wenn wir sagen, ein Ding sei unbestimmt, dann meinen wir, daß es keine Unterabteilungen in sich und keine scharfe Abgrenzung nach außen erkennen läßt; aber trotzdem können alle Formen des Denkens bei seiner Auffassung bereits eine Rolle spielen. Es kann Einheit, Wirklichkeit, Außenweltlichkeit, Ausdehnung und was sonst noch, - kurz Dinglichkeit, aber Dinglichkeit nur als Ganzes besitzen.

In dieser bestimmten Art erscheint wahrscheinlich das Zimmer dem neugeborenen Kind, welche gerade anfängt es als etwas anderes wie seine sich darin bewegende Amme aufzufassen. Es nimmt keine besonderen Teile daran wahr, obwohl das Fenster vermutlich geeignet ist, seine besondere Aufmerksamkeit zu erregen. In dieser bestimmten Art stellt sich sicherlich jede im ganzen gemachte neue Erfahrung auch den Erwachsenen dar. Eine Bibliothek, ein Museum, eine Maschinenwerkstätte sind für den Uneingeweihten weiter nichts, als verworrene Gesamtheiten, aber der Maschinist, der Altertumsforscher und der Bücherwurm halten sich so eifrig an die Einzelheiten, daß sie das Ganze wahrscheinlich kaum beachten.

Die Vertrautheit hat in ihnen die Unterscheidung erzeugt. So unbestimmte Termini wie "Gras", "Schimmel" und "Fleisch" existieren für den Botaniker und den Anatomen nicht. Sie wissen viel zu viel über Gräser, Schimmelpilze und Muskeln. Es sagte einmal jemand zu CHARLES KINGSLEY, der ihm einen Schnitt durch eine Raupe mit ihren feinen Eingeweiden zeigte: "Was, ich dachte es sei nichts als Haut und Brei?"

Der Laie weiß sich bei einem Schiffbruch, in einer Schlacht und bei einem Brand nicht zu helfen. Er ist so wenig durch sichere Erfahrung zur Unterscheidung von Einzelheiten instand gesetzt, daß ihn sein Bewußtsein in der komplizierten Situation keinen einzigen Punkt erkennen läßt, der betont und in die Augen fallend genug wäre, um hier das Handeln zu beginnen. Aber der Matrose, der Feuerwehrmann und der General wissen sofort, an welchem Ende die Sache angepackt werden muß. Sie sehen auf den ersten Blick "in die Situation hinein" - d.h. sie analysieren sie auf den ersten Blick. Sie ist voll von fein differenzierten Bestandteilen, die ihnen durch ihre Erziehung nach und nach zum Bewußtsein gebracht worden sind, von denen die Neulinge aber keinen klaren Begriff haben.

Wie diese Fähigkeit der Analyse zustande gekommen ist, haben wir bereits gesehen. Wir trennen die Elemente eines ursprünglich unbestimmten Ganzen dadurch, daß wir unsere Aufmerksamkeit auf sie richten oder sie nacheinander beachten, das ist gewiß. Was bestimmt aber, auf welche Elemente wir zuerst unsere Aufmerksamkeit richten sollen? Darauf gibt es zwei unmittelbare und klare Antworten: erstens, unsere praktischen oder instinktiven Interessen; und zweitens unsere ästhetischen Interessen.

Der Hund faßt aus jeder Situation ihre Gerüche, und das Pferd ihre Schalleindrücke heraus, weil diese Tatsachen von praktischer Bedeutung offenbaren können, und auf diese verschiedenen Geschöpfe instinktiv erregend wirken. Das Kind beachtet die Lichtflamme oder das Fenster, und übersieht den übrigen Teil des Zimmers, weil ihm jene Gegenstände ein lebhaftes Vergnügen bereiten. So trennt der Bauernjunge die Brombeere, die Kastanie und das Wintergrün von der unbestimmten Masse anderer Sträucher und Bäume ihres praktischen Nutzens wegen, und der "Wilde" freut sich über die Perlen, die Stückchen Spiegelglas, die ein Naturforscherschiff ihm bringt, und schenkt dem Bau des Schiffes selbst, das seinen Horizont allzusehr übersteigt keinerlei Beachtung.

Diese ästhetischen und praktischen Interessen sind also die wichtigsten Faktoren, die besondere Bestandteile deutlich hervortreten lassen. Das, worauf sie ihren Akzent legen, beachten wir; aber was sie an sich selbst sind, vermögen wir nicht zu sagen. Wir müssen uns hier damit begnügen, sie einfach hinzunehmen als nicht weiter zurückführbare letzte Faktoren bei der Bestimmung des Wegs, auf dem unser Wissen zustande kommt.

Nun wird ein Geschöpf, das wenig instinktive Impulse oder praktische oder ästhetische Interessen besitzt, wenig Merkmale herausgreifen und seine logische Denkfähigkeit wird hochgradig beschränkt sein; während ein mit sehr wechselnden Interessen begabtes Individuum zu viel besserer Denkfähigkeit prädestiniert sein wird. Der Mensch mit seinen unendlich vielfältigen Instinkten, praktischen Wünschen und ästhetischen Gefühlen, für welche jeder Sinn Beiträge liefert, ist schon allein dadurch in die Lage versetzt unermeßlich viel mehr Merkmale in der Abstraktion zu erfassen, als irgendein anderes Lebewesen; und dementsprechend finden wir, daß die tiefstehenden "Wilden" unvergleichlich besser logisch denken als die höchststehenden Tiere.

Wie das Genie zu dem Durchschnittsmenschen, so verhält sich der Durchschnittsmensch zu der Intelligenz des Tieres. Im Vergleich zum Menschen ist es wahrscheinlich, daß Tiere weder auf abstrakte Merkmale achten, noch Ähnlichkeitsassoziationen haben. Ihre Gedanken gehen wahrscheinlich viel einförmiger, als es bei uns der Fall ist, von einem konkreten Gegenstand zu einem anderen konkreten Gegenstand, der gewöhnlich darauf folgt. Mit anderen Worten, ihre Ideenassoziationen sind fast ausschließlich Berührungsassoziationen. Sofern jedoch irgendein Tier vermöge abstrakter Merkmale, anstatt durch Assoziation des Konkreten denken würde, müßte man zugeben, daß es ein Denker im wahren menschlichen Sinne sei.

Inwieweit dies der Fall sein kann, ist gänzlich ungewiß. Sicher ist, daß die intelligenteren Tiere auf abstrakte Merkmale reagieren, ob sie dieselben nun im Geist als solche herausfassen oder nicht. Sie behandeln die Dinge je nach der Gattung, zu der sie gehören. Dies setzt eine Art Betonung, wenn nicht Abstraktion des Klassenmerkmals durch den Geist des Tieres voraus. Ein konkretes Individuum, von dem keines seiner Merkmale betont wird, ist ein Ding; ein scharf aufgefaßtes, von allem anderen durch einen Namen abgesondertes Merkmal ein anderes. Aber zwischen gar keiner Analyse eines konkreten Dinges und einer vollständigen Analyse, zwischen gar keiner Abstraktion eines darin enthaltenen Merkmals und der vollständigen Abstraktin muß es alle möglichen Zwischenstufen geben.

Und einige dieser Zwischenstufen sollten durch besondere Namen bezeichnet werden, da sie sicherlich im Bewußtsein vertreten sind. ROMANES hat die Bezeichnung "recept", LLOYD MORGAN die Bezeichnung "construct" für die Vorstellung einer unbestimmt abstrahierten und verallgemeinerten Art von Gegenständen vorgeschlagen. Eine bestimmte Abstraktion wird von dem letzteren Autor eine  isolierte  genannt. Mir selbst scheint weder "recept" noch "construct" ein glücklich gewähltes Wort zu sein; aber so unfruchtbar beide sind, bilden sie doch einen bestimmten Beitrag zur Psychologie, weshalb ich sie hier anführe. Würde ein Wort wie "influent" in dem nachfolgenden Zitat von ROMANES besser als "recept" klingen?
"Die Art, wie Wasservögel sich auf Land oder auch auf Eis niederlassen, ist einigermaßen verschieden von der, wie sie sich auf Wasser niederlassen; und jene, welche, wie Meerschwalben und Rotgänse, von der Höhe herabstoßen, um im Wasser unterzutauchen, tun dies nicht auf Land oder Eis. Diese Tatsachen beweisen, daß die Tiere ein  recept  haben, das einer festen und ein anderes, das einer flüssigen Oberfläche entspricht. Ebenso wird ein Mensch nicht wie beim Tauchen von einer Höhe aus auf harten Boden oder Eis sich herabfallen lassen, oder auf dieselbe Weise ins Wasser springen, wie er auf trockenes Land springt. Er hat mit anderen Worten ebenso wie der Wasservogel zwei verschiedene  recepts,  eines, das dem festen Boden, und ein anderes, das einer nachgiebigen Flüssigkeit entspricht. Aber im Gegensatz zum Wasservogel ist er imstande, jedem dieser  recepts  einen Namen zu geben und sie so beide auf die Stufe des Begriffs zu erheben. Sofern die praktischen Zwecke der Ortsveränderung in Betracht kommen, ist es natürlich unwesentlich, ob er seine  recepts  in der Weise zu Begriffen erhebt oder nicht; aber für viele andere Zwecke ist es von höchster Wichtigkeit, daß er fähig ist, es zu tun."
Ich kannte einen gutdressierten Jagdhund, von dem ich wußte, daß er niemals seine Vögel biß. Aber als er eines Tages zwei Vögel auf einmal zu apportieren hatte, die, wenn sie auch unfähig waren, zu fliegen, so doch noch lebten und mit den Flügeln schlugen, versetzte er dem einen mit voller Überlegung einen Biß, der ihn tötete, brachte den anderen noch lebenden seinem Herrn und kehrte dann zu dem ersteren zurück. Man kann offenbar nicht umhin anzunehmen, daß irgendwelche abstrakte Gedanken, wie etwa "lebt - entfernt sich - muß ich töten" ... usw. in raschester Aufeinanderfolge durch das Bewußtsein des Hundes gegangen sind, was auch für sinnliches Vorstellungsmaterial damit verbunden gewesen sein mag.

Derartige praktische Reaktionen auf die besonderen Aspekte von Dingen, die wichtig sein können, schließen das Wesentliche des logischen Denkens ein. Aber die Merkmale, die auf die Tiere Eindruck machen, sind wenig zahlreich, weil es nur solche sind, die mit ihren ausgesprochenen instinktiven Interessen in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Sie greifen nie, wie der Mensch, beim bloßen Spiel mit den Dingen bestimmte Merkmale heraus. Man ist versucht, dies bei ihnen als eine Folge ihres fast gänzlichen Mangels jener Ähnlichkeitsassoziation zu erklären, die den menschlichen Geist auszeichnet. Ein Ding kann das Tier an ganz ähnliche, aber nicht an solche Dinge erinnern, die nur eine entfernte Ähnlichkeit mit ihm besitzen; und all jene Dissoziation durch variierende Begleitumstände, die beim Menschen eine so breite Basis in der Ähnlichkeitsassoziation besitzt, scheint in dem untermenschlichen Geist kaum stattzufinden.

Ein Gesamtobjekt führt ein anderes Gesamtobjekt herbei, und die niederen Säugetiere handeln dementsprechend richtig, ohne zu wissen, warum. Der große fundamentale Mangel ihres Geisteslebens scheint die Unfähigkeit zu sein, ihre Vorstellungsgruppen an ungewohnten Stellen zu durchbrechen. Sie sind Sklaven der Routine, des fix-und-fertigen Denkens; und wenn das prosaischste aller menschlichen Wesen in die Seele eines Hundes versetzt werden könnte, würde es erschrecken vor dem dort herrschenden Mangel an jeglicher Phantasie. Es würde die Entdeckung machen, daß Bewußtseinsinhalte niemals andere ihnen ähnliche, sondern nur diejenigen, die gewöhnlich auf sie folgen, herbeiführen. Ein Sonnenuntergang würde nicht an einen Heldentod, sondern an das Abendessen denken lassen.

Deshalb ist der Mensch das einzige metaphysische Lebewesen. Die Frage, warum das Weltall so sein muß, wie es ist, setzt den Gedanken an die Möglichkeit des Andersseins voraus, und das Tier, welches niemals Feststehendes auf Fließendes zurückführen kann, dadurch daß es den wirklichen Ablauf des Geschehens in der Vorstellung aufhebt, kann auch niemals einen solchen Begriff bilden. Es nimmt die Welt einfach für gegeben und wundert sich keineswegs darüber.
LITERATUR - William James, Psychologie, Leipzig 1920